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09

Britta + Fich: Katzenaugen VI

05

Ian lachte und schüttelte den Kopf. „Lassen wir uns überraschen. Das wird schon.“  Er ließ Randy allein und ging in die Küche, wo Simon schon am Tisch saß und seinen Kakao schlürfte. Er wuschelte seinem Sohn durch die Haare und stellte den Wasserkocher an. „Bin gleich da, ich bringe Randy nur etwas fürs Frühstück, dann hast du mich ganz für dich.“ Maria neben ihm holte schon ein Tablett und begann ein Frühstück zusammen zu stellen und er lächelte ihr dankbar zu.

„Randy heißt der Gast also“, sagte sie. Simon war weniger interessiert. Er war noch etwas verstimmt und widmete sich deswegen intensiv seinem Kakao. Schließlich hatte er sich dafür extra anziehen müssen. Maria war da gnadenlos. Nackt oder mit Fell am Tisch bedeutete grundsätzlich Futterentzug. „Sind keine Schokocookies mehr da von destern?“, wollte er wissen und Maria deutete auf eine große Dose auf der Theke. Simons Augen leuchteten und er huschte darauf zu, griff rein und angelte drei Kekse.

„Ich weiß gar nicht, von wem meine Söhne diese Kekssucht haben“, lachte Ian und nahm sich ebenfalls einen Keks aus dem Glas. Nach kurzem Zögern griff er noch einmal hinein und holte zwei weitere Kekse raus, die er mit auf das Tablett legte. Er rührte den Getreidekaffee an und nahm sich das Tablett, das Maria liebevoll und reichlich bestückt hatte. „Bin gleich wieder da.“

„Beeil dich!“, rief Simon kauend, stopfte sich aber gleich den nächsten Keks in den Mund. Er war sehr zufrieden mit sich und der Welt. Außerdem wollte er gleich mit Stephano in den Wintergarten. Sein Vater würde sowieso gleich arbeiten müssen, dann konnte er dem Gärtner auch bei der Pflege der Grünpflanzen im Wintergarten zusehen.

„Oh“ Randy guckte nicht schlecht, als Ian mit dem beladenen Tablett rein kam. Langsam stützte er sich auf die Ellenbogen.

„Lass es dir schmecken. Ich kann leider nicht bleiben, denn ich habe den Befehl mich zu beeilen und wenn ich das nicht tue, ist die Keksdose leer und ich habe ein jammerndes Kind mit Bauchschmerzen.“ Ian stellte das Tablett auf dem Nachttisch ab und lächelte. „Ich komme später noch einmal vorbei.“

„Keine Sorge, ich krieg das schon alleine hin“, sagte Randy und stellte das Tablett neben sich. Er erblickte die zwei Kekse und musste grinsen. „Dein aufgelesenes Sorgenkind kommt schon ‘ne Weile ohne dich klar.“ Er umfing die große Kaffeetasse mit beiden Händen, schnupperte. Mit Milch und Zucker – perfekt! Er stöhnte leise, als er den ersten Schluck nahm. Der war so verdammt lecker.

Ohne darüber nachzudenken hob Ian die Hand und wuschelte Randy durch die Haare, wie er es bei seinen Kindern immer machte. Er zog die Hand aber schnell zurück, als Randy zusammenzuckte. „Tschuldigung“, murmelte der Kater schnell und lächelte entschuldigend. „Mache ich halt bei allen meinen Kindern.“

„Danke, Daddy“ Randy betonte das letzte Wort besonders und grinste schief. Er war gerade von einem Findling zu einem der Kinder des Hauses aufgestiegen. Er machte aber schnell Karriere. „Geh mal dem Zwerg auch durch die Haare wuscheln, nicht dass er gerade die Kekse dezimiert.“ Und so nahm er noch einen großen Schluck Kaffee – herrlich!

„Mach ich.“ Ian ließ Randy allein und setzte sich endlich zu Simon, um mit ihm zu frühstücken. Er genoss die Zeit mit seinem Jüngsten, denn dazu hatte er viel zu wenig Gelegenheit. Maria setzte sich zu ihnen und sie lachten viel. 

Es war fast eine Stunde vergangen, als Simon durch das große Küchenfenster beobachten konnte, wie Stephano mit Eimer und Schaufel auf dem Weg zum Wintergarten war. „Warte auf mich!“, rief er und hüpfte vom Stuhl. „Zieh dicke Sachen an, Simon, es ist kalt!“, ermahnte Maria, als Simon schon zur Tür raus polterte. Der Junge wechselte die Richtung und hüpfte die Treppe hoch.

„Wir scheinen entlassen“, lachte Ian und half Maria den Tisch abzuräumen. Die Zeit mit Simon hatte ihm gut getan. Er hatte erst gemerkt, wie angespannt er gewesen war, als die Spannung während des Frühstücks von ihm abgefallen war. Sie verstauten die Lebensmittel wieder im Kühlschrank und Maria sah ihn streng an, als er weitermachen wollte. Die Küche war ihr Reich und da hatte sonst niemand aufzuräumen. Ian wusste das und ließ seine Haushälterin darum alleine machen. „Ich gehe wieder zu meinem Gast.“

„Tun sie das, Senior, tun sie das.“

Ian eilte über den Flur und wurde groß angesehen, als er das Zimmer betrat. Randy hockte auf dem Bettrand und versuchte auf die Beine zu kommen. Das lange Liegen machte ihm zu schaffen, doch er hatte schnell einsehen müssen, dass ihm die Kraft noch fehlte. Zwar funktionierten seine Organe wieder und die Wunden hatten sich geschlossen, doch seine Muskeln schmerzten noch und waren kraftlos. Und dabei wollte er mal ins Bad.

„Was hast du vor?“, fragte Ian und war mit ein paar schnellen Schritten bei Randy. Innerlich schlug er sich vor den Kopf. Das Laken bedeckte den anderen Mann nur unzureichend. Wahrscheinlich war es Randy ziemlich unangenehm nackt in einem fremden Haus zu sein. „Ich hole dir einen Pyjama. Bleib sitzen, bis ich wieder da bin.“

„Äh ja“, machte Randy, verstand aber nicht ganz, warum Ian so eilig verschwand. Doch ihm konnte das nur recht sein, so versuchte er erneut, auf die Füße zu kommen. Weit war der Weg bis ins Gästebad nicht, doch seine Knie zitterten. Das war ein grässliches Gefühl. Es ließ seine Instinkte anspringen. Er war nicht in der Lage zu fliehen, wenn er es müsste. Er bräuchte mehr Blut. Seine Finger krallten sich in den Bettrand und er stemmte sich erneut hoch. Schweiß trat ihm auf die Stirn. Das war doch verrückt, wie schwach er war.

„Nicht“, rief Ian von der Tür und lief zu dem Vampir, der bedrohlich schwankte. Er fing Randy auf und hielt ihn an sich gedrückt. „Ich habe doch gesagt, du sollst warten, bis ich wieder da bin.“ Den Pyjama hatte er auf das Bett geworfen und sah nun auf den Vampir runter, der einen halben Kopf kleiner war als Ian. „Wo wolltest du denn hin?“

„Dein Kaffee war lecker aber reichlich. Und da ich eigentlich keinen Pyjama brauche, um im Bad zu verschwinden, konnte ich deinen Einwurf nicht einordnen“, erklärte Randy wahrheitsgemäß. Der Länge lang war er an den Kater gepresst, klammerte sich mit seinen eigenen Armen fest und die Arme des Katers umschlangen seine Taille. Er musste das für sich erst einmal sortieren und versuchen, das nicht sexuell zu bewerten. Das war doch verrückt, er hatte im Moment wirklich andere Sorgen, als festzustellen, dass der Kerl sich gut anfühlte. Was noch viel weniger Sinn machte, da er ja Vater zweier Jungs war und folglich Frauen bevorzugte. Also schüttelte Randy den Kopf. Er musste klar werden – der Kerl machte ihn völlig kirre. Und dafür brauchte er Abstand.

„Das stimmt schon, aber ich dachte, dass es dir vielleicht unangenehm sein könnte, dass du nackt bist.“ Ian ließ Randy nicht los, weil dieser immer noch ganz wackelig auf den Beinen war. „Du würdest bestimmt gerne duschen, aber damit wirst du wohl warten müssen, bis du kräftiger bist, oder ich komme mit und helfe dir.“

„Ich warte“, entgegnete Randy schneller, als er es vermeiden konnte und weil er selbst spürte, wie das gerade klang, fügte er erklärend hinzu. „Ich fürchte, ich werde noch etwas schwitzen. Da wäre es besser, wenn ich noch nicht dusche. Aber wenn du mich auf den Thron setzen könntest, da wäre ich dir sehr verbunden.“ Randy schlug die Augen nieder, er fühlte sich peinlich berührt.

„Ja, sicher.“ Ian fasste Randy anders, so dass er ihn besser beim Laufen stützen konnte und brachte ihn ins Bad. „Ruf mich, wenn ich dich abholen soll“, rief er durch die Tür, nachdem er sie geschlossen hatte. Weil er nicht vor der Tür lauern wollte, nahm er das Tablett und brachte es zurück in die Küche.

„Randy, du bekommst ein Problem – ein riesiges Problem. Er ist ein Kater, das ist dir hoffentlich nicht entgangen“, knurrte er sich selber an. Es war das Beste, wenn er morgen von hier verschwand. „Und Interesse wird er auch keines haben, er hatte nur Mitleid mit deiner erbärmlichen Erscheinung.“ Er war tief gesunken in den letzten Monaten. Er musste sein Leben wieder in den Griff bekommen – ganz schnell. Sonst war ihm wirklich nicht mehr zu helfen. So erledigte er, was er erledigen wollte, und machte sich bemerkbar.

„Bin da“, hörte er es von draußen und die Tür öffnete sich. „Das passt ja gut. Mein Freund Dexter ist da und hat noch ein paar Beutel Leckerchen für dich mitgebracht.“ Ian zog Randy wieder an sich und jetzt bemerkte er, wie gut gebaut sein Gast eigentlich war. Zwar etwas dünn, aber durchaus einen zweiten Blick wert. „Komm, ich bring dich zum Bett, dann kann das aufpäppeln weitergehen.“

Randy ließ den Kopf hängen. Er konnte sich gegen den Mann einfach nicht durchsetzen. Sein Blick fiel auf die Konserven in der Eisbox und ein Schauer lief ihm über den Rücken. „Du bist kein Samariter, Ian, du bist eine Glucke“, konnte er sich nicht verkneifen, grinste aber, damit sein Gastgeber wusste, wie er das zu werten hatte. Er ließ sich wieder auf die Bettkante platzieren und streifte sich die Schlafhose über, während der Schakal den Kopf rein steckte. Er klopfte an den Türrahmen und wünschte einen Guten Morgen, ehe er eintrat und sich vorstellte. Dabei glitt sein Blick über den Vampir. Heil, aber noch schwach. Wie erwartet.

„Na dann, mal los.“ Dexter wartete, bis der Vampir wieder im Bett saß, und verband die erste Konserve mit dem Katheder. „Deine äußeren Verletzungen sind verheilt, wie ich sehen konnte. Hast du noch Schmerzen irgendwo? Du warst ziemlich schwach gestern.“ Dexter stellte den Durchfluss des Blutes ein und zwinkerte Randy zu. „Hast du gut erkannt. Ian kann eine ziemliche Glucke sein. Wir können da alle ein Lied von singen.“ Er lachte, als er ein dunkles Knurren hörte, aber er störte sich nicht daran.

„Nein, Schmerzen habe ich keine. Ich habe nur im Moment noch keine Kraft in den Muskeln. Nicht alleine ins Bad gehen zu können, ist gerade mein größtes Problem“, erklärte Randy und blickte zu Ian, der hinter Dexter stand und schattierte Wangen hatte. Es stand ihm, musste der Vampir zugeben. „Aber das eben war eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt gewesen. Ich wollte meinen Gastgeber nicht brüskieren.“ Randy legte sich bequemer und zuckte, als das kalte Blut in ihn lief.

„Och das wird er überleben.“ Dexter lachte und bekam von Ian eine Kopfnuss, was den Schakal aber nicht störte. „Tut mir leid, dass das Blut so kalt ist. Ich denke, die anderen Beutel können wir vom Eis nehmen, dann wird es angenehmer für dich.“

„Körperwarm wäre nicht übel. Kannst sie zur mir unter die Decke legen, dann werden sie etwas wärmer“, schlug Randy vor, beobachtete aber weiter wie das Blut über den Schlauch in seinen Körper lief. Er wunderte sich darüber, dass sein Körper es auch auf diese Art konsumieren konnte, aber die geschlossenen Wunden bewiesen es. Das hatte er bisher nicht gewusst. Nicht dass das eine Lösung auf Dauer wäre, aber wenn man nichts zum beißen fand, war es immer noch besser, die Konserve so zu sich zu nehmen als direkt aus dem Beutel. Das hasste Randy wirklich.

Ian holte auch sofort die restlichen Beutel und legte sie zu Randy unter die Decke, etwas von dem Vampir entfernt, damit er nicht selber auskühlte. „Ich lege eine Wärmflasche drunter, dann wird das schon.“ Und schon war Ian unterwegs und Dexter grinste. „Glucke! Eindeutig!“

Und Randy wusste nicht, was er sagen sollte. Er nickte. „Er gibt sich sehr viel Mühe. Ich habe es seinem Mitleid zu verdanken, dass ich noch lebe. Also werde ich mich nicht weiter über ihn lustig machen und sobald es besser geht, werde ich verschwinden, damit sein Leben wieder in geordnete Bahnen kommt.“ Er fühlte sich unbehaglich. Der Schakal musterte ihn so wissend, als könnte er in ihn hinein sehen.

„Ian ist etwas Besonderes. Er würde bestreiten, dass er dir aus Mitleid geholfen hat und das stimmt sogar. Wenn jemand in Not ist, hilft er einfach. Das ist für ihn selbstverständlich.“ Dexter kontrollierte noch einmal den Blutfluss und nickte zufrieden. „Ich glaube nicht, dass er dich gehen lässt, bevor er nicht überzeugt ist, dass du wieder auf dem Damm bist.“

„Ich werde morgen wieder auf dem Damm sein und er wird mich gehen lassen“, sagte Randy mit einem Ernst in der Stimme, der klar machte, dass er meinte, was er sagte. „Ich kann nicht bleiben.“ Seine Stimme wurde leiser und er starrte an die Decke.

„Das musst du mit ihm ausmachen. Ich werde mich da nicht einmischen.“ Dexter war noch nicht überzeugt, dass der Vampir morgen das Haus verließ. Sie ließen das Thema jetzt aber sein, denn Ian kam wieder ins Zimmer und schob die Wärmflasche zu den Konserven. „Kaffee?“, fragte er in die Runde.

Dexters erster Griff ging aber zur Wärmflasche um die Temperatur zu prüfen. Er nickte wohlwollend. Seine Predigten hatten etwas genutzt und die Wärmflasche war nur lauwarm. Perfekt für Blut. So nahm er seinen Kaffee entgegen und stellte die Tasse für Randy auf den Nachttisch. Er schnüffelte kurz daran. „Das gleiche komische Zeug wie Bill?“, fragte er und konnte sein angewidertes Gesicht nicht ganz verbergen. Dass sich dieses Zeug überhaupt Kaffee nennen durfte, war in seinen Augen ein Verbrechen. „Na besser als diese Teersuppe da“, knurrte Randy und griff sich seine Tasse. Er freute sich, dass Ian an ihn gedacht und ihm auch noch eine große Tasse voll mitgebracht hatte. Dankbar sah er ihn an.

„Jedem das seine“, erklärte Ian diplomatisch und lächelte zu Randy zurück. „Du siehst schon viel besser aus als gestern.“ Der Mann sah gut aus, das hatte Ian ja schon in der Nacht festgestellt und jetzt, wo er sich Randy ansah, setzte wieder dieses Kribbeln ein, das er sich nicht erklären konnte. Das da war ein Mann, da sollte er so etwas doch nicht fühlen.

„Besser auszusehen als gestern ist auch bestimmt keine Kunst“, nuschelte Randy leise und wand sich ab aus Sorge, sich mit schattierten Wangen vielleicht noch zu verraten wie ein alberner Schuljunge, während Dexter nur erklärte, was Ian doch für eine harmoniesüchtige Glucke wäre. Doch er war zufrieden. Er hatte an der Entscheidung, den Verletzten nicht in ein Hospital zu bringen, gezweifelt, doch Ian schien richtig gelegen zu haben. Der Kerl war schon wieder ganz wohl auf. Allerdings lag hier etwas in der Luft, was der Schakal nicht erklären konnte. Es fühlte sich auf der Haut an wie Strom. Als hätte Clay wieder stundenlang einen Luftballon an der Kuscheldecke gerieben und einem dann gegen die Nase gehalten. Irgendwas britzelte hier. Unbehaglich rollte er die Schultern.

Er sah zwischen den beiden Männern hin und her. Da lag irgendetwas in der Luft, aber es war nicht greifbar. „Wenn hier alles so weit klar ist, dann mache ich mich wieder auf den Weg und schaue heute Abend noch einmal vorbei.“ Dexter hatte noch einige Patienten, bei denen er vorbeisehen wollte. „Wenn was sein sollte, ruf an.“

Ian nickte und erhob sich, um seinen Freund vor die Tür zu geleiten.

„Danke für das Futter, Doc, dann kann ich heute Abend vielleicht schon alleine im Bad verschwinden.“ Randy setzte sich etwas auf, griff sich bei der Gelegenheit gleich noch einmal seine Kaffeetasse und sah den beiden hinterher, als sie aus der Tür gingen.

„Hat sich gut entwickelt“, sagte Dexter, als er sich seine Jacke wieder überzog. „Sah gestern noch nicht so aus, als würdest du ihn durchkriegen. Aber wer Maulwürfe heilt, der heilt auch Vampire, hm? Mal sehen, ob es wieder Ärger mit den Jungs gibt, wenn du ihn aussetzt.“

„Spinner.“ Ian knuffte Dexter gegen den Arm und grinste. „Wenn ich Molly behalten hätte, hätte Stephano gekündigt und das hätte meinem Garten bestimmt nicht gut getan.“ Ian lachte und brachte Dexter zum Auto. Ich weiß nicht, ob das bei Randy so ein Problem wird, die Jungs hatten bisher kaum mit ihm zu tun.“

„Na dann sollte es ja ein leichtes werden, ihn wieder auszusetzen. Er will sich ja sowieso schnellstmöglich wieder absetzen. Passt auf euch auf, er ist alles in allem immer noch ein Vampir.“ Dexter verabschiedete sich und startete den Wagen. Dann rollte er aus der Einfahrt, während Ian zum Wintergarten hinüber sah, wo Stephano gerade die Bäume von welkem Laub befreite und Simon mit dem Besen hinter ihm her huschte. Dreimal in der Woche besuchte Simon eine Vorschule für Wertiere. Montags und freitags war er Zuhause und beschäftigte sich mit dem Personal. Ian seufzte leise.

Seinen Kindern ging es gut, aber Ian hatte immer Angst, dass sie etwas vermissten. Er wandte sich ab und ging wieder ins Gästezimmer.