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Weihnachten 2013 - 07

07. Dezember

ein Gruß von Chaotizitaet

Gute Fee oder Märchenprinz - Kapitel 1 - Neues Jahr, neue Vorsätze

„Heute war ich zum ersten Mal seit Mums Tod im ‚Turn a Page’... Irgendwie sieht es in dem Laden genauso aus, wie ich mich fühle: durcheinander und langweilig.“

 

Seit Tagen lag das schlichte, schwarzlederne Tagebuch auf dem Wohnzimmertisch und gemahnte Josh an die Tatsache, dass er sich immer noch nicht bei Natalie gemeldet und für das Geschenk bedankt hatte. Es war nur so: Er wusste einfach nicht, was er davon halten sollte. Ein Tagebuch führen – das war etwas für Mädchen! Gut, vermutlich würde nur ein Emo- oder Gothic-Mädchen auf ein schwarzes Tagebuch stehen, aber selbst wenn dieses Tagebuch nicht rosa war oder mit einem kleinen Schloss mit Alibi-Schlüssel daherkam, alles in Josh schrie danach, dass Tagebücher eben etwas für Mädchen waren. Also hatte er es auf dem Wohnzimmertisch liegen lassen und sich um die Entscheidung, ob er es, wie Natalie es sich gewünscht hatte, benutzen sollte oder nicht, gedrückt.

Stattdessen hatte er so ziemlich alles andere getan, was es in seinem Leben zu erledigen galt. Er hatte die Wohnung gründlich gewienert, hatte die Wäsche gewaschen, sogar die Gardinen hatte er abgenommen und der Waschmaschine vorgestellt und die Fenster gereinigt. Und er hatte sogar angefangen, das Schlafzimmer seiner Mutter auszuräumen.

Josh hatte gewusst, dass es geradezu an seelische Selbstverstümmelung grenzte, dass er nach dem Tod seiner Mutter in der Wohnung geblieben war und sie so belassen hatte, wie sie gewesen war, als er wieder bei seiner Mutter eingezogen war. Es war ihm bewusst gewesen, dass ihn dadurch alles nur ständig an sie erinnern würde und daran, dass sie nicht mehr da war. Andererseits, das Haus mit dem Laden unten und der Wohnung darüber gehörte ihnen. Es wäre unter diesen Umständen finanzieller Blödsinn gewesen, sich eine Mietswohnung zu suchen, bloß weil er ein solcher Feigling war, dass er es nicht über sich brachte, in der Wohnung zu bleiben in der so viele Erinnerungen noch lebendig waren. Und irgendwie wäre es ihm auch wie ein Verrat an seiner Mutter vorgekommen, hätte er sofort begonnen, alles aus- und umzuräumen. Letztlich war er wohl zu gelähmt gewesen, etwas zu tun.

Und doch war es die Tatsache, dass er eben überhaupt nichts in der Wohnung verändert hatte, die ihm so schwer zu schaffen machte und es war eines der Dinge gewesen, die er in den Tagen nach Weihnachten zu ergründen versucht hatte. Die einzige Erklärung, die ihm letztlich eingefallen war, hinterließ allerdings einen reichlich schalen Nachgeschmack: Er war schlicht zu feige gewesen. Er hatte sich gefürchtet etwas in der Wohnung zu verändern, weil das bedeutet hätte, dass er dann endlich die Verantwortung für sein Leben hätte übernehmen müssen. Eine Sache, die angesichts der Tatsache, dass er bereits über dreißig war, eine Selbstverständlichkeit hätte sein müssen. Doch bei seiner Vergangenheit... Es war so leicht gewesen, einfach nur wieder Sohn zu sein. Und seine Mutter hatte ihn gelassen. Hatte ihn gestärkt, wieder aufgebaut. Alles was ihm also jetzt nur fehlte, war das Selbstbewusstsein und die Zuversicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.

Allein schon die Tatsache, dass er sich entschlossen hatte in Bristol zu bleiben und den Laden weiterzuführen, zeigte ihm, dass er bereit war für sein Leben und sein Glück zu kämpfen und nicht zu fliehen. Nicht wie früher. Und so hatte er mit dem Aufräumen angefangen. Erst in der Wohnung, dann hatte er sich den Laden vornehmen wollen. Zumal er wusste, dass er den Buchladen nicht allzu lange geschlossen lassen konnte, würden doch andernfalls die wenigen noch verbliebenen Kunden zu anderen Geschäften abwandern.

Doch als er aus dem ‚Turn a Page’ zurückkehrte fühlte er sich regelrecht seelisch ausgelaugt. So durcheinander, so trist. So... er.

Sein Blick fiel abermals auf das Tagebuch. Sollte er es wagen? Sollte er vielleicht all seine Gedanken aufschreiben, in der Hoffnung, das es ihm half, Klarheit zu gewinnen? Was machte es schon, wenn man ihn für weibisch hielt? Taten doch eh schon genug Leute.

„Du benimmst dich manchmal wie ein richtiges Mädchen“, klang die höhnische Stimme ungebeten in Joshs Kopf. Gepeinigt verzog er das Gesicht. Wieso verstummte diese Stimme nicht endlich? Der Mann, dem sie gehörte, war doch schon längst nicht mehr Teil seines Lebens. Wieso also seine Stimme?

Zugleich aber erwachte sein Kampfgeist. Nein, er würde sich sein Leben nicht mehr von dieser Stimme diktieren lassen! Und überhaupt, gab es nicht in der Welt zahllose männliche Blogger? Was war denn ein Blog anderes als ein Online-Tagebuch? Und wenn es für die Welt des Internets in Ordnung war, dass Männer Tagebuch in Form eines Blogs führten, was sprach also dagegen, wenn er ein quasi ein Papier-Blog führte?

Kurz entschlossen nahm er das Tagebuch vom Wohnzimmertisch und setzt sich damit in die Küche. Zuerst fiel es ihm schwer, doch langsam gewöhnte sich seine Hand daran, mittels Kugelschreiber seine Gedanken zu Papier zu bringen.

 

„Ich verdanke Mum so viel. Wäre sie nicht krank geworden, wer weiß, ob ich die Kraft gefunden hätte, York den Rücken zu kehren. Und als sie dann wieder gesund wurde... Wobei es letztlich nicht wirklich gesund war, nur ein Aufschub. Aber es bedeutete mir so viel, sie um mich zu haben, mir zu helfen, durchzuhalten. Andernfalls wäre ich heute wieder oder immer noch in York. Und ein seelisches wie körperliches Wrack. Oder gar tot. Wer weiß, vielleicht...

Umso wichtiger erscheint es mir da, den Laden weiterzuführen. Zu ihrem Andenken. Aber auch, weil ich mir fast sicher bin, dass sie ihn mir hinterlassen hat, damit ich einen Platz habe, an den ich hingehöre. An dem ich mich festhalten kann.

Wenn ich mir aber die Rechnungsbücher ansehe... Ich weiß, der Buchhandel überall klagt über die Schwierigkeiten, die unsere Existenz bedrohen. Die wachsende Konkurrenz des Online-Handels, die eBooks... Was vermutlich der Grund ist, weshalb Mum in den letzten Jahren zunehmend auch andere Dinge mit ins Sortiment aufgenommen hat. Einige machen Sinn, wie etwa die Schulhefte und andere Dinge, die Schüler der nahe gelegenen Gesamtschule gebrauchen können. Andere wiederum... warum sollte ein Buchladen Seidenblumen verkaufen? Gut, sie verschönern vielleicht den Laden, aber sonst? Es muss auch anders gehen.

Das Problem wird sein, eine ansprechende Auswahl anzubieten, die groß genug ist, damit das Publikum nicht beschließt online zu kaufen, weil sie in meinem Laden ja eh nicht das finden, was sie suchen. Gleichzeitig aber darf der Laden nicht zu einem unübersichtlichen Regaldschungel werden, wo nicht einmal mehr ich mich zurecht finde. Und es muss noch genug Platz sein, dass ich ein paar gemütliche Sessel aufstellen kann, damit die Leute in die Bücher rein lesen können. Ich glaube, damit fange ich an... Neuanordnung der Regale und ein paar Sessel. Und ich werde die Buchmesse in London besuchen. Ich will mehr über eBooks und Selfpublishing erfahren. Irgendwie muss es schließlich einen Weg geben, diese neuen Medien auch für Buchläden nutzbar zu machen. Und wer weiß, vielleicht gelingt es mir ja selbst nicht mehr so langweilig zu sein, wenn erst mal mein Laden interessant ist.“

 

Den Rest des Abends verbrachte Josh damit, sich zu überlegen, wie er die Regale im Laden anordnen wollte. Keine leichte Aufgabe, wollte er den Kunden doch Rückzugsecken bieten, zugleich aber den Laden überblicken können. Zahllose Blätter des Blocks auf dem seine Mutter sonst immer die Einkaufsliste geschrieben hatte, gingen für Skizzen drauf, aber es war irgendwie befreiend. Ein Neubeginn. Für ihn, für den Laden...

Am Ende erkannte er, dass er instinktiv den Laden so gestaltet hatte, dass das Sofa und die beiden Sessel, die derzeit bei ihm im Wohnzimmer standen, genau in die Ecken passten, die er als Schmökerecken für die Kunden geplant hatte. Und irgendwie fand er es passend. Wieso sollte er nicht die Wohnzimmersitzmöbel seiner Mutter im Laden integrieren. Er hatte momentan eh nicht das Geld neue Möbel zu kaufen und wenn er schon den Großteil des Tages im Laden verbringen würde, dann konnte er es dort doch auch gemütlich haben. Gewiss, es würde bedeuten, seine Kunden an etwas teilhaben zu lassen, das bislang einzig zu seinem Privatleben gehört hatte, aber vielleicht war das ja der richtige Weg... seine Kunden als Teil einer Buchfamilie zu begreifen. Denn das war etwas, das der Online-Handel ihnen nie würde bieten können.

Bei Natalie hatte er sich zwar immer noch nicht gemeldet, aber jetzt, da er tatsächlich den ersten Eintrag im Buch gemacht hatte, würde er das am nächsten Tag nachholen.

 

***

 

Hätte man Liam gefragt, so hätte seiner Meinung nach der Januar verboten gehört. Andererseits war er realistisch genug zu erkennen, dass ein Wegfall des Januars bloß bedeutet hätte, dass die Menschen stattdessen im Februar all ihre neuen guten Vorsätze fassten. Und nicht selten gingen derartige Vorsätze mit dem Beginn eines neuen Tagebuchs – in welcher Form auch immer, ob nun per Hand auf Papier, mündlich als abendliches Gebet, oder mit Tastatur und Computer, wo man am Ende vielleicht sogar die ganze Welt des Internets dran teil haben ließ – einher.

Was für die Guten Feen einen akuten Anstieg im Arbeitspensum bedeutete. Denn Gute Feen suchten sich ihre Schützlinge nicht wahllos. Sie durften nur dann jemandem helfen, wenn dieser sich jemandem oder etwas anvertraute und so um Hilfe bat. Sprich: Tagebücher. In jedweder Form. Sogar Aschenputtel hatte dies getan. Zwar nicht in schriftlicher Form, aber indem sie jeden Tag zum Grab der Mutter gegangen war und mit dieser gesprochen hatte, hatte die Zentrale der Guten Feen ihren Fall erkennen und ihre eine eigene Gute Fee zuweisen können.

Natürlich brauchten nicht alle Menschen, die ein Tagebuch führten eine Gute Fee. Und so galt es bei jedem Tagebuch die Fakten zu prüfen, zu beobachten und dann zu entscheiden, ob dieser Mensch aktuell als Schützling in Frage kam und eine Gute Fee brauchte oder nicht. Sprich, im Januar gab es so viele Tagebücher zu sichten, dass allgemeine Urlaubssperre für Gute Feen galt und darüber hinaus auch sämtliche Beschränkungen für Überstunden aufgehoben waren.

Für Liam war es nunmehr der eintausendsiebzehnte Januar, den er als Gute Fee erlebte, und so war er im Vergleich zu manchem Neuling die Ruhe selbst. Auch wenn in seinem Computer – selbst Gute Feen gingen mit der Zeit – noch einhundert Tagebücher darauf warteten, begutachtet zu werden. Gerade fragte sein Tagebuchprogramm wieder beim Server nach, ob noch etwas Neues da war. Und schon war die Zahl der Fälle in seinem Tagebuchfach auf 103 angewachsen.

Rasch überflog er jeweils die ersten Sätze. Es war schließlich schon vorgekommen, dass manch einer ein Tagebuch nur angefangen hatte, um darin einen Abschiedsbrief zu schreiben. In solchen Fällen war höchste Eile geboten, waren Abschiedsbriefe in Tagebüchern doch Hilfeschreie und die Bitte darum, einen am Selbstmord zu hindern. Doch Liam hatte Glück, kein derartiges Desaster. Also konnte er sich wieder Eintrag Nummer Siebenundvierzig widmen. Ein gewisser Josh Turner. Die Tatsache, dass er sich als durcheinander und langweilig bezeichnete, hatte Liams Aufmerksamkeit geweckt. Doch für ein Tagebuch war der Eintrag erstaunlich zurückhaltend. Zumindest was Joshs persönliche Gefühle betraf. Dennoch spürte Liam mit seinem tausendjährigen Instinkt, dass er dieses Tagebuch besser die nächsten Tage weiter beobachten sollte.

Als er das Tagebuch in den Überwachungsordner verschob, schaute ihm ein junger Fee über die Schulter. Er war neu in der Überwachungsabteilung und hatte den Bildschirm neben Liam, um gegebenenfalls einen erfahrenen Fee um Hilfe fragen zu können. Doch offenbar hatte er sich mehr auf den Bildschirm des Nachbarn konzentriert als den eigenen, denn zumindest hatte er das letzte Tagebuch gelesen.

„Wieso schiebst du das in Überwachen?“, fragte er nun neugierig.

Liam blickte den anderen mit hochgezogenen Brauen an. Erwartete der Neue – Ted, verbesserte er sich in Gedanken – allen Ernstes, dass er sich vor ihm rechtfertigte? Immerhin hatte er schon über tausend Jahre als Gute Fee auf dem Buckel, Ted dagegen höchstens dreißig oder vierzig. Doch alles was Liam in dessen Blick sah, war lernwillige Neugierde.

„Wieso denkst du, dieses Tagebuch ist nicht des Überwachens würdig?“, fragte er zurück, um erst einmal zu testen, wie weit der Jüngere mit seinem Verständnis war.

„Na ja, klingt alles ziemlich nach Alltag. Gerade für Januar. Du weißt schon... neues Jahr, den Laden neu gestalten, blabla... Das Übliche eben. Und natürlich, dass er seine Mutter vermisst und will, dass sie stolz auf ihn ist.“

„Und was hältst du von seiner Einschätzung ein langweiliger Mensch zu sein?“

Ted zuckte mit den Schultern. „Vielleicht eine überraschend ehrliche Selbsterkenntnis?“

Liam schüttelte nur den Kopf. „Ted, es geht bei den Tagebüchern um mehr als bloß die Oberfläche. Es geht nicht nur um das, was die Menschen schreiben, sondern auch darum, wie sie es schreiben. Nehmen wir einfach mal das mit dem langweilig sein. Menschen sind von Natur aus egozentrisch veranlagt. Selbst ein langweiliger Mensch, der jeden Morgen um sieben Uhr aufsteht, sich wäscht, die Zähne putzt, Hemd und Hose anzieht, eine Scheibe Brot mit stets dem gleichen Aufstrich grühstückt, zur Arbeit geht, jeden Tag dort das gleiche tut und so weiter, bis hin zu dem Punkt wo er auf dem Heimweg bei der Post vorbeischaut, um sich die neusten Briefmarken für seine Sammlung zu holen, würde sich selbst nicht als langweilig bezeichnen. Obwohl ihm bestimmt ein Dutzend Menschen aus seiner Umgebung selbiges bescheinigen würden. Aber für ihn ist nicht zuletzt seine Briefmarkensammlung etwas, dass ihn interessant macht. So ein Mensch würde ins Tagebuch schreiben, dass er sich zwar bewusst ist, dass andere ihn für langweilig halten, er dem aber widersprechen muss und er würde dann bestimmt eine halbe Seite darauf verwenden, die neuste Briefmarke seiner Sammlung zu beschreiben. Vielleicht ist es eine besonders hübsche Marke mit einem Kolibri irgendwo aus Südamerika. Oder es ist eine besonders alte Marke, die es nicht mehr so oft gibt. Oder ein seltener Fehldruck. Aber du siehst, selbst wenn er weiß, dass andere Menschen ihn für langweilig halten, würde er dem selbst im Tagebuch noch widersprechen.“

„So betrachtet... Also ist allein die Aussage, dass er sich für langweilig hält und das auch noch zugibt Grund dafür, ein Auge auf ihn zu haben?“

Liam nickte. „Irgendjemand muss ihm immer und immer wieder gesagt haben, dass er langweilig sei. Vielleicht waren es auch mehrere Menschen. Aber in jedem Fall Menschen, denen er geglaubt hat. So lange, bis er letztendlich ihre Worte dermaßen verinnerlicht hat, dass er sich wirklich für langweilig hält. Auch wenn er es vielleicht gar nicht ist. Aber es ist noch mehr in dem Eintrag.“ Liam rief das Tagebuch noch mal auf, damit er Ted die Stelle zeigen konnte, die er meinte. „Siehst du hier? Er scheint noch mehr seelischen Ballast mit sich herumzuschleppen als nur den Verlust seiner Mutter. Aber er ist aufgrund seiner Erfahrungen so argwöhnisch, dass er noch nicht einmal in seinem Tagebuch sich offenbart. Menschen kehren nicht einer Stadt den Rücken, sie kehren anderen Menschen den Rücken, die in dieser Stadt leben. York ist also nur ein Sammelbegriff für Dinge, die dort schief gelaufen sind...“

„Au weia“, murmelte Ted und wandte sich hastig wieder seinem eigenen Bildschirm zu. „Nachdem, was du mir da gerade gezeigt hast, sollte ich wohl besser noch mal meine bisherigen Beurteilungen überprüfen.“

Liam nickte lächelnd. Er sagte Ted nicht, dass Anfänger wie er meist nur Tagebücher von jungen Teenagern bekamen. Diese enthielten in den seltensten Fällen versteckte Signale. Kinder in dem Alter trauten sich noch die Wahrheit zu schreiben. Und weil es meist das erste Tagebuch war, war auch das Bewusstsein jemand anderes könnte es vielleicht lesen, nicht so ausgeprägt wie bei älteren Menschen.

Sich wieder seiner eigenen Arbeit zuwendend, markierte Liam das Tagebuch von Josh Turner noch mit einem Wiedervorlage-Alarm, wenn ein neuer Eintrag gemacht wurde, dann nahm er sich das nächste Tagebuch vor. Er verzog das Gesicht. Ein Sport-Blog. Na wunderbar, spätestens im Februar waren hier zu achtzigprozentiger Wahrscheinlichkeit die guten Vorsätze vergessen.