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Christmas Day

[Yu-Gi-Oh!/ Original]

keine Weiteren Angaben der Autorin



Christmas Day

Domino City Oberschule - 15. Dezember

Der Unterricht war gerade vorbei und nur noch Joey und Seto befanden sich in ihrem Unterrichtsraum, die beiden Streithähne hatten zusammen den Aufräumdienst (vor dem auch ein Seto Kaiba nicht gefeit war, so sehr er sich auch dagegen gesträubt hatte). Doch es kam wie es immer kommen musste und anstatt aufzuräumen hatten die beiden sich mal wieder in die Haare bekommen. Joey hatte beim fegen versehentlich den Putzeimer mit dem Wasser verschüttet, das Seto zum Abwischen der Tische brauchte und gleich darauf hatte Seto angefangen Joey, wie so oft niederzumachen. "Du bist wirklich zu nichts zu gebrauchen! Wisch das wenigstens wieder auf, Köter!" herrschte er den Blonden an, während er ihm den Wischlappen entgegen warf, doch anstatt den Lappen aufzufangen ließ Joey ihn einfach zu Boden fallen. "Das Stimmt doch gar nicht, wer hat den, den Eimer mitten in den Weg gestellt, he! Und damit du es weißt, das aufwischen übernimmst du!" erwiderte Joey spitz. 

"Ach, jetzt war es meine Schuld oder was!" blickte Seto Joey mit einem seiner eisigsten Blicken an. "Denkst du der Blick schüchtert mich ein, da kannst du lange drauf warten!" kam es nun wütend von Joey, der sich vor Seto aufgebaut hatte und dessen Blick mit vor Wut blitzenden Augen erwiderte. Seto wusste nachher nicht mehr warum er tat was er tat, doch als Joey so dicht vor ihm stand und dieser ihn mit einem wütenden und doch leidenschaftlichen Blick ansah setzte sein Verstand aus, er griff Joey an der Taille und zog ihn näher an sich heran. Anschließend drängte er den völlig überrumpelten Jungen gegen die Wandtafel im Unterrichtsraum und verschloss dessen Mund mit dem seinen. Hart und leidenschaftlich drang er mit seiner Zunge in den Mund des anderen ein, um sich zu holen, was er wollte. Joeys Augen weiteten sich vor Überraschung, in seinem Körper stieg eine unbekannte Hitze auf und in diesem Moment schalte sich auch sein Verstand aus. Er schloss seine Augen, verschränkte seine Arme hinter Setos Nacken und zog den Jungunternehmer noch enger an sich. Ihr Kuss wurde immer leidenschaftlicher, bis ...

Seto sich panikartig von Joey löste. "Ich ... Das ... das sollten wir nicht tun!" und mit diesen Worten schnappte sich Seto seinen alumniniumfarbene Aktenkoffer und verschwand. Zurück blieb ein ziemlich überraschter Joey, der nicht wusste was er von Kaibas und seinem Verhalten halten sollte (und der den Putzdienst jetzt wohl alleine erledigen musste).



Kaiba Anwesen - Eine Woche später

Es war der 23. Dezember und somit einen Tag vor Weihnachten, als ein schwarzhaariger Wirbelwind in das Büro seines großen Bruders stürmte, um diesen an sein Versprechen zu erinnern mit ihm auf den hiesigen Weihnachtsmarkt zu gehen.

"Setoooooo, bist du endlich fertig!" blickte Mokuba Seto fragend an. Dieser blickte kurz von seinem Computerbildschirm auf, antwortete abwesend "Sofort!" und widmete sich anschließend wieder dem Bildschirm. Entrüstet sah Mokuba seinen Bruder an. Das konnte ja wohl nicht wahr sein, denn dies hatte Seto auch schon vor einer Stunde zu ihm gesagt, als er schon einmal in seinem Büro gewesen war. "Setooooo! Du hast es mir versprochen!" quengelte Mokuba daraufhin in seinem nervigsten Tonfall und diesmal ließ er auch nicht locker, bis Seto endlich die Datei, an der er gerade arbeite speicherte, schloss und danach den Computer herunterfuhr.

"Also gut lass uns gehen!" richtete Seto sich genervt an seinen kleinen Bruder. Auf dessen Gesicht breite sich daraufhin ein strahlendes Lächeln aus. Seto hingegen konnte nicht verstehen, wieso der Kleine unbedingt auf den Weihnachtsmarkt wollte, allein bei dem Gedanken sich in der Kälte durch eine riesige Menschenmasse von einem Stand zum nächsten durchquetschen und dabei auch noch ständig dieses Weihnachtsgedudel ertragen zu müssen wurde ihm schlecht. Aber was tat man nicht alles um seinen kleinen Bruder glücklich zu machen.

In der Eingangshalle des Anwesens angekommen zogen sich die beiden ihre Wintermäntel an. Setos war Schwarz und dazu trug er einen grauen Schal und dazu passende Handschuhe, während Mokuba einen braunen Mantel, einen weißen Schal und weiße Handschuhe trug. Nachdem Seto sich versicherte hatte, dass Mokuba auch wirklich warm eingepackt war, gingen die beiden nach draußen. Dort wartete auch schon der schwarze Geländewagen mit den Winterreifen, den Seto vorfahren lassen hatte, auf sie. Beide stiegen daraufhin in den Wagen und nachdem sich beide angeschnallt hatten fuhr Seto auch schon in Richtung der Dominoer City Innenstadt, in der der Weihnachtsmarkt stattfand, los. Mokuba ließ es sich dabei nicht nehmen das Radio einzuschalten und lautstark, bei den Weihnachtsliedern die liefen mit zu singen. Entnervt verdrehte Seto die Augen. Mokuba hingegen störte sich nicht daran und sang nur noch lauter mit.


Weihnachtsmarkt

In der Innenstadt angekommen parkte Seto den Wagen, in der Nähe der KC. Anschließend stiegen die beiden aus, um sich dann auf den Weg auf den Weihnachtsmarkt zu machen. Mokuba lief dabei immer einige Meter vor Seto. Er konnte es kaum erwarten endlich auf den Weihnachtsmarkt zu sein und sich die ganzen Stände anzusehen.

Wenige Augenblicke später hatten sie den Weihnachtsmarkt auch schon erreicht. Von überall her ertönte Weihnachtsmusik und es roch nach Glühwein und Gebäck. "Seto, sieh mal!" deute Mokuba auch schon auf den ersten Stand, an dem geschnitzte Rentiere und Weihnachtsmänner verkauft wurden, bevor er näher an den Stand ging, um sich die Sachen genauer ansehen zu können. Seto lief ihm nicht wirklich begeistert hinterher. Und so ging es nun von Stand zu Stand weiter. Seto stand dezent im Hintergrund, während sich Mokuba durch die Leute am Stand nach vorne quetschte, um mehr von den Gegenständen zu sehen, die verkauft wurden. Doch diesmal wurde Mokuba, der sich durch die Massen wieder zurück zu seinem Bruder drängeln wollte, von den Leuten mitgezerrt und so verlor er seinen großen Bruder aus den Augen.

Als Mokuba nach 5 Minuten noch immer nicht wieder bei ihm aufgetaucht war machte sich Seto langsam Sorgen. Wer weiß, was für Irre es gerade zu dieser Jahreszeit auf kleine Kinder abgesehen hatten und so drängelte er sich nicht auf den Protest der Leute achtend bis zum Stand vor, den sein kleiner Bruder sich unbedingt hatte ansehen wollen. Am Stand angekommen gab es allerdings keine Spur von diesem. Panisch blickte sich Seto daraufhin um, doch nirgends konnte er einen schwarzhaarigen Wuschelkopf ausmachen. Verdammt! dachte Seto, warum hatte er auch nicht besser auf Mokuba aufgepasst. "Mokuba!" rief er daraufhin besorgt nach seinem kleinen Bruder, doch durch die laute Weihnachtsmusik und den vielen Leuten konnte dieser ihn nicht hören.

Mokuba der noch immer mit den Leuten mitgezerrt wurde prallte plötzlich mit jemanden zusammen und hätte beinahe Bekanntschaft mit dem harten, schneebedeckten Boden gemacht, hätte ihn derjenige mit dem er zusammengestoßen war nicht festgehalten. Als er erleichtert nicht gestürzt zu sein seinen Blick nach oben richtete sah er sich zwei besorgt dreinblickenden braunen Augen gegenüber. "Alles, Ok? Mokuba?" fragte ihn der Braunäugige. Überrascht Joey hier auf den Weihnachtsmarkt zu sehen antwortete Mokuba "Ja, ja alles Ok?" "Wo ist den dein Bruder, ich denke nicht, dass er dich allein hat hergehen lassen, oder?" wollte Joey, der einen beigefarbenen, knielangen Mantel, sowie einen weißen Schal und Handschuhe trug, von Setos kleinem Bruder wissen. "Ich ... Ich hab ihn verloren, ich war an einem Stand und wurde von den Leuten mitgezerrt und Seto wird nun bestimmt böse auf mich sein!" erwiderte Mokuba ernst und auch ein wenig traurig, hasste er es doch, wenn sein großer Bruder böse auf ihn war. "Ach was, der wird sich sicherlich freuen, dich wieder zu haben, sobald wir ihn gefunden haben!" kam es nun von Joey, der genau wusste, wie viel Mokuba doch seinem großen Bruder bedeutete.

Überrascht, das Joey ihm bei der Suche nach Seto helfen wollte blickte Mokuba Joey an. "Du willst mir helfen Seto zu finden?" wollte Mokuba von Joey wissen. Dieser blickte den Kleinen überrascht an. "Klar, nur weil dein Bruder und ich uns öfters Streiten, lasse ich dich hier bestimmt nicht allein stehen!! antworte Joey mit einem sanften Lächeln. Insgeheim hoffte er aber auch endlich mal mit Seto über den Kuss von neulich reden zu können, denn dieser war ihm in der letzten Woche weitestgehend aus dem Weg gegangen. Nicht einmal gestritten hatten sie und das hieß bei ihnen schon viel, auch die anderen aus der Klasse fragten sich, was wohl zwischen den beiden vorgefallen war, doch keiner der beiden hatte auf diese Frage geantwortet.

"So und nun komm, suchen wir mal den Drachen!" meinte Joey dann und gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach Seto. Mokuba der Joey folgte fasste Joey an der Hand, denn er wollte bestimmt nicht riskieren noch einmal verloren zu gehen und dann ganz allein auf dem Weihnachtsmarkt herumirren zu müssen. Joey blickte Mokuba daraufhin mit einem aufmunternden Lächeln an, bevor er seinen Blick wieder nach vorn richtete, um Ausschau nach Seto zu halten.

Wirklich lange mussten die beiden nicht suchen. Denn Seto war wirklich nicht zu übersehen. Dieser stand am großen Weihnachtsbaum, der in der Mitte des Weihnachtsmarktes aufgebaut war, und rief nach seinem Bruder. Er hatte zwar auch schon versucht seinen kleinen Bruder auf dessen Handy zu erreichen, doch ausgerechnet heute hatte der es zuhause gelassen. Doch da Seto dies nicht wusste hatte dessen Angst um Mokuba nur noch mehr zugenommen. Was auch der Grund war, warum er nun hier vor dem Weihnachtsbaum stand und nach diesem rief, dass ihn die Leute deswegen merkwürdig anblickten störte ihn dabei nicht. Das einzig wichtige in diesem Moment war Mokuba zu finden.

"Seto!" hörte dieser plötzlich Mokubas Stimme. Denn dieser hatte sich von Joeys Hand gelöst und war auf seinen Bruder, so gut es ging durch die Menschenmenge, zu gelaufen. Als Seto seinen Bruder auf sich zu laufen sah atmete er erleichtert auf. Zum Glück war Mokuba nichts passiert. Mokuba der endlich bei seinem Bruder angekommen war, warf sich in dessen Arme und Seto drückte ihn fest an sich. "Mokuba geht's dir gut! Wo bist du nur gewesen?" wollte Seto auch gleich besorgt von Mokuba wissen, als dieser sich wieder von ihm gelöst hatte. "Er wurde von den Leuten mitgerissen!" kam es daraufhin von einer Stimme, die Seto nur all zu bekannt war. "Wheeler?" verwirrt blickte Seto auf. Was hatte Joey den hier zu suchen? Als Joey Seto gegenüberstand und dieser ihn mit seinen unglaublich blauen Augen anblickte schlug sein Herz auf einmal schneller und fast meinte er, dass jeder es hören musste, dass es Seto in diesem Moment genauso erging konnte der Blonde nicht wissen.

Indes beantwortete Mokuba die unausgesprochene Frage seines großen Bruders "Er hat mich gefunden und zusammen haben wir dich gesucht!" "Dann muss ich dir wohl danken?" kam es nun von Seto, der krampfhaft versuchte sein Herz unter Kontrolle zu bringen. Doch Joey winkte ab. Du brauchst dich nicht zu bedanken, ich mag Mokuba und es war selbstverständlich ihm zu helfen. Joey, der eigentlich mit Seto hatte reden wollen verließ der Mut und so sagte er sichtlich nervös "Ich ... Ich werd dann mal weiter gehen! Frohe Weihnachten noch!" Doch bevor er gehen konnte wurde er von Mokuba am Ärmel seines Mantels festgehalten. "Warum gehst du nicht mit uns weiter? Ist doch schöner als alleine!" blickte Mokuba Joey bittend an. "Ich ... Ich weiß nicht!" antwortete Joey mit einem skeptischen Blick auf Seto, er konnte sich nicht vorstellen, dass dieser ihn dabei haben wollte, besonders nach ihrem Kuss letzte Woche. Mokuba der Joeys Blick bemerkt hatte sah daraufhin seinen Bruder bittend an. "Er kann doch mit uns gehen, oder? Bitte!" bat der Kleine Seto seinem Vorschlag doch zu zustimmen.

Seto der Mokubas Hundeblick nichts entgegenzusetzen hatte sah zuerst Mokuba und dann Joey an bevor er antwortete "Ok! Ich bin einverstanden! Aber von nun an bleibst du immer in Sichtweite! Ok?" blickte Seto seinen Bruder ernst an. "Einverstanden!" erwiderte Mokuba glücklich bekommen zu haben was er wollte. Wieso konnte er seinem kleinen Bruder auch nie etwas ausschlagen dachte Seto, während er in Mokubas strahlende Augen sah. Auf Joeys Gesicht erschien indes ein sanftes Lächeln und Seto musste sich eingestehen, dass Joey, in diesem Moment, unheimlich süß aussah. Halt, was dachte er da denn nur schon wieder? Der Köter und süß aussehen? Er war eindeutig überarbeitet, genau das musste es sein, ansonsten hätte er das sicher nicht gedacht und er hätte Joey auch nicht geküsst! versuchte sich Seto einzureden, dass ihm Joey nichts bedeute.

"Seto, ist alles Ok?" wurde dieser nun von Joeys Stimme aus seinen Gedanken gerissen, denn Seto war auf einmal so still und hatte gar nicht reagiert, als Mokuba meinte, dass sie dann ja nun weitergehen konnten. "Ja, ja alles Ok!" antwortete Seto und setzte sich dann, Joeys besorgten Blick ausweichend, in Bewegung. Mokuba blickte einen Moment zwischen den beiden hin und her. Anschließend zuckte er kurz mit den Schultern, um gleich auf den nächsten Stand zu zu laufen. Joey und Seto folgten dem Kleinen schweigend.

Nach einer Weile der Stille traute sich Joey dann doch noch mit Seto zu sprechen. "Wenn, du nicht willst, dass ich mit euch gehe, dann kannst du es mir ruhig sagen!" richtete sich Joey an Seto, doch insgeheim wünschte er sich das Seto ihn nicht wegschicken würde. Dieser blickte Joey daraufhin mit einem undeutbaren Blick an. "Nein, das ist schon Ok!" Mokuba freut sich und wenn du jetzt gehen würdest, dann wäre er böse auf mich und du weißt nicht wie er sein kann, wenn er böse auf einen ist! erwiderte Seto während er sich an Mokubas letzten Wutausbruch erinnerte, als Seto ihn wegen einer seiner Konferenzen versetzt hatte. "Ok, dann bleib ich!" kam es nun von Joey, der lieber gehört hätte, dass er von Seto aus dableiben sollte und nicht wegen Mokuba. "Ich ... wegen letztens ... ich!" wollte Seto sich gerade wegen ihrem Kuss an Joey wenden, als Mokuba ihn unterbrach. "Seto, sieh doch, da ist eine Eislaufbahn. Darf ich Eislaufen?" deutete Mokuba aufgeregt auf die Eislaufbahn, die an diesem Ende des Weihnachtsmarktes aufgebaut worden war. 

"Mokuba, du weißt doch, dass ich dich da nicht alleine drauf las!" erwiderte Seto ernst. Daraufhin sah Mokuba ihn traurig an. "Warum läufst du den nicht mit ihm?" mischte sich Joey nun in das Gespräch der beiden Brüder ein. Beide sahen ihn daraufhin an. "Ich kann nicht?" kam es nun von Seto. Verwirrt blickte Joey Seto an. Warum nicht? wollte Joey daraufhin interessiert wissen. Seto dem dieses Gespräch sichtlich peinlich war, da er eingestehen musste etwas nicht zu können wollte gerade antworten, als sein kleiner Bruder dies für ihn übernahm "Seto kann nicht Eislaufen!" Überrascht sah Joey Seto an, doch dieser wich seinem Blick aus und so fasste Joey einen Entschluss! Er würde mit Mokuba Eislaufen. So konnte er dem Kleinen wenigstens eine Freude machen und Seto brauchte Mokuba gegenüber kein schlechtes Gewissen haben.

"Ok, wenn das so ist, dann kann ich doch mit dir Schlittschuhlaufen!" schlug Joey Mokuba deswegen vor ihn an Setos Stelle zu begleiten. Diesmal war es Seto, der Joey überrascht anblickte, hatte er doch eher damit gerechnet, das sich Joey über ihn lustig machen würde, doch stattdessen bot dieser sich an mit Mokuba Eiszulaufen. "Also, was meinst du Kaiba! Geht das in Ordnung, ich pass auch auf ihn auf!" blickte Joey Seto ernst und doch lächelnd an. "Ja, darf er?" wollte nun auch Mokuba von seinem großen Bruder wissen. Dieser haderte einen Moment mit sich bevor "Einverstanden!" antwortete und Joey einen kurzen, dankbaren Blick zu warf, denn dieser mit einem Lächeln beantwortete.

Gemeinsam machte man sich nun auf den Weg zum Schlittschuhverleih. Wenig später hatten die beiden sich auch schon passende Schlittschuhe ausgesucht, doch als Seto diese mit seiner Kreditkarte bezahlen wollte, lehnte Joey mit der Begründung, er würde schließlich mit Mokuba Eislaufen, dann sollte er auch bezahlen, ab. Etwas verständnislos stimmte Seto schließlich zu. Er konnte nicht verstehen, wieso Joey, dem sehr viel weniger Geld zur Verfügung stand als ihm, unbedingt selbst zahlen wollte, doch konnte er Joey dies wohl nicht verbieten.

Nachdem Mokuba und Joey die Schlittschuhe angezogen hatten waren die beiden auch gleich auf dem Eis. Seto hingegen blickte den beiden von der Bande aus zu. Gemächlich zogen die beiden ihre Bahnen auf den Eis, um einen Augenblick später Fangen miteinander zu spielen. Als Seto das Strahlen auf Mokubas Gesicht sah wusste er, dass er das richtige getan hatte, als er zugestimmt hatte, dass Joey seinen kleinen Bruder begleiten durfte. Doch plötzlich schlug die Stimmung auf dem Eis um. Zwei ältere Jungs etwa im alter von Joey und Seto lieferten sich auf dem Eis eine Verfolgungsjagd und dabei war ihnen egal wer ihnen in die Quere kam. Als Joey sah, dass die beiden direkt auf Mokuba, der nur zwei Meter von ihm entfernt war zusteuerten und den Kleinen anscheinend gar nicht wahrnahmen, beschleunigte er sein Tempo, um Mokuba noch rechtzeitig aus deren Weg zu bekommen. Seto der dies auch mitbekommen hatte, rief laut nach seinem Bruder, um Mokuba vor der Gefahr zu warnen, doch dieser hörte ihn anscheinend nicht.

Immer schneller kamen die beiden Jungs auf Mokuba zu, doch bevor die beiden den Kleinen erreicht hatten, schubste Joey Mokuba an, dieser fuhr daraufhin aus der Gefahrenzone, während sich Joey mitten in dieser befand. Bevor auch Joey sich in Sicherheit bringen konnte stieß einer der Jungen Joey hart an. Der wurde daraufhin zur Seite geschleudert und verlor den Halt auf dem Eis und stürzte. Joey der instinktiv versucht hatte seinen Sturz mit seinen Händen abzufangen spürte einen heftigen Schmerz in seiner linken Hand.

Als Seto sah, dass Mokuba außer Gefahr war atmete er erleichtert auf, doch als er anschließend sah wie Joey stürzte bekam er Angst, dass dieser sich etwas Ernsthaftes getan haben könnte. Daraufhin schlidderte er über das Eis der Eisbahn auf Joey zu. Bei Joey angekommen ließ er sich sofort auf die Knie nieder, denn dieser saß auf dem Eis und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht seine linke Hand. Mokuba hingegen hatte sich auf die andere Seite von Joey gekniet und blickte stumm und besorgt dabei zu, wie sich Seto um Joey kümmerte.

"Bist du in Ordnung? Was ist mit deiner Hand?" wollte Seto besorgt wissen. "Ich glaub die ist gebrochen!" kam es daraufhin von Joey, dem nun schon Tränen über die Wangen liefen. Vorsichtig nahm Seto daraufhin dessen linke Hand in die Seine, um sich diese genauer anzusehen. Joeys Hand sah nicht gerade gut aus, sie war am Handgelenk stark angeschwollen und bewegen konnte Joey sie auch nicht mehr. Als Seto die Hand vorsichtig abtastet zog Joey vor Schmerz scharf die Luft ein. "Ich denke wir sollten damit zum Krankenhaus fahren!" kam daraufhin Setos Reaktion. Anschließend stand er auf und half Joey auf die Beine, was sich anhand einer nur gebrauchsfähigen Hand Joeys nicht gerade einfach gestaltete. Gemeinsam mit Mokuba brachte Seto Joey dann erstmal von der Eisbahn, um ihm anschließend in dessen Schuhe zu helfen, während Mokuba die Schlittschuhe zum Verleih zurück brachte. Einen Augenblick später waren die drei dann auch schon auf dem Weg zu Setos Wagen, um ins Krankenhaus zu fahren.

Beim Wagen angekommen half Seto Joey ins Auto, anschließend schnallte er diesen noch an. Joey, dessen Schmerzen immer stärker zu werden schienen, bedankte sich mit einem schwachen "Danke" und blickte dann abwesend aus dem Fenster. Mokuba der sich nach hinten in den Wagen gesetzt und angeschnallt hatte schlurzte leise und richtete sich dann mit weinerlicher Stimme an Joey. "Joey, es ... es tut mir leid! Hätte ... Hätte ich besser aufgepasst, dann wäre das nicht passiert!" Joey, der nicht wollte, dass Mokuba traurig war antwortete, nach dem er sich unter Schmerzen nach hinten umgewandt hatte, "Mokuba, du bist nicht Schuld! Es war ein dummer Unfall!" "Wirklich?" blickte Mokuba Joey daraufhin fragend an. "Wirklich!" antwortete Joey mit einem aufmunternden Lächeln. Woraufhin auch Mokuba leicht Lächeln musste und sich die nassen Wangen mit seinem Mantelärmel trocken wischte. Daraufhin drehte sich Joey wieder nach vorne. Seto, der beim Beginn des Gesprächs in den Wagen gestiegen war konnte kaum glauben, dass Joey noch die Stärke besaß Mokuba zu beruhigen, obwohl er sicherlich ziemlich starke Schmerzen hatte. Anschließend verdrängte er diesen Gedanken, denn es war nun erst einmal wichtiger Joey ins Krankenhaus zu bringen.

Unterwegs fragte Seto Joey noch, ob er jemanden benachrichtigen solle, doch da der Rest des Kindergartens, wie Seto Joeys Freunde (1) nannte, alle nicht in der Stadt waren und dies auch auf Joeys Vater zu traf, der sich auf einer Geschäftsreise befand, verneinte Joey Setos Frage.


Im Krankenhaus

Am Krankenhaus angekommen brachten Seto und Mokuba Joey in die Notaufnahme. Woraufhin dieser in eines der Behandlungszimmer gebracht wurde und eine ziemlich lange Zeit auch nicht wieder herauskam. Mokuba für den dieser Tag relativ anstrengend war schlief mit dem Kopf auf Setos Schoß liegend auf einem Stuhl des Wartezimmers liegend ein. Nervös blickte Seto immer wieder auf die Tür hinter der Joey verschwunden war. Wo blieb Joey nur? Hatte er sich vielleicht doch schwerer verletzt als gedacht? fragte sie Seto, während er Mokuba immer wieder sanft über das Haar strich.

Eine halbe Stunde später kam Joey endlich mit einem Arzt als Begleitung aus dem Untersuchungsraum. Daraufhin stand Seto vorsichtig, um Mokuba nicht zu wecken von seinem Stuhl auf und legte nun Mokubas Kopf auf dem Stuhl ab, auf dem er gerade noch gesessen hatte. "Alles, Ok?" wollte Seto nun von Joey und dem Arzt wissen. "Er hat sich das Handgelenk angebrochen, wir haben es daraufhin mit einer Hartplastikschiene stabilisiert und ihm eine Spritze gegen die Schmerzen gegeben!" richtete sich der Arzt an Seto, da er annahm, dass er ein Verwandter oder vielleicht sogar der Freund des jungen Mannes war, denn er gerade behandelt hatte. Erst jetzt viel Seto die schwarze Schiene an Joeys linken Arm auf. "Tut es noch sehr weh?" wollte Seto nun von Joey, der ein wenig blass um die Nase war wissen. 

"Die Spritze wirkt ganz gut, so dass es nicht mehr so weh tut wie nach dem Sturz!" erwiderte Joey mit müder Stimme, auch für ihn war der Tag recht anstrengend gewesen. "Ist noch irgendwas zu beachten?" richtete sich Seto nun an den Arzt. "Er soll sich etwas schonen und diese Schmerztabletten nehmen, wenn die Schmerzen wieder stärker werden sollten!" und mit diesen Worten überreichte der Arzt Seto ein Röhrchen mit kleinen weißen Pillen. "Ok! Ich werd dafür sorgen, dass er sich an ihre Anweisungen hält!" erwiderte Seto daraufhin. "Gut! Wir sehen uns dann in vier Wochen wieder!" sagte der Arzt noch zu Joey, bevor er sich umwandte und zurück ins Untersuchungszimmer ging.

Einen Moment standen Joey und Seto etwas verloren im Gang der Notaufnahme zusammen. "Ähm, soll ich dir in den Mantel helfen?" deute Seto auf den Mantel, den Joey in der Hand hielt. "Ja, das ... das wäre nett!" erwiderte Joey nervös und doch glücklich. Er war ziemlich froh, dass Seto hier bei ihm war, hatte er doch eher angenommen, dass dieser nachhause gefahren sei, als im Krankenhaus auf ihm zu warten. Seto nahm Joey den Mantel ab und half ihm in diesen. Anschließend half er Joey auch noch dabei diesen zu schließen. Dabei standen sich die beiden ziemlich nah gegenüber und Seto konnte Joeys warmen Atem auf seiner Haut spüren und sein Herz begann unwillkürlich schneller zu schlagen. Und auch Joey konnte Setos Körperwärme spüren, die ihn angenehm wärmte. "Ich ... ich bin froh, dass es dir wieder besser geht!" kam es leise von Seto, während er Joey tief in die Augen sah. "Das bin ich auch!" erwiderte Joey leicht benebelt von Setos Aftershave, das ihn sanft einlullte. Langsam kamen sich ihre Gesichter immer näher, doch bevor sie sich geküsst hätten hörten sie das Gemurmel von Mokuba und dies riss sie beide aus ihrem beinahe schon tranceähnlichen Zustand. Verlegen wichen die beiden dem Blick des jeweils anderen aus, in dem sie in entgegengesetzte Richtungen blickten.

Nach einem kurzen Moment der Stille begab sich Seto dann zu Mokuba. Vorsichtig hob er diesen auf seine Armen. "Wollen wir dann gehen?" richtete er sich anschließend an Joey. Dieser nickte und folgte Seto dann zu dessen Wagen. Nachdem Seto Mokuba hinten in den Wagen gesetzt und angeschnallt hatte stiegen Seto und Joey in den Wagen ein. "Könntest du mich bitte nachhause fahren?" blickte Joey Seto fragend an, nachdem sie sich beide angeschnallt hatten. Bei dem Gedanken Joey nun gehen zu lassen und zu wissen, dass dieser Weihnachten, verletzt und allein in seiner Wohnung hocken würde, wurde Seto schwer ums Herz und ehe er Begriff, was er da sagte lud er Joey ein, doch bei ihm und Mokuba über die Feiertage zu bleiben. Überrascht blickte Joey Seto an. Mit einem solchen Vorschlag hatte er nicht gerechnet. 

"Ist das denn wirklich in Ordnung für dich?" wollte Joey sich vergewissern, dass Seto es auch wirklich ernst meinte. "Es wäre wirklich schön, wenn du bei uns bleiben würdest! Mokuba würde sich jedenfalls freuen!" erwiderte Seto und als er sah, dass Joeys Augen aufgrund seiner Aussage ihren Glanz verloren sagte er noch "Und ich würde mich auf jeden Fall auch sehr freuen!" Daraufhin kam das leuchten zurück in Joeys Augen und Seto war sich sicher das richtige getan zu haben. Vielleicht würden sie dann auch noch dazu kommen über ihren Kuss zu sprechen dachte Seto, denn langsam aber sicher konnte Seto nicht mehr verdrängen, dass er etwas für den Blonden empfand.

"Dann nehme ich dein Einladung sehr gerne ein, wir müssten nur kurz noch bei mir vorbei, damit ich ein paar Sachen zusammenpacken kann!" kam es nun von Joey, der sich riesig freute Weihnachten nun doch nicht alleine zu sein. Nachdem er Seto dann eine kurze Weg Beschreibung gegeben hatte standen sie auch schon wenige Minuten später vor dem Gebäude, in dem Joey mit seinem Vater wohnte. Joey stieg daraufhin aus, verschwand in dem Gebäude und war 15 Minuten später mit einer kleinen Sporttasche, in dem er ein paar seiner Sachen geworfen hatte wieder im Wagen.


Kaiba Anwesen

Weitere 20 Minuten später kamen sie dann auch schon am Kaiba Anwesen an. Nachdem sie ausgestiegen waren nahm Seto Mokuba wieder auf seine Arme und gemeinsam betrat man das Anwesen. Überwältigt von der Inneneinrichtung blieb Joey einen Moment wie angewurzelt in der Eingangshalle stehen. Der Boden war aus schwarzem Marmor und die Wände waren in einem sanften weißton gestrichen. Rechts vom Eingang aus führte eine Treppe hinauf in das obere Stockwerk. Links hingegen ging es ins Wohn- Esszimmer und geradeaus zuerst in die Küche und wenn man dem rechten Gang, der an der Treppe vorbei führte, folgte kam man in die Bibliothek des Anwesens, sowie zu einem Gäste-WC und letztendlich zu Setos Arbeitszimmer.

"Roland, würdest du eines der Gästezimmer für unseren Besuch vorbereiten!" hörte Joey Seto sagen, nachdem er sich von dem prachtvollen Anblick losgelöst hatte. Dieser nickte seinem Chef zu und machte sich dann auf den Weg nach oben. "Joey, wenn du willst, dann setzt dich doch ins Wohnzimmer, ich komm gleich nach, ich bringe nur noch schnell Mokuba ins Bett!" richtete sich Seto nun an Joey. Dieser nickte und ließ sich nur noch kurz sagen wohin er gehen musste.

Seto hingegen machte sich nun auf den Weg nach oben und in Mokubas Schlafzimmer. Dort angekommen legte er Mokuba aufs Bett. Anschließend befreite er seinen kleinen Bruder von dessen Sachen und zog ihm seinen blauen Schlafanzug an. Ein wenig grummelte Mokuba schon bei der Prozedur, doch er schlief dennoch unbeeindruckt weiter. Nachdem Seto seinen kleinen Bruder anschließend warm zugedeckt hatte gab er ihm noch einen kurzen Gutenachtkuss auf den Kopf, um anschließend das Licht zu löschen und das Zimmer zu verlassen.

Joey hatte sich indes, etwas umständlich, seines Mantels entledigt und ihn an der Garderobe aufgehängt, um dann anschließend das Wohnzimmer zu betreten. Im Wohnzimmer gab es einen weißen Kamin, in dem ein warmes Feuer brannte. Das Zimmer selbst war in einem zarten Pastellblau gestrichen. Vor dem Kamin stand ein niedriger Glasstisch, der perfekt zum weißen Dreisitzer und dem dazu gehörigen Sessel passte. An der linken Wand vor dem großen Panoramafenster, von dem es auch noch auf der Seite des Esszimmers eines gab, stand ein großer Weihnachtsbaum, der in Blau und Silber geschmückt war und auf dessen Spitze ein kristallener Weihnachtsengel saß. Auf der anderen Seite des Zimmers, war das Esszimmer, dass mit dunklen Möbeln ausgestattet war und platz für 6 Personen bot.

Joey entschloss sich den Weihnachtsbaum noch genauer anzusehen. Unter dem Weihnachtsbaum standen schon die Geschenke, die sicherlich morgen ausgepackt werden würden und ein wenig schämte er sich schon, dass er kein Geschenk für seine Gastgeber hatte, doch mit dieser Einladung hatte er nun wirklich nicht rechnen können. Da Seto noch immer nicht zurück war stellte sich Joey anschließend näher an das Fenster, gedankenverloren blickte er nach draußen in den Park des Anwesens. Dieser war über und über weiß, durch den Schnee, der nun wieder begonnen hatte zu fallen. Und so bekam Joey auch nicht mit, dass Seto ins Wohnzimmer getreten war und ihn eine weile schon fast andächtig betrachtete.

Seto musste zugeben, Joey sah wirklich gut aus mit seinen Blonden Haaren und den braunen Augen, die einen immer voller Wärme und bei ihren Streits geradezu leidenschaftlich anblickten. Zudem war Joey auch nicht zu muskulös, aber auch nicht zu schmächtig, sondern genau richtig und zu dem noch einen halben Kopf kleiner als Seto, was diesem ziemlich gut gefiel. Und auch Joeys Gedanken kreisten in diesem Moment um Seto. Dieser hatte ihm, wie er sich eingestehen musste schon immer gefallen. Die blauen Augen, die oft so eiskalt und emotionslos zu sein schienen hatten ihn schon immer in ihren Bann gezogen und der Mensch dem diese gehörten erst recht, doch ging es Seto genauso? War dieser Kuss neulich nicht eher ein Ausrutscher! Seto hatte ihn doch sofort schon bereut, als er sich von ihm gelöst hatte? Gab es dann überhaupt eine Chance für Sie? fragte sich der Blonde, als sich plötzlich zwei starke und doch zärtliche Arme um ihn legten und ihn zu Seto herum drehten. Dieser blickte Joey tief in dessen Augen und senkte dann seine Lippen auf die seines blonden Hündchens. Dieses legte seine Arme vorsichtig, aufgrund des angebrochenen Handgelenks um Setos Nacken und bewegte dann seine Lippen gegen die seines Drachens. Diesmal war der Kuss nicht hart und leidenschaftlich sondern unglaublich sanft und Joey wähnte sich im Himmel. Wobei es Seto nicht anders ging, sein ganzer Körper schien zu kribbeln und nach mehr zu rufen.

Nach einer ganzen Weile ließen beide von einander ab. Mit lustverhangenen Augen blickten sich die beiden an. "Joey, ... ich ... ich mag dich! Ich weiß nicht, ob das mit uns was Dauerhaftes werden könnte, doch ich will es versuchen!" kam es leicht außer Atem von Seto. Joey blickte Seto daraufhin liebevoll an und sagte "Dann lass es uns versuchen!" und mit diesen Worten küsste diesmal Joey Seto.


Am nächsten Tag - später Nachmittag

Mokuba hatte sich riesig gefreut, dass Joey über die Feiertage bei ihnen blieb und gemeinsam saßen die beiden auf der Couch im Wohnzimmer und sahen sich einen Weihnachtsfilm im Fernsehen an. Wobei Mokuba schon vor einer Weile eingeschlafen war. Joey hatte ihn daraufhin vorsichtig mit einer hellblauen Decke zu gedeckt und es sich anschließend in der anderen Ecke der Couch unter einer zweiten Decke gemütlich gemacht. Nun fehlte eigentlich nur noch Seto.

Dieser kam einen Augenblick später mit einem Tablett mit Keksen und drei Tassen heißer Schokolade mit Sahne ins Zimmer. Joey warf seinem Drachen daraufhin ein liebevolles Lächeln zu und auch auf Setos Lippen erschien ein hauch von einem Lächeln. Anschließend stellte dieser das Tablett auf den Glasstisch. Bevor er sich zu Joey und Mokuba auf die Couch setzte. Daraufhin kuschelte sich Joey an Seto und gemeinsam sah man nun den Film weiter. Glücklich mit sich und der Welt strich Seto immer wieder gedankenverloren über Joeys rechten Arm, was diesen wohlig aufseufzen ließ.

Ja so könnte es immer sein! dachten beide in diesem Moment. Und vielleicht würde es ja auch so sein!

Ende 




Ich hoffe ihr hattet Spaß an meiner Weihnachtsgeschichte! Eure Noa-Willow ^__^

(1) Yami und Yugi sind beim Skifahren in den Bergen, Tristan und Duke sind zu Weihnachten in New York, Tea unternimmt was mit Mai, Ryou Bakura ist bei Marik in Ägypten auf Besuch und Serenity gibt's nicht!