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Tonaradoss' Chibis

Chibi-Schuldig auf Zahl-Jagd
  
„Was tust du da?“ Mit riesengroßen Augen stand Chibi-Ran vor dem Schuldig-Chibi, der langgestreckt auf dem Boden lag und mit seinem Blick einen Zähler an der Wand fixiert hatte.„Ich will was zum Flauschen und Kuscheln, ohne, dass ein Schwert mich piekst!“ „Und warum dann das hier?“ „Geheimnis!“ „Saag!“ Chibi-Ran stupste ihm in die Seite. „Nöhö!“ „Ach SHI-NE!“ „Ja, lass dein Schild am besten da, damit ich es nicht vergesse.“ Das kleine Schuldig-Chibi beschäftigte sich nicht wirklich mit dem kleinen Rotschopf, was auch dieser selbst bemerkte und ihm das Schild auf den Kopf donnerte, bevor er davon ging.   

„Kannst du eigentlich noch was anderes, außer dich ständig zu verletzen?“. Fragte Chibi-Brad mehr beiläufig, da er ganz und gar in seiner Beschäftigung – mit dem Masohiro-Chibi flauschen – aufging. „Das bin ja nicht wirklich ich... Ran verletzt mich immer! Er ist ganz ganz bööööööse.“ Zu Untermauerung seiner Behauptung nickt Chibi-Schuldig ganz doll, damit auch jeder Verstand, dass er Recht hatte.   

„Interessieren, was du da machst, würde mich schon ganz gerne, da du Mitten im Weg liegst!“, fauchte Chibi-Yuki böse, der grade mit einer Tasse Kaffee aus der Küche kam um sich wieder an seinen Laptop zu setzen. „TJAAAAAAA, das wissen nur die ganz schlauen! Nur ganz wenige sind in dieses Geheimnis eingeweiht!“ Deswegen werde ich es dir bestimmt nicht sagen!“ „Entweder war der jemand, der es dir gesagt hatte auf Drogen oder du hast einfach seine Gedanken gelesen.“ „Hey, dass ist mein gutes Recht!“, schmollte Chibi-Schuldig.   

Nach einer kurzen Gedankenpause spürte Chibi-Schuldig eine Flüssigkeit an seinem Bauch. „Hm... wieso schwimme ich im Kaffee?“ „Hm?“ Chibi-Yuki sah auf, nur um wie Wild loszukreischen, als er das Shuichi-Chibi sah, der auf einer Kaffeewelle auf ihn zuritt. „YUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUKIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!!!!!!!!!“ „Lass mich in ruhe!“, brüllte der kleiner Schriftsteller und rannte aus dem Raum.   

Schniefend landete Chibi-Shuichi auf dem Orangehaarigen. „Yuki ist so gemein zu miiiiiiiiiir!“, weinte er. „Weißt du wie egal mir das ist? Der ist doch harmlos gegenüber Ran. Und jetzt geh runter!“ Chibi-Schuldig setzte sich auf und beförderte das Gewicht von seinem Rücken. „Macht das Chaos in der Küche sauber, ansonsten bekommen wir wieder Ärger und sie trennen uns wieder“, meinte Chibi-Brad nach einer kurzen Inspektion, beeilte sich aber wieder zu seinem unter Brad-Entzug leidenden Freund zu kommen und ihn zu flauschen. „Hö? Wieso muss ich da mitmachen?!“ Chibi-Schuldig blies die Backen auf, dass sah er ja gar nicht ein, dass er seine kleinen zarten Chibihände dazu verwenden sollte, in der Küche aufzuräumen. „AB MARSCH!“  

„Mäh...“ Frustriert folge Chibi-Schuldig dem Shuichi-Chibi in die Küche, nicht ohne ihm einen kleinen Tritt in den allerwertesten Chibihintern zu geben. „Idiot! Ich habe gar keine Zeit!“ „Wieso, was musst du denn machen?“, fragte Chibi-Shuichi und versuchte etwas unbeholfen den ganzen Kaffee aufzuwischen. „Ich muss eine Zahl erwischen!.. MIST!“ Chibi-Schuldig schlug den Kopf auf eine der Zahlreichen Tischplatten, hatte er sich nun doch verraten. „Was für eine Zahl?“ „Na die neue Mitbewohner Zahl!“ Das Schuldig-Chibi stutzte. Klasse, jetzt konnte er auch gleich alles erzählen, hatte er sich von dem Shuichi-Chibi doch tatsächlich überlisten lassen. Anscheinend übte der Kleine heimlich. Wohl bei Yuki, obwohl das Yuki-Chibi ja keinen so großen Verstand besaß, wie er selbst.   

„Wovon redest du?“ Ach ja, da war er was. Musste er den kleinen ja aufklären. Kein Wunder, dass er es noch nicht weit bei Yuki geschafft hatte, wenn er nicht einmal wusste... STOP, schon wieder Gedankenabschweifung. „Also, ob wir neue Mitbewohner bekommen entscheidet ein großes blaues Plüschtier... irgendwie in der Richtung Fisch oder so was, son Flossenbewohner, keine Ahnung. Jedenfalls gibt der Fisch eine Zahl vor und welcher Haushalt die erwischt, der bekommt einen neuen Mitbewohner!“ „Achso... also ich muss eine Zahl fangen, um ein liebes Yuki zu bekommen?“ „Genau! Aber Pfoten weg, ich will erst mal einen Kuschelran!“ „Woher weißt du eigentlich davon?“, fragte er weiter, immer noch ungeschickt mit dem Lappen hantierend. „Von diesem eingebildeten weißhaarigen.“ „Wem?“ „Dem „großen“ Sephiroth. Der weiß das anscheinend schon ne ganze Weile... Deswegen habe ich mich ja auf die Lauer gelegt, damit ich auch auf alle Fälle die Zahl bekomme! Apropos, das hier schaffst du auch alleine, ich muss weg!“   

Und schon stand das Chibi-Shuichi wieder alleine da und versuchte sich weiter mit den Tücken der Technik auseinander zu setzen.
 
Chibi-Schuldig unterdessen war wieder zu seinem ursprünglichen Platz geflitzt und saß nun wieder vor der Zahl.
„Grade rechtzeitig! Die Zahl beträgt bereits 22219. Nur noch drei Zahlen, dann ist der Kuschelran meins!“ Das kleine Chibi malte sich schon ganz genau aus, wie er sein und was er mit ihm tun würde... Ab und an warf er einen Blick zum Zähler, oha! Schon 22221. Jetzt musste er ganz genau aufpassen, denn wenn der nächste kam, war sein Kuschelran da.   

Plötzlich piekste ihm was in die Seite. Erschrocken quietschend sprang er, hatte doch der böse böse Sephiroth mit seinem blöden Schwert ihn gepiekst. Kurzerhand wurde das wehrlose Schuldig-Chibi in einen Klammergriff genommen und festgehalten. Hilflos musste er mit ansehen, wie das Seishiro-Chibi hervorsprang und ein Foto von der Zahl 22222 machte. 

„JAAAA! Endlich bekomme ich meinen süßen Subaru. Der hat einen richtig süßen kleinen Hintern.“ Mit Herzchenaugen und sich die Lippen leckend machte er sich mit dem Foto davon, während Sephiroth das Chibi-Schuldig wieder freiließ. „Hey warte! Wehe, ich darf jetzt nicht mit ihm spielen!“ Und so war auch der größte Chibi-Soldat aller Zeiten wieder weg.
Und ein kleines Schuldig-Chibi saß schniefend da. 

Doch bereits am nächsten war es wieder froh, denn sein Held der Fisch hatte eine neue Zahl verkündet. Und während das Chibi-Schuldig wieder im Weg rumlag und somit alle zum Fluchen brachte, flauschte und kuschelte ein Sakurazuka mit einem Sumeragi fröhlich in seinem Bettchen.