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Wenn die Gundams kaputt sind

Fanfiction [abgeschlossen] [NC-14]

Fandom: Crossover (Gundam Wing/ Weiß Kreuz)

Pairing: Heero/ Duo - Schuldig/ Aya

Widmung:
Diese Geschichte war ein Geschenk für mein Drachi zum Geburtstag ....

Inhalt:
Wie beschäftigt man Duo effektiv, wenn sein Gundam kaputt ist?




Wenn die Gundams kaputt sind... 



Ein 'wunderschöner' Morgen nach einem 'wundervollen' Abend.

Gern hätte Duo heute Morgen diesen erquickenden Gedanken gehabt, doch der hatte sich irgendwie versteckt - war nicht auffindbar.

Da hatte sich Duo so eine Mühe gegeben, sich lecker auf der Anrichte in der Küche drapiert und seinen schwer arbeitenden Gundam-Piloten mit den Worten empfangen: „Gekocht habe ich nichts, Schatz, aber guck mal, wie ich da liege“, und dem Kerl fiel nichts Besseres ein, als den armen, nackten Duo an seinem langen Zopf hinter sich her ins Schlafzimmer zu schleifen.

Nicht dass Duo darüber in irgendeiner Form erbost gewesen wäre. War dies ja sein Ziel gewesen. Doch dort mit den Worten: „Das ist für meinen Vierkant-Schraubendreher H-45-X“, liegengelassen zu werden, hatte nicht im Drehbuch gestanden, zumindest nicht in dem, was Duo geschrieben hatte. Dort war er verwöhnt und geliebt worden, auf jeder einzelnen Seite - doch Heero hatte es wohl versäumt, das Buch zu lesen, denn der hatte auf der Couch genächtigt und den armen, nackten Duo sich selbst überlassen.

Deswegen und genau deswegen stand Duo jetzt irgendwie der Sinn nach einem kleinen Ausflug mit seinem Lieblings-Gundam, wenn es sein unkooperativer Freund schon vorgezogen hatte, allein zu duschen und allein zu frühstücken und den armen Duo noch viel alleiner in seinem Bett zurückzulassen. Dass er gefesselt worden war, hielt selbst Duo, der ja gern Spielchen spielte, für etwas übertrieben.

„Meine Güte. Da schlepp ich einmal seinen blöden Schraubenzieher weg und lege ihn nicht gleich wieder zurück an seinen Platz, da spinnt der Herr wieder. War doch keine Absicht, dass mir das Mistding in die Marmelade getaucht ist. Hätte der Herr Eisblock den Dosenöffner repariert, so wie ich das gesagt habe, wäre das alles nicht passiert und ich wäre heute nicht unbefriedigt“, maulte der Pilot vor sich hin und kickte Steine quer durch die Gegend.

Die boten sich irgendwie besser an als Bäume, die auf asphaltierten Plätzen, wie dem Vorhof der Garagen, erstens seltener waren und zweitens irgendwie immer Splitter hinterließen und unschöne Dellen an bezopften Köpfen. Katzen ließen sich auch nicht treten, die krallten sich mit Vorliebe an nackten Deathside-Piloten-Beinen fest.

Nicht dass Duo das je ausprobiert hätte, und wenn, dann nur als gerade keiner hingeguckt hatte. Aber was pinkelte ihm dieser blöde Kater auch in die Schuhe? Andererseits, wenn Heero unter den getretenen Bäumen liegen oder von den Katzen gekratzt würde?

Ja, heute war Duo so richtig angepisst.

Scherzkeks Heero umschrieb es vorhin am Telefon etwas anders.

„Duo? Schlampenduo, der permanent das Eigentum anderer Leute vermüllt? Der Duo? Der ist sexuell frustriert, weil ich ihn gestern nicht gevögelt habe. Strafe muss sein!“, ätzte Duo vor sich hin und knurrte weiter. Was fand er eigentlich an diesem Armleuchter von einem Piloten? Okay, Heero sah gut aus, er hatte eine geschickte Zunge, wenn er sie auch nur selten für zwischenmenschliche Konversation benutzte, aber das war egal, keiner konnte so schnell und so geschickt lecken wie...

„AH!“ Duo kickte den nächsten Stein, ein: „Autsch!“, kam um die Ecke vor und Duo machte, dass er ungesehen weiter kam.

Wo war er noch mal gewesen?

Ach ja, er versuchte gerade herauszufinden, warum Heero Yuy der Mann war, den er liebte, dem er verfallen war, der... Duo stutzte... der gerade vor der Garage kniete und versuchte das Schloss zu knacken. Heero hatte seinen drittliebsten Laptop aufgeklappt und klackerte sich gerade über die Tasten, um Zahlencodes zu programmieren. Warum, um alles in der Welt, benutzte der komische Vogel nicht einfach den Schlüssel oder den Garagenöffner? Wozu hatte man diese Wunderwerke der modernen Technik denn erfunden, wenn sie dann keiner benutzte?

War wohl zu einfach für den ach so perfekten Herrn Yuy.

Wer keine Arbeit hatte, der machte sich welche, oder was? Ohne also den am Boden knienden, den strammen Hintern präsentierenden jungen Herrn eines Blickes zu würdigen, lief Duo auf das Tor zu und drückte auf den Knopf des kleinen Garagenöffners. In Erwartung, das Tor würde sich öffnen, lief er weiter und schlug sich ziemlich hart die Nase, so dass er jammernd zu Boden ging.

„Baka!“, knurrte Heero, weil durch Duos Aufschlag an dem Tor sein Kabel einen Wackelkontakt hatte und er seinen Suchalgorithmus noch einmal neu starten musste. War der Kerl eigentlich zu irgendwas gut? Ordnung halten konnte er nicht, kochen konnte er nicht. Seinen Gundam machte er andauernd kaputt und wenn man nicht aufpasste, machte er den armen, kleinen Soldier, der ja gar nicht so klein war, auch noch kaputt.

Letztens hatte sich der Kerl doch ohne Vorwarnung auf Heeros erregten Schoß gesetzt und den armen Soldier platt gemacht. Eine Stunde hatte sich der kleine Kerl nicht mehr geregt, da konnte Baka Duo noch so viel streicheln und lecken und küssen und flüstern. Da war nichts zu machen gewesen, von den Schmerzen im Großhirn mal ganz abgesehen.

Nein, nützlich war der echt nicht.

Aber so süß!

„Baka“, lachte Heero, ließ es aber niemanden sehen, so was machte nur das Image kaputt. Schließlich hatte er hier einen Ruf zu verlieren. Wo kamen wir denn hin, wenn ihn jemand lachen sah oder gar sah, wie er Duo tröstete. Nein, da konnte sein Lieblings-Baka echt alleine wieder rauskommen.

Schließlich hatte ihn ja keiner unter Waffenzwang genötigt, gegen das Tor zu laufen. Für solche Aktionen war Duo meistens selbst verantwortlich. Keiner konnte so schön Mist bauen wie Duo Maxwell. Wenn er irgendwann mal kein Gundam-Pilot mehr war, dann konnte er immer noch Volkshochschulkurse geben, denn keiner hatte so viele Ideen wie Duo Maxwell:

Wie mache ich effektiv und nachhaltig Heeros Laptop kaputt?

- Hee-chan, was meinst du damit, ein Laptop kann nicht schwimmen?

- Schatz, bist du dir sicher, dass man da im Brenner keinen Toast machen
kann?

- Heero, kann man Notebooks in der Mikrowelle trocknen?

- Uups, sorry Heero. Das Weißbrot kommt nicht mehr aus dem Brenner raus.

- Schatz, mir ist meine Haarnadel aus Versehen in den Kartenleser gerutscht, ist das schlimm?

Heero seufzte.

Was hatte er sich da nur eingetreten?

Drei seiner Lieblinge hatten schon das Zeitliche gesegnet. Seit dem hatte Duo für seine Spiele und seine Leidenschaft, alle PC-Viren dieser Welt zu sammeln, einen eigenen, externen PC bekommen.

Etwas ganz einfaches.

Er war wasserdicht, am Tisch verankert und somit nicht in die Mikrowelle zu stecken und alles was installiert werden musste, machte Heero über ein blaues Zähnchen, weil er alles, wo Duo diverses in den PC hinein stecken konnte, zugeklebt hatte. Und wenn es ums Reinstecken ging, war Duo wirklich erfindungsreich. Heero wusste, wovon er da redete.

Alles nur zu Duos Sicherheit. Drei Stromschläge hatten gereicht. Was sie davon hatten, sahen sie ja nun, denn seit dem lief Duo gegen geschlossene Garagentore.

„Schatz, kannst du mich vielleicht mal aufheben und trösten?“, knurrte Duo, der immer noch, sich die Nase haltend, auf dem Boden lag und zu verstehen versuchte, warum die Tür nicht aufging.

„Warum?“, fragte Heero, „ich hab dich doch nicht hingeschubst“, erklärte er dem fassungslosen Shinigami, der im Augenblick aber weniger wie ein Totengott aussah denn mehr wie ein kleines Kind, weil die Augen feucht und groß wurden und die Lippen zitterten und er anfing zu quengeln, wie gemein das wäre und dass Heero alle anderen viel lieber hätte.

„Duo, ich versuche die Tür zu öffnen, damit ich Wing reparieren kann, den du ja gestern unbedingt kaputt machen musstest. Reichte es nicht, dass du Deathside kaputt gemacht hast, weil du auf verblüffend überraschende Weise feststellen musstest, dass ein Kurzschluss mit einer Haarnadel sogar einen Gundam lahm legen konnte. Und als würde das nicht reichen, nein, da kraucht der Herr Superpilot in meinen Gundam und bricht die Steuerhebel ab!“

Duo knurrte. Komisch, wenn es um seinen blöden Gundam ging, da war Heero Yuy redselig, aber wenn es darum ging, Duo mal außerhalb des Bettes zu sagen, dass er ihn liebte, da war nichts aus dem Eisblock rauszuholen.

„Als ich dir zu dieser Zeit auf dem Schoß herum geritten bin, da hat es dich komischerweise noch nicht gestört, erst als ich mir den verlängerten Rücken an diesen blöden Hebeln gestoßen habe, da fiel dir ein, dass die ja kaputt gehen können. Dass dein lieber Duo kaputt gehen könnte, das interessierte unser Ice Baby ja gar nicht.“

„Ich kann dir auch sagen warum: dich schaff ich zu Doktor Y und lass dich richten. Das kostet mich einen Anruf. Die Ersatzteile für den Gundam kosten mich 100.523 Euro und sieben Anrufe und drei Wochen Arbeit. Was glaubst du, was leichter zu richten ist.“

Duo knurrte vor sich hin. Typisch Yuy. „Was ist einfacher, was ist billiger“, ätzte Duo vor sich hin und fing aus Langeweile und Frust an, gegen den Laptop zu treten, guckte aber nicht schlecht, als ein kurzes Kampfmesser direkt neben seiner Wade in den Asphalt gerammt wurde, dass die schwarzen Krümel nur so flogen. Duo kreischte wütend auf. „Spinnst du, du Arsch? Du hättest mit das Bein abhacken können?“

Doch Heero sah ihn knurrig an. „Du bist jung, das wächst nach.“

Zum Glück näherte sich gerade der eben schon bemühte Dr. Y, mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen und etwas Komischem in der Hand. Duo, den das völlig kalt ließ, weil er sexuell unausgelastet war und lieber Heero ärgern wollte, ignorierte ihn mit Leidenschaft und Hingabe.

„Jungs, schön dass ich euch zufällig hier treffe“, säuselte er und Duo hatte schon wieder den stillen Drang, den alten, kleinen Mann an seinen Ohren über einem Abgrund baumeln zu lassen. Wenn der Kerl hier auftauchte, hatte das nie was Gutes zu bedeuten, soviel hatte Duo schon begriffen, und Zufälle waren das auch nie.

„Heero, bemüh dich nicht weiter. Wir haben einen ständig alternierenden Zahlencode hinter die Verriegelung gesetzt. Dein PC ist zu langsam um...“

„Oh, oh!“, entkam Duo und er machte sich lieber in seiner Ecke der Welt ganz klein. Es gab nicht viel, was man zu einem Heero Yuy nicht sagen sollte, Kritik an seiner Technik gehörte aber definitiv zu den Top 3!

„Was soll das heißen: zu langsam?“, zischte Heero zwischen den zusammengebissenen Zähnen durch. Seine Augen wurden zu Schlitzen und Duo wartete schon darauf, dass Schaum vor seinen Mund trat und er anfing wild um sich zu beißen.

Heero streichelte seinen Laptop und schmiegte sich an ihn, dass Duo ganz eifersüchtig werden wollte. Blöder Kerl! Ihm hatte der Depp noch nie gesagt, dass der böse Onkel das nicht so gemeint hatte, wenn jemand Duo als etwas langsam bezeichnet hatte.

„Warum wurde abgeschlossen?“, wollte Duo wissen, der sich immer noch sein süßes Stupsnäschen rieb.

„Weil die Gundams eh kaputt sind und repariert werden müssen. Das schaffen die Mechaniker auch ohne euch. Stattdessen habe ich hier was für euch!“ Er warf jedem der beiden irritierten Piloten einen der rot-weißen Bälle zu.

„Was ist das, ein Mini-Gundam? Kommt er raus, wenn ich da auf den Knopf drücke?“, wollte Duo wissen, der wie ein kleiner Kater gleich anfing mit dem runden Ding zu spielen. Sah lustig aus. Heero hingegen war mit diesem billigen Äquivalent für seinen geliebten Wing nicht wirklich zufrieden. „Was ist das. Was kann das?“, wollte er wissen. Doch da nahm ihm der Doktor es schon wieder aus den Händen.

„Ran-chan, du bist dran!“, rief er, warf den Ball und plötzlich saß mitten auf dem Asphalt ein kleiner Kerl. Vielleicht handtellergroß. Als würde das nicht reichen, hatte er rote Haare, große Füße und Katzenohren, wedelte mit einer Blume vor seiner Nase herum und murmelte immer wieder was von shi-ne, shi-ne. Dabei wackelte es immer wieder mit einem lustigen Katzenschwanz und Duo machte große Augen.

„Wah, ist das niedlich!“ Gleich stürzte er sich darauf, doch Heero nahm das Kleine schnell an sich und rettete es davor, den grausamen Knuddeltod zu sterben.

„Heero, lass mich auch mal“, nörgelte der Totengott und hüpfte nun immer wieder ganz aufgeregt um Heero herum. „Du hast was Eigenes“, blockte Heero und schob Duo mit einem Fuß weg, während er das kleine Vieh auf seiner Hand etwas eindringlicher betrachtete. Wie hatte der Doktor das noch genannt? Ran-chan?

„Los! Hol meins da raus!“, forderte Duo den Doktor auf und der hatte schon wieder seine Finger ungefragt an Duos nicht vorhandener Unterwäsche, dass der Shinigami nur zuschlagen konnte. Es war ein Reflex. Wirklich. Duo hätte tausend Schwüre geleistet, doch im Augenblick war er nur von Neugier zerfressen. „Was ist es, was ist es. Auch ein Ran-chan?“

Mit einem: „Schuschu, du bist dran!“, lockte er das kleine Viech aus seinem Ball und da hockte es, rieb sich den Kopf und wuschelte sich durch die orangefarbenen, bodenlangen Haare. Es hatte sich etwas darinnen verheddert und richtete sich erst einmal das Haarband, murmelte immer: „Schuschu, Schuschu“, vor sich hin, quietschte aber herzerweichend, als es das Ran-chan auf Heeros Hand entdeckte.

Sogleich machte sich das kleine Schuschu auf, um an Heeros Bein herum zu klettern. Aber Duo fing ihn ein, auch wenn das Kleine ordentlich Theater machte. Es wurde richtig wütend, als Duo sich von Heero wegdrehte, brüllte immer nach dem kleinen Ran-chan, der wild mit seiner Blume vor sich herum wirbelte und sich zu wehren versuchte. Dabei fauchte es immer und shi-ne-te lustig vor sich hin.

„Das sind Weiß-Mon“, erklärte Doktor Y und reichte jedem noch einen kleinen Taschen-PC, den Heero gleich mit Sternchenaugen an sich drückte und fast vergaß, das kleine Ran-chan vor Duos Schuschu zu retten. Das hatte einen roten Luftballon und guckte immer so verboten niedlich, dass es selbst Duos Ice Baby fast erweicht hätte, aber wirklich nur fast.

„Was macht man damit, außer knuddeln!“ Duo hatte seinen kleinen Schuschu gerade an sich gedrückt, der fast blau anließ und nach Luft japste. Er wuschelte Schuschu durch die Haare und lachte, als es sich schüttelte wie ein junger Hund. „Süß!“

„Duo, sei kein Idiot. Würde ich euch Dinge geben, die nur süß sind?“, fragte der Doktor, doch Heero schnaubte nur.

„Aber er hat sich doch schon so daran gewöhnt, einer zu sein“, sagte Heero so nebenbei.

„Man kann sie trainieren und gegeneinander antreten lassen und wenn man das gut macht, entwickeln sie sich weiter.“ Dann war der Platz, an dem der Doktor eben noch gestanden hatte, plötzlich leer.

Duo guckte nicht schlecht.

Doch dann war's egal, denn er versuchte gerade sein Schuschu an Heeros Ran-chan heran zu lassen, das immer noch wüst fauchte und mit seiner Blume wedelte. Das war so niedlich, dass Duo es immer wieder versuchte, bis Heero ihm einfach ein Bein stellte und der Shinigami wieder auf sein niedliches Näschen purzelte. Zum Glück hielt er Schuschu fest und dem passierte nichts.

Nun hatte sich das kleine Schuschu-mon befreit und fetzte über den Asphalt, um endlich das kleine Ran-chan zu erwischen, das heiser kreischte und shi-ne-te. Doch weil Duo noch außer Gefecht war, an die Gundams nicht heranzukommen war und Heero den neuen PC ausprobieren wollte, machte er gleich auf dem Absatz kehrt und verschwand mit dem kleinen Ran-chan, während Duo sich gerade in seinen Haaren verhedderte, weil der Zopf aufgegangen war.

Das kleine Schuschu, das mit seinen viel zu kurzen Beinchen dem flüchtenden Wing-Piloten nicht hatte folgen können, lag nun todunglücklich auf dem Boden und heulte und jammerte, dass es nur so eine Qual war, ihn leiden zu sehen. Also griff sich Duo den kleinen Kerl und ging mit ihm rüber in die Kantine und guckte nicht schlecht, als er Quatre und Trowa - glücklich vereint wie immer - an einem Tisch sitzen sah und vor ihnen auf dem Tisch auch so kleine Kerlchen herum flitzten. Gegenseitig beschimpften sie sich und schlugen sich gerade mit einem PlüschPC die Köpfe ein.

„Wah. Wie süß!“ Duo hopste auf einen der Tische und ließ Schuschu laufen, der sich gleich einmischen und die anderen beiden knuddeln wollte. Doch da hatte er wohl nicht mit dem kleinen Chibi-mon gerechnet, das ihm nun auch den PlüschPC auf den Kopf donnerte und die orangefarbenen Haare völlig durcheinander brachte.

„Hey!“ Duo schnickte dem kleinen Chibi-mon ins Genick und rettete Schuschu erst mal wieder, der sich auch gleich in Duos Shirt flüchtete und verschüchtert aus dem Ausschnitt guckte, während er wütend seinen roten Ballon schwenkte.

„Hey Duo!“ Quatre schien ihn erst jetzt zu bemerken, während Trowa knurrend sein Kleines wieder an sich nahm, ihm über die schwarzen Haare strich und ihm seinen PlüschPC wieder in die kleinen Händchen drückte. „Spinnst du, Duo? Du kannst dich nicht einfach in einen Kampf einmischen, Depp!“ Er hatte gegen Quatre und sein Omichi-mon in Führung gelegen und jetzt war Chibi-mon außer Gefecht und konnte nicht mehr weiter kämpfen.

Das war nicht fair.

Dabei hatte er den kleinen Kerl so gut trainiert! Er beherrschte Hack-Attacke und Heulboje geradezu perfekt, hatte Omichi schon in die Knie gezwungen und da kam dieser Baka angelatscht, ließ sein seltsames Weiß-Mon frei und der brachte alles durcheinander.

„Ach, halt doch die Klappe!“, knurrte Duo. Irgendwie hatten ihn heute alle auf dem Kieker. Hatten die keine anderen Sorgen? „Was macht ihr eigentlich?“

„Wir machen Weiß-Mon-Kämpfe!“, sagte Quatre und kraulte das kleine Omichi hinter einem Ohr und der quietschte begeistert. „Was kann denn deiner schon für Attacken?“

„Wie? Attacken?“ Duo verstand mal wieder kein Wort und das musste er nicht sagen, das sah man an seinem Gesicht!

„Na, was hast du ihm beigebracht?“, wollte Quatre wissen und lockte das kleine Schuschu mit einem Krümel Weißbrot zu sich. Der krabbelte auch gleich aus Duos Shirt und latschte quer über den Tisch.

„Nichts!“, sagte Duo etwas verwirrt. Er hatte doch Schuschu gerade erst bekommen.

„Wie: nichts?“, fragte Quatre etwas irritiert. Man konnte doch nicht einfach nur ein Weiß-Mon haben und nichts mit ihm tun, wo sie doch so gelehrig waren!

„Na ja, nichts halt!“, knurrte Duo. Ihm wurde das hier zu blöd. Irgendwie konnte er sich des Verdachtes nicht erwehren, dass er gerade von vorn bis hinten verarscht wurde. Das musste er sich nicht geben. Also griff er sich Schuschu und stapfte wütend davon.



Drei Stunden später, wieder in der Cafeteria

Quatre und Trowa saßen immer noch - oder schon wieder, das wusste Duo auch nicht so genau - jedenfalls saßen sie bei einer Tasse Kakao und auf dem Tisch prügelten schon wieder die beiden kleinen Viecher mit plüschigen PCs aufeinander ein. Gerade dachte Duo so bei sich, dass man so was doch auch mal für Heero besorgen könnte, aber dann schüttelte er den Kopf.

Das Bett war und blieb PC-freie Zone, das war Duos Bedingung gewesen und - aus welchem Grund auch immer - hielt sich Heero daran, ohne dass Duo laut werden musste. Was ihn aber nicht daran hinderte, trotzdem ab und an sehr laut zu werden. Duo grinste dreckig, verzog aber gleich wieder das Gesicht, weil er diese Nacht nämlich... na ja, laut geschrieen hatte er schon! Aber mehr danach losgemacht zu werden!

Wie auch immer, Duo kam zurück mit seinem Schuschu. Zusammen hatten sie sich im Weiß-Dex schlau gemacht, was ein Schuschu alles können könnte, wenn es nur wollte. Charmebolzen, Agilität, Unterbewusstsein. Alles große Worte, die sowohl für Duo als auch für Schuschu keinerlei Sinn ergaben. Da hatten sich wirklich zwei verdient, gesucht und gefunden. Selbst Duos freches Grinsen hatte das kleine Schuschu schon drauf. Mit seinem Ballon saß es auf Duos Schulter und sah sich suchend um. Man musste kein Hellseher sein, um zu wissen, was er suchte.

„Duo, da bist du ja wieder“, lachte Quatre, denn sein kleines Omichi hatte gerade gewonnen, während sich Chibi erst mal bei Trowa Trost und einen Keks abholte. Man sah den großen, nachtblauen Augen an, dass sie gerade Rache schworen und sich plötzlich Omichis Hemdchen lupfte. Der quietschte und Trowa lachte. „Er hat Telekinese gelernt“, sagte Trowa und Quatre guckte nicht schlecht. „Er kann das? Warum wendet er es dann nicht an? Die Attacke ist doch viel stärker als 'Hack-Attacke'!“

Doch als man sah, wie Chibi guckte, als sich Omichis Hemdchen hob, war ja wohl mal alles klar! Zumindest für Duo.

Der langhaarige Pilot ließ sich also auch auf einen Stuhl fallen und Schuschu hopste auf den Tisch, besah sich kurz die Angelegenheit und wandte sich ab. Die beiden Kleinen da interessierten ihn nicht. „Schuschu!“, erklärte er und Duo nickte. „Keine Sorge, Kleiner, der kommt schon wieder.“

Neugierig wollte Quatre gleich wieder wissen von wem denn die Rede wäre und Duo klärte gelassen auf, dass Schuschu sich gern mit Heeros Ran-chan vergnügen würde und wie auf Kommando ging die Tür auf und Heero kam mit seinem kleinen Weiß-Mon auf der Schulter zu ihnen. Als er Duo sah und das kleine Schuschu, das schon wieder bei Ran-chans Anblick aufgeregt mit seinem Ballon wedelte, verzog er das Gesicht. Eine Braue wanderte nach oben.

„Na bitte, da ist er doch schon“, erklärte Quatre völlig überflüssig aber richtig, so wie immer eben und deutete auf Heero, der erst mal nicht begriff, was los war. Also wurde er von Quatre gleich noch aufgeklärt.

„Wir wollen einen Kampf sehen, los!“, feuerte auch Trowa an. Omichi und Chibi saßen derweil einträglich schmusend nebeneinander und kauten an Chibis Keks, sahen sich dabei neugierig um, was so um sie herum passierte.

„Was? Ich soll gegen Duo? Der kann doch gar nicht!“, erklärte Heero gleich mal. Duo war doch kein Gegner für ihn! Wo war denn da der Reiz? Gegen den machten nicht mal Computerspiele Spaß, weil er über die Trainingslevel nicht hinaus kam. Außer bei den Gay-Dating-Games. Da machte Duo keiner was vor! Da war er der Schnellste und der Erste im Bett - so wie üblich! Das war eine Naturkonstante, so wie die Tatsache, dass Duo der natürliche Feind eines funktionierenden Gundams war.

„Pass auf, was du sagst, Ice-Boy, ich habe mit Schuschu trainiert“, knurrte Duo und irritierte Heero sichtlich damit. Nicht wegen der Betitelung, an so was war Heero gewohnt, sondern weil Duo mal geübt hatte. Nicht gerade sein Steckenpferd, das wusste jeder, der ihn kannte. Duo vertraute einfach auf seine ihm gottgegebenen Talente und meistens ging das auch in die Hose, wie üblich! Warum sollte das heute also anders sein. Aber es war anders - Duo hatte trainiert.

„Okay, dann fang an!“, sagte Heero gönnerhaft. Er setzte sich an den Tisch - Duo direkt gegenüber und kaum sprang das kleine Ran-chan auf den Tisch, war Schuschu schon wieder total aus dem Häuschen. Ganz aufgeregt rannte der kleine Kerl hin und her und her und hin, strahlte Ran-chan an, doch der fauchte, shi-ne-te locker flockig vor sich hin und wurde nicht müde, sein Blümchen zu schwenken, als wäre es ein Katana!

„Schuschu?“ Das klang ziemlich deprimiert, doch Duo zwinkerte ihm zu. „Mach einfach, was wir besprochen haben!“, sagte er und zeigte beide Daumen hoch. „Schuschu!“, fiepste der kleine Kerl und nickte.

„Schuschu - blow job!“, rief Duo, kaum dass auch das Ran-chan in Position gegangen war und das guckte auch gleich ziemlich blöd aus der Wäsche. Es hatte wohl keinen Schimmer, was nun mit ihm passieren sollte.

„Duo, was soll das? Das ist keine reguläre Attacke.“ Die Schläfenader an Heeros rechter Seite pulsierte leicht, als er seinen Freund anfunkelte. Aber Duo war wohl so ziemlich der einzige, der den legendären, tödlichen Blick des Wing-Piloten locker flockig überlebte, weil er ihn einfach ignorierte.

„Er hat Spaß und deiner ist außer Gefecht. Liebe ist Krieg, Schatz, schon vergessen?“, erklärte Duo während Schuschu lasziv grinsend auf Ran-chan zu kam, der nun mit seinem Blümchen versuchte, sich des zudringlichen Kerls zu erwehren. Immer wieder ging das Blümchen auf Schuschus Kopf nieder und der quietschte wütend.

„Ran-chan, Staubwedel!“, rief Heero und schon zauberte der kleine Kerl - woher auch immer - einen Staubwedel und fing an, in Schuschus Nase herum zu wirbeln, bis der kleine Feuerkopf niesen musste und nicht mehr aufhören konnte. Er taumelte und strauchelte, die Augen wurden rot und er nieste und nieste und nieste. Bis er sich von dem zufrieden grinsenden Ran-chan entfernte, dann ging es ihm wieder besser. Er fauchte leise und sah Duo erwartungsvoll an. „Na los, Kleiner. Unsere nächste Attacke. Schuschu - Semeattacke!“

„Duo, lies den Weiß-Dex!“, rief Heero aufgebracht. Bildete er sich das nur ein oder nahm Duo das, was hier passierte, gar nicht ernst? Heero kam sich ziemlich verschaukelt vor. Er hatte es doch gewusst! Mit dem Kerl war kein ernster Fight auszutragen. Alles zog er ins Lächerliche!

Kampflos musste Heero mit ansehen, wie der kleine Feuerkopf von Duo auf seinen Ran-chan zu stürmte und ihn bäuchlings zu Boden warf. Das war doch jetzt nicht wahr, oder? Also griff er sich den kleinen Kerl und schnipste ihn zu Duo rüber.

So lief das aber nicht!

Duo fing seinen Schuschu auch gleich auf und der Kleine knurrte nun Heero an.

Das war der Feind! Der ließ ihn nicht zu seinem heiß und innig geliebten Ran-chan! Das hockte jetzt etwas bedröppelt alleine auf dem Tisch und sah sich um, versuchte wohl zu ergründen, was so eben über ihn hinweg gefegt war.

„Los, Ran-chan, Standpauke!“, forderte Heero und sogleich erhob sich der kleine Kerl und fing an zu schimpfen. Hoch und schrill und immer schneller und immer lauter. „Shi-ne! Shi-ne! Shi-ne! Shi-ne! Shi-ne! Shi-ne!“

Dem kleinen Schuschu wurde ganz taumelig und er verdrehte die Augen, also musste Duo ihn ablenken.

„Schuschu - wichsen!“, forderte er und der Kleine hüpfte auf den Tisch. Doch noch ehe der an sich oder wen auch immer Hand legen konnte, knallte Heero mit der Faust auf den Tisch, das beide Weiß-Mon umfielen und sich erst mal schüttelten. Dann herrschte Ruhe, weil Ran-chan wohl seinen Text vergessen hatte.

„Duo, es reicht. Hast du eigentlich nichts anderes mehr im Kopf?“

Doch Duo blinzelte seinen Geliebten unschuldig an. „Ich weiß nicht, wovon du redest, Heero-chan. Ich hatte doch schon ewig keinen Sex mehr.“

Quatre kicherte, Trowa hob eine Braue, zumindest die, die man sah und Heero wurde ein ganz kleines, aber wirklich nur ein ganz, ganz kleines bisschen rot. Aber nicht vor Scham, sondern vor Wut! Was bildete sich dieser Mistkerl eigentlich ein!

Duo war wirklich nicht die Antwort auf alle Fragen, Duo war die Frage und die Antwort lautete: Nein!! Schon allein sein Wohnverhalten! Überall hinterließ er kleine Duo-Häufchen aus Socken, Manga und Haarbürsten und wenn man nicht schnell genug war, dann fingen die nach drei Tagen an, nach einem zu greifen! Da wurde der Weg ins Bad zum Hindernispaarcour, noch vor dem Frühstück!

Und trotz all der Makel blieb Heero ja doch bei seinem Chaoten - er musste also auch Vorzüge haben, die Heero gerade nicht einfallen wollten. „Duo, du hast dein Gehirn doch nur, damit dir die Schädeldecke nicht einfällt“, knurrte Heero und gab sich geschlagen. Mit Duo war eben doch kein ernsthaftes Spiel zu betreiben. Während Heero also über Duo und seine gut versteckten Vorzüge nachgrübelte, machte sich Schuschu daran, seinen kleinen Ran-chan, der schon wieder mit Blumen um sich schlug, doch noch zu erobern.

„Agilität und dann Knuddelattacke!“, forderte Duo und Heero hatte das Nachsehen, denn kaum wandte er den Blick, klebte Schuschu schon an seinem wild shi-ne-enden Ran-chan und flauschte ihn in Grund und Boden. Der kleine Rotschopf hatte gar keine Chance zu entkommen, egal wie wild er sich wehrte.

Überall um die beiden kleinen Weiß-Mon ploppten plötzlich rosa Herzchen auf und Trowa wagte mal zu vermuten, dass die Attacke nicht Knuddelattacke, sondern Charmebolzen heißen würde - doch an Ran-chans Zwangslage, mit einem wild schmusenden und purrenden Schuschu an seinem Bauch, verbesserte diese Korrektur auch nicht wirklich etwas. Da stand er nun, wedelte mit seinem Blümchen, knurrte bedrohlich und shi-ne-te, aber Schuschu ließ sich nicht beeindrucken. Er hatte endlich, was er wollte und das würde er auch nicht wieder hergeben.

Bis, ja... bis ein strahlendes Licht von dem kleinen, sich wehrenden Kerl ausging und er in die Luft gehoben wurde. Schuschu, was noch an ihm dran hing, guckte nicht schlecht, als seine großen Füße ins Leere griffen und er klammerte sich noch fester, wurde aber plötzlich von einer Welle Energie weggeschleudert und Duo direkt in die Arme, während Ran-chan von einem gleißenden Licht umgeben war.

„Was passiert da?“, wollte Duo wissen, der sein Schuschu erst einmal knuddeln musste, weil der völlig verstört war.

„Es entwickelt sich weiter“, sagte Quatre ehrfurchtsvoll, das hatten seine und Trowas Weiß-Mon noch nicht geschafft, dabei trainierten sie sie schon seit Tagen.

Und tatsächlich, der kleine Kerl wuchs. Aus dem handgroßen Wesen wurde etwas, was einen halben Meter groß war, doch noch immer war es in gleißendes Licht gehüllt. Langsam senkte sich die Lichtgestalt wieder auf den Tisch, wo Duos Schuschu stand und verwirrt nach oben guckte. Woher auch immer - es hatte eine kleine Sonnenbrille auf, damit es sich nicht die Augen verblitzte, aber trotzdem alles mitbekam. Da stand es also mit seinem Ballon und rief leise nach seinem Ran-chan.

Dann erlosch das Licht plötzlich und der kleine Kerl auf dem Tisch, der gar nicht mehr so klein war, guckte sich um.

„Was ist das?“, fragte Heero und zog den Weiß-Dex aus der Tasche, um ihn zu befragen. Cooler sah sein Weiß-Mon jetzt auf jeden Fall aus. Es war nicht mehr so knuffig wie eine Comic-Figur, es hatte menschliche Züge. Die roten Wuschelhaare hatten lange Strähnen an den Ohren bekommen, das Gesicht war maskuliner geworden. Es trug einen orangefarbenen Pullover, der ihm bis auf die Knie reichte und Hauslatschen.

Die Arme vor der Brust verschränkt, sah es sich um, während das kleine Schuschu erst ehrfürchtig: „Oh!“, machte und dann kleine rosa Herzen versprühte, die von dem Neuen aber abprallten und das kleine Schuschu in eine tiefe Depression stürzten, dass es nur gesenkten Hauptes zurück zu Duo schlurfen konnte - ein gebrochenes Weiß-Mon.

Heero schien das Kapitel, was er suchte, gefunden zu haben und las vor: „Aya, die Weiterentwicklung des Ran-chan. Ayas sind ordnungsliebende, kleine Wesen, die aber lieber Einzelgänger sind. Seine Attacken sind glühender Blick und Ikebana.“

„Ein Aya also“, murmelte Duo und hielt sein kleines, todtrauriges Schuschu in der Hand, das immer wieder ungläubig rüber guckte und zu verstehen versuchte, was passiert war, wo sein kleiner Liebling war und woher dieser große Kerl kam - das Leben war ungerecht, für kleine Weiß-Mons wohl besonders. „Pf“, machte Duo, er wollte sich noch nicht beeindruckt zeigen, wenn er auch neidisch war. „So ein Feigling, wächst einfach, weil er gegen dich nicht gewinnen konnte. So ein Weichei!“ Dabei streichelte er das kleine Schuschu.

„Ach, halt doch die Klappe, du bist doch nur neidisch“, kommentierte Heero unbeeindruckt, er kannte seinen Baka viel zu gut! Er wusste, wie Duo tickte, auch wenn er ihn das nur selten spüren ließ. Es ging keinen etwas an, dass er für Duo einen sensiblen Draht hatte, Duo selbst am wenigsten. „Los, lass uns weiter kämpfen.“

Duos violette Augen glühten, er knurrte. „Na herrlich. Dass der Kampf jetzt voll unfair ist, das hast du nicht gemerkt, oder?“, fragte er schnippisch, während Quatre und Trowa leise lachten. „Erinnert mich ein ganz kleines bisschen an Wufei, der wieder nach Gerechtigkeit gebrüllt hatte, als Kushrenedas Bradley sich zu Crawford weiter entwickelt hatte und der Wufeis Kenken mit Röntgenbrille fast in den Wahnsinn getrieben hat, egal wie oft der Crawford umtopfen wollte.“

„Ja, das war klasse. Hab Wufei lange nicht so ausflippen sehen. Hatte schon viel Schönes“, kicherte Quatre und tat, als wäre nichts gewesen, als Duo sich warnend zu ihm umsah. „Ruhe auf den billigen Plätzen oder ich lasse den Saal räumen, klar soweit?“, knurrte er, weil sein Schuschu nun wieder in die Arena musste und Aya ihn schon so komisch anguckte. War das etwa schon glühender Blick? Das war ja angsteinflößend, vor allem, wenn man so viel kleiner war. Da hockte das Schuschu nun und blinzelte.

„Na, dann wollen wir doch die neuen Attacken gleich mal ausprobieren“, grinste Heero kalt und hatte jetzt endlich die Chance, sich an Duo für die ramponierten Mechas zu rächen. Das sollte seinem Baka eine Lehre sein. „Los, Aya, glühender Blick!“, forderte er und ein seltsames Leuchten umfing Ayas Augen. Es war das erste Mal, dass Duo feststellen musste, dass der kleine Kerl in seinem lustigen Pullover die gleiche Augenfarbe hatte wie er selbst. Doch das machte ihn nicht sympathischer, eher im Gegenteil!

Duo musste sich ganz schnell was einfallen lassen, denn Schuschu wurde ganz nervös und hibbelte herum, sah sich hektisch um, rannte im Kreis. Fast hätte es noch seinen Ballon losgelassen. „Schuschu, mach einfach irgendwas!“, forderte Duo in seiner lieben Not und Heero klatschte sich mal wieder ziemlich geräuschvoll vor die Stirn - typisch Duo.

Doch wie verlangt blieb das kleine Schuschu stehen, richtete sich divengleich die Haare und zog die kleine Sonnenbrille von seinem gelben Haarband runter auf die Augen, grinste dabei ziemlich frech und ziemlich fies und Aya konnte ihn nun mit seinem Blick so lange anstarren, wie er wollte, das brachte gar nichts.

„Wah, geil, Schuschu, du bist der Beste. Du musst gar nicht groß sein, um dem Trottel Paroli zu bieten!“, freute sich Duo hüpfend auf der anderen Seite vom Tisch und musste zugeben, dass er das unverständliche Gesicht seines Liebsten geradezu genoss. „Tja, damit hast du wohl nicht gerechnet, hä?!“, hähmte er und zeigte Heero immer wieder die Zunge. Der knurrte, wühlte in seinem Weiß-Dex, doch er musste zugeben, dass es eine reguläre Defensive war und zu Charmebolzen gehörte, die Schuschu ja beherrschte.

„Wenn der Schiri nicht pfeift, war's kein Foul.“

„Ach, halt doch die Klappe“, war es nun an Heero zu knurren, der sich aber noch nicht geschlagen geben wollte. Er musste diesen Kampf jetzt erst einmal analysieren, während das kleine Schuschu mit seiner Sonnenbrille cool wie Trockeneis um das glühend blickende Aya herum stolzierte und mit seinem Ballon wedelte. „Schuschuschu“, erklärte er dabei und lachte frech. Aber nur so lange, bis Heero seine nächste Attacke geplant und durchdacht hatte und mit der Aufforderung: „Ikebana!“, schickte er Aya erneut in den Kampf.

Klein-Schuschu konnte gar nicht so schnell gucken, wie er plötzlich gegriffen wurde und immer wieder erschienen in Ayas Hand Blumen aller Art. Mit einer langen Margerite schnürte er Schuschu zu einem handlichen Paket, so dass die Blüte dezent hinter einem Ohr aus der Fülle der orangefarbenen Haare heraus guckte und dann fing er an, den - wie einen Truthahn dressierten - Schuschu mit Blüten zu verschönern, die er dann überall in das kleine Knäuel einband.

Eine Minute später lag das kleine Schuschu ohne seine Sonnenbrille ziemlich ärmlich auf dem Tisch, konnte sich nur noch rollend bewegen und sah aus wie ein Ostergesteck. Duo guckte nicht schlecht, als er das Kleine auffing, während Heero sein: „Ich habe dich gewarnt“- Grinsen aufsetzte.

„Hast du echt geglaubt, gegen mich gewinnen zu können? Duo, du bist so blöd, du würdest selbst beim Schach auf dem dritten Platz landen.“ Heero konnte es sich dann doch nicht verkneifen. Es passierte selten, dass er sich so gehen ließ und einen Sieg so auskostete, doch Duo hatte ihn die letzten Tage ziemlich Nerven gekostet, das musste jetzt mal raus.

„Egal was du nimmst, nimm weniger davon!“, knurrte Duo. Er machte keinen Hehl daraus, er war angepisst und das durfte jeder sehen - auch Trowa und Quatre, die gerade ihre Weiß-Mons aus den Kapseln ließen, damit sie zusehen und vielleicht etwas lernen konnten, denn auch wenn es den beiden Streithähnen noch nicht aufgefallen war, auch Schuschu schien sich zu entwickeln. Er fing an zu strahlen und zu leuchten.

„Hoppla“, grinste Duo plötzlich und fühlte sich gleich gar nicht mehr so im Nachteil. Die Blumenketten, die das Schuschu eingeschnürt hatten, rissen plötzlich und dann war der kleine Körper - wie das Ran-chan vorhin - in gleißendes Licht getaucht.

„Gleich wird wieder Chancengleichheit herrschen!“ Duo wirkte ziemlich zufrieden und warf sich den langen Zopf zurück über die Schulter. Angriffslustig warf er Heero Blicke voller Spott zu, weil er wusste, wie sein Liebchen darauf reagierte. Wenn Heero eines nicht haben konnte, dann war es, in irgendetwas nicht der Beste zu sein und dass Duo mit Glück so lange gegen ihn hatte durchhalten können mit seinem kleinen, mickrigen, orangefarbenen Zottel ärgerte ihn. Doch er ließ sich das nicht anmerken, wo käme man denn da hin?

Lieber sah er gespannt zu, was aus einem kleinen, haarigen Ball werden konnte, sicher nichts Gutes. Er wuchs auf die gleiche Größe wie Aya und als das Licht aufhörte zu glühen, sah er, was aus dem kleinen Kerl geworden war. Der Ballon war verschwunden, dafür hatte der kleine Körper Formen angenommen. Er trug einen weißen Anzug, die langen, orangefarbenen Haare waren mit einem Stirnband zusammen gehalten, darauf thronte die Brille. Er hatte ein freches Grinsen und die grünen Augen blitzten hinterlistig.

Alles in allem war der kleine Kerl eine Erscheinung, der man sich nicht entziehen konnte und als sein Aya auch noch rote Schatten unter den Augen bekam, wusste Heero irgendwie, dass er heute nicht gewinnen konnte. Dafür dass der Kerl nur einen halben Meter groß war, war er eine ziemlich beeindruckende Erscheinung mit Ausstrahlung. Dessen konnte sich nicht mal der Herr Eisklotz entziehen. Duo selbst war natürlich von seinem Weiß-Mon gleich hin und weg und begutachtete ihn von allen Seiten und der kleine Kerl schien das zu genießen.

„Und was bist du?“, fragte Duo und das Weiß-Mon grinste ihn an, zwinkerte Duo frech zu und der machte quietschende Geräusche, die eigentlich nur Heero ihm entlocken konnte und dem das gar nicht gefiel, wie Duo dieses blöde Vieh ansah, deswegen schnickte er ihm ins Genick, damit er aufhörte, Duo so anzugucken.

Das Weiß-Mon schoss herum und nun starrten sich die beiden in Grund und Boden. Da hatten sich wohl zwei gesucht und gefunden! „Schuldig“, erklärte sich das Weiß-Mon und Heero verstand nicht. Was hatte er getan? Warum war er schuldig? Er hatte ihn doch nur davon abgehalten, Duo Geräusche zu entlocken, die nur Heero gehörten, er hatte nur sein Eigentum verteidigt, mehr doch nicht.

„Schuldig, die Weiterentwicklung des Schuschu“, klärte Trowa auf, der gerade im Weiß-Dex nachgeschlagen hatte. „Schuldig ist ein Weiß-Mon, dessen Charme sich niemand entziehen kann. Es verfolgt sein Ziel auf vielerlei Weise und nutzt dabei gern Unterbewusstsein, eine starke Psi-Attacke!“

„Was?“ Heero schoss herum, während sein Aya langsam nervös würde. Jetzt wo Schuldig nämlich das Verbot hatte, Duo zu becircen, widmete er seine ganze Aufmerksamkeit dem netten, kleinen Kerl mit seinem langen Pullover. Langsam kam er auf ihn zu und das Aya shi-ne-te, um sich zu retten.

Langsam ging es rückwärts und Heero musste reagieren, wenn er nicht auf der Stelle gegen den Schnösel und Duo verlieren wollte! Dann konnte er sich die nächsten Nächte wieder Duos triumphalen Freudentaumel anhören und stundenlange: „I'm the champoin“, Gesänge in der falschesten Tonlage, die man sich nur vorstellen konnte. Nein, er musste dem Ganzen vorgreifen und forderte wie vorhin: „Ikebana!“

Entschlossen straffte sich Aya und setzte zum Sprung, um Schuldig zu packen und ihn wieder zu einem kleinen Osterkranz zu verschnüren, doch Duo schickte ihn mit: „Unterbewusstsein“, ins Spiel. Erst einmal passierte gar nichts, außer dass Schuldig lässig die Arme vor der Brust verschränkte und Aya lasziv grinsend ansah. Der hielt im Sprung inne, kam geschmeidig zur Landung und, anstatt Schuldig mit Blumen zu bombardieren, band es einen Strauß, reichte ihn mit roten Schatten auf den Wangen seinem Gegner und als der ihn mit einer fließenden Bewegung an sich zog, um ihn zu küssen, fiel Heero die Kinnlade runter.

Duo hingegen, von romantischen Szenen immer sehr ergriffen, seufzte. „Ach, ist das niedlich! Heero, ich möchte, dass du mir auch mal etwas schenkst, was von Herzen kommt“, seufzte er und grinste frech, als er sah, wo Schuldig seine Hand verschwinden ließ, denn Aya trug unter seinem Pullover, bis auf einen Slip, nicht viel.

„Was? Arterien?“ Heero wurde ja nicht wieder. In was war er denn hier rein geraten - das entwickelte sich gar nicht gut, das war ja wie eins dieser Gay-Dating-Games, die Duo immer spielte, das einzige auf diesem Erdball, wo Duo besser war als Heero. Das durfte doch nicht wahr sein - er konnte nicht verlieren, das ging einfach nicht. Schon allein deswegen, weil Heero ein richtig schlechter Verlierer war, der gern mal das Brett umschmiss, wenn er beim Halma absehen konnte, dass der Sieg für ihn nicht mehr möglich war.

Deswegen schlug er Schuldig und Aya eine hinter die Ohren und knurrte, doch er zuckte zurück, als der stechende Blick aus grünen Augen ihn traf. Bildete er sich das nur ein oder stimmte mit diesem Weiß-Mon was nicht? Eigentlich gab es nichts, was ihm Angst machen konnte, nicht einmal Gevatter Tod persönlich, schließlich hatte er einen Shinigami im Bett - aber dieser Blick ließ ihn zurück treten. Duo hingegen lag ergriffen mit dem Kopf auf dem Tisch und brabbelte, wie süß das doch wäre und wie ungerecht, warum er nicht auch mal wieder geküsst wurde, anstatt nur geschubst und gefesselt.

Heero knurrte, er war in seinem persönlichen Alptraum gefangen. Aus dieser Situation kam er nicht mehr als Sieger raus und Duo fing nun auch noch an, gegen ihn zu meutern!

„Du, Schnauze, jetzt!“, knurrte er also und sein Liebchen sah ihn an.

„Hä? Heero, Verben sind unsere Freunde, sie geben unseren Sätzen einen Sinn.“ Doch Heero wollte keinen Sinn, er wollte einen Sieg und dazu gehörte es auch, dass der Feuerkopf endlich von seinem Aya abließ, doch der dachte gar nicht daran. Er hatte das arme, kleine Aya zu Boden gerungen, wälzte sich nun auf ihn und schob den Pullover immer höher und Aya dachte noch nicht einmal daran, sich zu wehren.

Meuterei auf der ganzen Linie!

Befehlsverweigerung.

Für den Soldier Heero nicht akzeptabel. Doch jedes Mal, wenn er sich den beiden näherte, traf ihn dieser stechende Blick. Furchteinflößend. Vielleicht hätte er von diesem Weiß-Mon noch was lernen können! Doch das ließ sein Ego nicht zu. Wer war er denn? Er lernte doch nicht von halbwüchsigen, komischen Viechern.

„Schuldig!“, raunte das Weiß-Mon, als er Heero noch einmal anfunkelte, gerade so, als hätte er dessen Gedanken gelesen. Das war ja unheimlich! Heero rollte kurz die Schultern, das war doch nicht wahr!

„Aya! Glühender Blick!“, forderte er noch einmal und versuchte Duo zu ignorieren, der grinsend auf dem Tisch lag und dem kleinen Pärchen auf der Mitte des Tisches dabei zu sah, wie sie sich vergnügten. Aya hatte seinen Trainer gar nicht mehr gehört, denn sein eigener Atem ging schon ziemlich schnell. Sicher rauschte schon das Blut in seinen Ohren, denn da, wo Schuldig ihn berührte, war sicher gerade eine Menge Blut unterwegs. Duo freute sich diebisch, denn Heero wurde das langsam peinlich.

Yuy war kriegserprobt. Er konnte sich in Bunker schleichen, Militärbasen sprengen, er konnte Kamikaze-Angriffe auf Flugzeugträger fliegen, doch eines konnte er nicht: mit öffentlicher Zuneigung umgehen.

„Verdammt, Aya! Ich sagte glühender Blick, los jetzt - mach dich von diesem Kerl frei!“, knurrte Heero. Was ging denn hier ab? Das war Befehlsverweigerung. Dafür konnte man vor ein Militärgericht gestellt werden! Er war noch viel wütender, weil Duo anfing zu lachen. Er konnte das nicht ertragen - keiner hatte über ihn zu lachen, am wenigsten Duo. Der sollte zu ihm aufsehen, ihm folgen. Aber doch nicht auslachen!

„Du hast es gehört, Schuldig“, lachte der langhaarige Pilot, „mach ihn frei!“ Das hatte er sich nicht verkneifen können. Schon allein, weil er sehen wollte, wie Heero darauf reagierte. Das kleine Aya schien ja sowieso Wachs in Schuldigs Händen zu sein - es erweckte den Anschein, als könnte der alles mit seinem kleinen Liebling anstellen.

„Schuldig“, raunte das Weiß-Mon dunkel und schob den Pullover von Aya immer höher, küsste ihn auf Hals und Wange und arbeitete sich langsam zu den weichen, zum Wimmern geöffneten Lippen vor.

Von Quatre und Trowa war nicht mehr viel zu hören. Sie hielten Chibi und Omichi die Augen zu - die waren dafür definitiv noch zu jung und als ein Slip in deren Richtung flog, wurden die kleinen Weiß-Mon wieder in ihre Bälle geschickt. Das war ja jugendgefährdend.

„Ich glaube, Duo gewinnt, Aya kann sich ja gar nicht mehr wehren“, lachte Quatre und verstummte abrupt, als Heeros eiskalter Blick ihn traf. Der Soldier war genervt. Ihm entglitt nicht nur der Kampf, ihm entglitt der Krieg - seine Armee meuterte und kopulierte mit dem Feind und das Schlimmste: er verlor gegen Duo. Wie peinlich war das denn?

Doch da geschah es - ein gleißendes Licht hüllte das Paar ein und es war strahlender als alle Lichter vor ihnen und so sah man nicht, was innerhalb dieses Lichtes passierte. Es dehnte sich aus, denn die Körper im inneren wuchsen noch einmal.

Als das Licht erlosch, konnten die vier Jungs nur noch staunen. Von den knuddligen Weiß-Mon war nichts mehr zu sehen. Dort standen zwei Männer, wie sie schöner nicht hätten sein können. Einer immer noch in seinem weißen Anzug, das orangefarbene, lange Haar in einem Stirnband dressiert. Darunter die grünen Augen, die wissend in den Raum sahen und dieses Grinsen, das jedem das Gefühl gab, nichts wert zu sein.

Neben ihm, in einem langen, schwarzen Mantel und mit einem Katana bewaffnet, erinnerte nichts mehr daran, dass dies mal Aya gewesen wäre. Vielleicht die roten Haare, mit den langen Strähnen vor den Ohren, von denen der Mann in weiß eine um seinen Finger wickelte.

„Wow!“, konnte sich Duo nicht verkneifen. Er war der erste, der wieder näher zum Tisch kam, auf dem die beiden standen.

„Ich nehme Speziesentwicklung für 300, kaufe ein Y und bezahle damit den Telefonjoker. Das sag ich dann meinem Arzt, paare ihn mit dem Apotheker und möchte lösen: Wer sind Abyssinian und Mastermind“, informierte Trowa lachend aus dem Hintergrund, der gleich hatte nachschlagen müssen, was dem Licht entsteigen konnte. „Über diese Entwicklungsstufen ist noch nichts bekannt.“ Mehr war im Weiß-Dex nicht zu finden.

Heero starrte immer noch auf die beiden Männer. Das war doch alles nur ein schlechter Traum, oder? Vor allem, dass dieser Mastermind sich zu Duo runter beugte und ihm durch die Haare strich, ihm etwas flüsterte. Dann sahen beide zu Heero und lachten. Der konnte nur noch knurren. „Was!?“, wollte er wissen und versuchte sich an seinem Deathglare - doch der ging völlig in die Hose, weil die beiden kicherten und albern lachten.

„Nichts“, erklärte Mastermind und erhob sich wieder. Seine rauchige Stimme ging durch und durch. „Nur ist die Weiterentwicklung von Unterbewusstsein Telepathie. Und wenn ich deine Gedanken lese, muss ich lachen.“

Heero wurde rot im Gesicht, ungesund rot, wie Duo leider bemerken musste.

„Was bildest du Vieh dir eigentlich ein!“ Heero knurrte. „Macht doch was ihr wollt.“ Beleidigt wandte er sich ab und verließ die Halle, während Duo ihm nur nach sah. „Na, der ist ja gepisst. Kann nicht verlieren, oder was?“

„Nope, der ist unbefriedigt. Das schlägt aufs Hirn“, lachte Mastermind und stieg vom Tisch. Dabei zog er Abyssinian mit sich. „Und jetzt entschuldigt uns, wir haben noch etwas zu erledigen“, lachte er und schubste Duo in Richtung Ausgang. „Den Kleinen muss noch ein bisschen was beigebracht werden, damit sie nicht wieder wehrlose Weiß-Mon aufeinander hetzen.“

Diese Nacht würde Duo bestimmt so schnell nicht vergessen und dann konnte er vielleicht morgen sagen: Ein wunderschöner Morgen nach einem wundervollen Abend. 


ende