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Tr?nen einer Nacht

[Kyou Kara Maou] [NC-14] [abgeschlossen]

Pairing: Günter x Gwendal

keine Warnungen

keine Inhaltsangabe des Autors





Tränen einer Nacht

Warum? Warum liebte er ihn nicht? Wieso hatte er auf seinen Brief nicht reagiert und tat so als habe er ihn nie erhalten? Er verstand es nicht. Immer wieder fragte er sich, ob Gwendal tatsächlich so kaltherzig sein könnte ihn derart für seine Gefühle zu bestrafen.

Es war mitten in der Nacht, als er sich diese Fragen stellte. Einsam und verletzt stand er an einem der Fenster seines Gemaches im Blood Pledge Castle. Nur mühsam konnte er seine Tränen zurückhalten, während er hinauf in den wunderschönen Sternenhimmel sah. Sein Herz schmerzte furchtbar und doch fühlte er sich gleichzeitig auch innerlich leer.

Schon vor einiger Zeit hatten sich seine Gefühle für Gwendal verändert. Zuerst hatte er geglaubt, es sei nur eine Schwärmerei nichts weiter, doch er hatte sich geirrt. Jedes Mal, wenn Gwendal in seiner Nähe war fühlte er sich unglaublich nervös und es schienen tausende Schmetterlinge in seinem Bauch umher zufliegen, so dass ihm richtig schwindelig wurde. Sah er Gwendal für ein paar Tage nicht, dann sehnte er sich geradezu schmerzvoll nach ihm und war erst dann wieder im Reinen mit sich, wenn dieser wieder da war.

Vor gut einer Woche hatte er es dann nicht mehr ausgehalten und Gwendal einen Brief geschrieben, um ihm seine Gefühle mitzuteilen. Er hatte einfach nur wissen wollen, ob Gwendal eventuell auch Gefühle für ihn hatte oder nicht. Dieser hätte es ihm nur sagen müssen, dann wäre er zu frieden gewesen, aber in der ganzen Woche die seitdem vergangen war, hatte Gwendal ihn nicht angesprochen und mit keiner Geste klar gemacht, was er zu seinem Brief sagte. Vielmehr war die letzte Woche genauso verlaufen wie immer.

Und genau dies tat Günter am meisten weh. Weil er es nicht mehr aushielt beschloss er fort zu gehen. Fort vom Schloss und fort von Gwendal. Seufzend setzte er sich an seinen Schreibtisch und hinterließ Gwendal ein paar Zeilen, damit man sich keine Sorgen um ihn machte und ihn nicht suchte.

Liebster Gwendal,

es tut mir leid, wenn ich dich in irgendeiner weise mit meinem letzten Brief gekränkt haben sollte. Da ich keine Antwort von dir erhalten habe, nehme ich dieses Schweigen als deine Antwort.

Um dir und auch mir einen Gefallen zu tun werde ich fortgehen. Bitte sucht mich nicht, es wird mir gut gehen, sobald ich den tiefen Schmerz in mir überwunden habe.

Lebt wohl!!!

In ewiger Liebe

Günter



Nachdem er den Brief beendet hatte ließ er das Blatt auf dem Tisch liegen. Gwendal würde es schon finden war er sich sicher. Dann stand er auf und packte ein paar Sachen ein, die er brauchen würde und begab sich dann ungesehen zu den Ställen. Dort sattelte er sein weißes Pferd und ritt los.

Noch einmal schaute er zurück auf das Schloss. Er würde vieles hier vermissen. Seine Freunde, den jungen Maou und natürlich seine Tochter. Doch sie war längst alt genug, um sich um sich selbst zu kümmern und er würde ihr ja auch bald schreiben nahm er sich vor. Daraufhin richtete er seinen Blick wieder auf den Weg vor ihm.

„Lebt wohl!“ rief er in die tiefe Nacht bevor er sein Pferd beschleunigte.



2

Ziemlich geschafft betrat Gwendal sein Zimmer. Er hatte einen langen Tag gehabt. Das Training mir den neuen Rekruten hatte länger gedauert, als er beabsichtig hatte. Umso mehr freute er sich auf sein Bett.

Doch zuerst musste er noch seine Schreibarbeiten, die seit einer Woche liegen geblieben waren bearbeiten. Normalerweise erledigte er sie ja immer gleich, aber wegen den neuen Rekruten war er einfach nicht dazu gekommen.

Also ließ er sich müde auf seinen Stuhl, hinter seinen Schreibtisch fallen. Es hatte sich ein ziemlicher Stapel Briefe und Berichte angesammelt, die er durchsehen musste. Eilig ging er den Stapel mit den Briefen durch, dabei fiel ihm einer besonders auf, weil er Günters Handschrift trug. Diese würde er unter tausenden erkennen, denn dieser hatte eine ziemlich geschwungene und noble Handschrift.

Ja, Günter war schon was Besonderes. Dessen gut gebauter Körper, das lange aschblonde Haar und diese wundervollen violetten Augen ließen ihn in den Augen vieler Menschen, ihn mit eingeschlossen, einfach umwerfend aussehen. Doch was Gwendal am meisten an Günter anzog war dessen Intelligenz und bedingungslose Liebe zu seinen Freunden. Gut, er ging ihm auch oft mit seiner hibbeligen Art und den Weinanfällen auf den Geist, aber er hatte sich dennoch in Günter verliebt. Doch so selbstbewusst Gwendal auch sonst in dem war, was er tat, so schüchtern war er doch darin seinem Angebeteten ein Liebesgeständnis zu machen. Wie oft hatte er schon mit Günter sprechen wollen und hatte es doch nicht geschafft.

Gott, was war er nur für ein Feigling! dachte Gwendal, während er den Briefumschlag öffnete und den Brief zu lesen begann. Mit jedem Satz den er las schienen seine Augen größer zu werden. Las er da gerade wirklich, dass das Günter ihn liebte? konnte Gwendal es nicht fasse, so dass er den Brief noch einige Mal mehr las. Darin stand:

Liebster Gwendal,

es fällt mir schwer dies zu schreiben, weil ich Angst habe, dass du meine Gefühle nicht erwidern könntest, doch ich kann es nicht länger für mich behalten.

Gwendal, Ich liebe dich!

Ich weiß, dass kommt ziemlich überraschend, aber so ist es. Ich liebe dich, von ganzem Herzen.

Bitte überleg dir deine Antwort auf meinen Brief gut. Ob du nun meine Gefühle erwiderst oder nicht, ich möchte nur nicht länger im Unklaren sein, darum bitte ich dich mir so schnell es geht zu antworten.

In ewiger Liebe

Günter



Günter liebt mich! dachte Gwendal immer wieder. Aber warum hatte er es niemals bemerkt? Waren sie beide solch gute Schauspieler, dass sie einander vorgemacht haben nichts für den anderen zu empfinden, aus Angst davor Abgewiesen zu werden.

Er musste zu Günter. Sie mussten unbedingt miteinander sprechen! dachte Gwendal aufgeregt.

Und so machte er sich eiligst auf den Weg zu Günters Gemach. Als er an dessen Tür klopfte reagierte niemand, so dass er annahm, dass Günter schlafen musste. Aber dieses Gespräch duldete keinen Aufschub, also betrat Gwendal einfach den Raum. Doch er konnte Günter nirgends entdecken. Vielleicht war er ja bei Gisela oder in der Küche! dachte er und wollte sich schon auf die weitere Suche nach Günter machen, als ein Windzug, des nur fast geschlossenen Fensters ein Blattpapier auf den Boden gleiten ließ.

Gwendal hob es auf und konnte kaum glauben, was darauf stand. Günter sollte fort sein. Nein, das durfte nicht sein! dachte er verzweifelt. Eine Woche, verdammt, der Brief hatte eine Woche unbeachtet auf seinem Schreibtisch gelegen! schalt er sich selbst dafür.

Doch dann beherrschte ihn nur noch ein Gedanke! Er musste Günter finden und ihn zurückholen. Darum lief er so schnell es ging zu den Ställen. Da Günters Pferd fort war, sattelte er nun sein eigenes Pferd, um dessen Verfolgung auf zu nehmen.

Er würde Günter finden, ihm sagen was er für ihn empfand und ihn zurückholen! nahm er sich fest vor, während er versuchte dessen Spuren zu folgen.



3

Die Nacht war kalt und Günter begann auf seinem Pferd zu frieren. Er wollte erst mal zum nächsten Dorf und sich dort ein Zimmer für die Nacht mieten und dann überlegen, wie es weitergehen sollte.

Geldsorgen hatte er ja nicht, schließlich war er ein von Christ, aber er wollte eine sinnvolle Aufgabe haben und er brauchte natürlich ein neues Heim. Vielleicht würde er sich ein kleines Haus kaufen mit Garten! versuchte er sich von der Kälte abzulenken, in dem er sich vorstellte wie es aussehen sollte.

Statt im Galopp lief sein Pferd jetzt nur noch langsam, denn der kalte Wind schlug ihm sonst nur ins Gesicht und ließ seine Augen tränen. Und die waren schon rot genug vom weinen.

Er schätzte, dass er noch etwa eine Stunde zu reiten hatte, bis er das Dorf erreicht haben würde.

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Gwendal trieb sein schwarzes Pferd zu höchst Leistungen an. Er musste Günter finden. Unter allen Umständen

Hätte er seine Schreibarbeiten sofort erledigt, wie er es immer tat, dann wäre das alles niemals passiert schallt er sich selbst einen Idioten und ließ sein Pferd noch etwas schneller galoppieren.

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Günter hörte hinter sich ein Pferd näher kommen und er fragte sich unwillkürlich wer, außer ihm zu dieser späten Stunden, unterwegs sein konnte. Wie hätte er auch ahnen können, dass Gwendal es war, der ihn suchte.

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Gwendal hatte vor sich ein Pferd ausgemacht, ein weißes Pferd, er hoffte das es Günter war.

Als er näher kam erkannte er, dass er es wirklich war und er atmete erleichtert auf. Zum Glück hatte er ihn gefunden.

Doch auch Günter hatte ihn auf seinem Pferd erkannt.

Was … Was tat Gwendal hier? fragte er sich erschrocken. Er hatte vermutet, dass der andere seine Nachricht erst morgen finden würde. Überfordert mit der Situation galoppierte er los. Nur weg! war sein einziger Gedanke in diesem Augenblick.

Geschockt sah Gwendal wie Günter davon ritt und nahm dann unverzüglich die Verfolgung auf. „Günter!“ rief er dem anderen hinter her. „Verdammt noch mal bleib stehen und red mit mir!“ rief er immer und immer wieder.

Doch Günter wollte nichts hören und ritt noch schneller. Seine Wangen waren Tränen benetzt und er sah kaum noch etwas vor sich. Mit einem Arm versuchte er sich die Tränen aus den Augen zu wischen, doch immer mehr bahnten sich ihren Weg über seine Wangen.

Dadurch sah er auch nicht den breiten Ast der vor ihm auf dem Weg lag und es kam wie es kommen musste. Sein Pferd scheute und warf Günter ab. Dieser landete ziemlich unsanft auf dem Boden und blieb regungslos liegen.

„Nein!!!!“ ertönte ein markerschütternder Schrei von Gwendal, der dem ganzen hilflos hatte zusehen müssen.

Eilig brachte er sein Pferd zum stehen und sprang dann ab, um zu Günter zu laufen. Dieser lag mit dem Gesicht zu Boden auf eben diesen und rührte sich noch immer nicht.

Vorsichtig und voller Angst, versuchte Gwendal einen Puls an Günters Handgelenk zu finden und atmete auf, als er ihn spüren konnte. Anschließend suchte er ihn mit bebenden Händen nach Verletzungen ab, konnte aber keine offensichtlichen finden.

„Günter!“ sprach er dann mit brüchiger Stimme auf den anderen an, während er ihn vorsichtig auf den Rücken drehte. Sanft fuhr er mit seiner Hand über dessen Wange. „Günter! Bitte komm zu dir!“ flehte er den anderen an doch wieder zu sich zu kommen. „Das hatte er nicht gewollt!“ dachte Gwendal immer wieder und wieder. Er wollte ihn doch zurückholen und nicht verletzt vor sich liegen sehen, nur weil er ihm gefolgt war.

„Arrgh!“ kam es plötzlich von Günter, der wieder zu sich zu kommen schien. „Was … Was ist passiert?“ blickte er sich fragend um. „Du bist vom Pferd gestürzt!“ erschien sogleich Gwendal in seinem Blickfeld, dem seine Sorge an zusehen war. Darum tat ihm also alles so weh! dachte Günter, bis ihm gewahr wurde, wer da neben ihm kniete und auf ihn herab sah.

„Gw … Gwendal! Warum … Warum bist du mir gefolgt?“ bahnte sich erneut Tränen ihren Weg über Günters Wangen. „Weil … Weil ich dich nicht verlieren will!“ erwiderte Gwendal auf Günters Frage. Günter wegen ihm weinen zu sehen tat ihm im Herzen weh und er schwor sich ihn von nun an nur noch glücklich zu machen, so fern dieser es noch zu lassen würde.

„Was???“ blickte dieser ihn überrascht an, während er sich aufsetzte und vor Schmerz aufstöhnte. Sofort legte Gwendal, um Günter zu stützen, seinen Arm um dessen Rücken. „Ich will dich nicht verlieren, denn ich habe mich in dich verliebt!“ kam noch einmal von Gwendal, der Günter dabei tief in die Augen sah. „Aber … Aber du hast nicht auf meinen Brief geantwortet!“ blickte dieser ihn traurig an. Wie sollte er bei dieser Tatsache glauben was Gwendal ihm nun sagte.

„Ich habe ihn erst heute gelesen! Die ganze Woche über, bin ich nicht dazu gekommen mich an meinen Schreibtisch zu setzen und die Briefe und Berichte durchzugehen! Und als ich in dein Gemach kam um dir deine Antwort zu geben warst du fort!“ erwiderte Gwendal ernst, warum er ihm nicht schon vor einer Woche geantwortet hatte.

„Ich dachte du würdest auf meinen Gefühlen herumtrampeln, weil du dich in keinsterweise zu dem Brief geäußert hattest! Darum … Darum wollte ich auch weg!“ wandte sich Günter an Gwendal. Dieser blickte ihn traurig an. „Ich würde dir niemals absichtlich wehtun wollen!“ kam es von Gwendal, der mit seiner freien Hand zärtlich die Tränen von Günters Wangen strich. Daraufhin schenkte dieser ihm ein Lächeln.

„Komm ich helfe dir auf und dann reiten wir zurück! Die anderen werden unser fehlen bestimmt schon bemerkt haben und sich Sorgen machen!“ bat Gwendal Günter seine Hilfe beim Aufstehen an. Dieser nickte und ließ sich anschließend aufhelfen. Da ihm dabei etwas schwindelig wurde hielt Gwendal ihn in seinen Armen. Dann drückte er ihn fest an sich, nicht zu fest, da er ihm ja nicht weh tun wollte. Und auch Günter umarmte Gwendal. Es tat gut, den anderen so nah an sich zuspüren und am liebsten hätte er die Zeit angehalten, um diesen Augenblick für immer zu bewahren.

„Günter?“ murmelte Gwendal in dessen Haar. „Ja? blickte dieser den anderen fragend an. Liebst du mich noch? Wirst du mir noch eine Chance geben? sah dieser ihn unsicher an. Ein liebevolles Lächeln legte sich auf Günters Lippen, dann antwortete er „Ja! Ich liebe dich und will mit dir zusammen sein!“ Daraufhin breitete sich seltenes Lächeln auf den Lippen Gwendals aus.

Nun wich Gwendal ein wenig von Günter weg. Dann legte er eine seiner Hände auf dessen Hüfte und die andere an dessen Wange. Erwartungsvoll sah Günter in Gwendals Augen. Das hatte er sich schon immer gewünscht und nun wurde sein Traum endlich wahr! leuchteten seine Augen vor Freude auf. Und dann lagen Gwendals warme, etwas raue Lippen auch schon auf den seinen.

Wie gut und richtig sich das anfühlte! dachten die beiden in diesem Augenblick und hofften, dass ihre junge Liebe für immer halten würde.


Epilog

„Ich will aber nicht hier herum liegen?“ sah Günter seinen Gefährten schmollend vom Bett aus an. Doch dieser ließ sich nicht erweichen.

„Du weißt was deine Tochter gesagt hat, du hast ein paar ordentliche Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung, darum sollst du dich ja auch schonen und darum bleibst du jetzt im Bett!“ sah Gwendal Günter einschüchternd an. Schließlich wollte er ja nur das Beste für diesen.

„Ok!“ maulte dieser ein wenig und machte es sich in seinem Bett so gemütlich wie es nur ging. Es fiel ihm schwer einfach so herum zu liegen und nichts zu tun. Aber eigentlich war er ja selber schuld, hätte er mit Gwendal geredet, statt davon zu reiten, dann würde er hier jetzt nicht liegen.

Aber wenigstens etwas Gutes hatte es ja im Bett bleiben zu müssen. Gwendal benahm sich sehr zu vorkommend und versuchte ihm so gut es ging alles recht zu machen.

„Legst du dich wenigstens ein wenig zu mir?“ sah er diesen nun mit großen Augen an. Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf Gwendals Lippen. „Ok, bis du eingeschlafen bist, dann werd ich leider wieder an die Arbeit müssen.“ „Besser als nichts!“ erwiderte Günter glücklich und machte ein wenig Platz.

Gwendal legte sich daraufhin zu ihm aufs Bett. Günter schmiegte sich eng an ihn und Gwendal begann damit dessen Rücken zu streicheln. Das fühlt sich wirklich gut an! erschien ein sanftes und zufriedenes Lächeln auf den Lippen von Günter. Wohlig seufzte er auf und schloss dann seine Augen.

Zufrieden blickte Gwendal seine Geliebten an. Er konnte sich noch gut an die besorgten Gesichter der anderen erinnern, als sie im Morgengrauen das Schloss erreichten. Yuri wollte ihnen schon eine Suchmannschaft hinterher schicken, als sie auch schon um die Ecke kamen.

Es gab ein großes Gewirr aus Fragen, da alle durcheinander sprachen. Letztendlich brachte er Günter aber erst einmal zu Gisela, damit sie ihn untersuchen konnte. Diese war sehr besorgt gewesen und hatte ihrem Vater erst mal die Meinung gesagt, nachdem dieser ihr versprochen hatte so was dummes nie wieder zu tun, hatte sie ihn angelächelt und ihm zu seiner neuen Beziehung gratuliert. Anscheinend war ihnen ihr Glück anzusehen gewesen.

Auch die anderen waren froh zu hören, dass die beiden es endlich geschafft hatten zusammen zu finden. Anscheinend hatte alle schon vor ihnen gesehen, dass sie einander mehr bedeuteten als Freunde, nur sie hatten es bis zu dieser Nacht einfach nicht fertig gebracht es sich gegenseitig zu gestehen.

Doch nun waren sie zusammen und Gwendal nahm sich vor Günter niemals wieder gehen zu lassen so lange er lebte.

Günter war in der Zwischenzeit eingeschlafen und ein friedvolles Lächeln zierte sein Gesicht. Vorsichtig machte sich Gwendal von Günter los und ließ ihn dann sanft in seine Kissen gleiten.

Anschließend deckte er ihn gut zu und beugte sich hinab, um ihm einen liebevollen Kuss auf die Lippen zu hauchen.

„Ich liebe dich! Bis später!“ flüsterte er dann in dessen Ohr und verließ das Gemach.

„Ich liebe dich auch!“ murmelte Günter, bevor er tief und fest einschlief.



Ende

Ich hoffe euch hat die FF gefallen!!!