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As long as you love me

Weiß Kreuz [PG] [abgeschlossen]

Pairing:
Aya/ Schuldig

[songfic]

Einteiler

keine Inhaltsangabe des Autors

Disclaimer:
Der Song `As long as you love me` gehört den Backstreet Boys und ihren Produzenten. Ich möchte hier nicht das Copyright verletzen.

 


 

As long as you love me

 

Although loneliness has always been a friend of mine

I`m leaving my Life in your hands

People say I`m crazy and that I am blind

Risking it all in a glance

How you got me blind is still a mystery

I can`t get you out of my head

Don`t care what is written in your history

As long as you`re here with me


I don`t care who you are

Where you`re from

What you did

As long as you love me

Who you are

Where you`re from

Don`t care what you did

As long as you love me


Every little thing that you have said and done

Feels like it`s deep within me

Doesn`t really matter if your on the run

It seems like we`re meant to be


I don`t care who you are

Where you`re from

What you did

As long as you love me

Who you are

Where you`re from

Don`t care what you did

As long as you love me


I`ve tried to hide it so that no one knows

But I guess it shows

When you look into my eyes

What you did and where your comin` from

I don`t care, as long as you love me baby


I don`t care who you are

Where you`re from

What you did

As long as you love me

Who you are

Where you`re from

Don`t care what you did

As long as you love me





Ich sitze hier auf dem Stuhl vor meinem Schreibtisch und beobachte dich, wie du schläfst.


Noch vor knapp einem Jahr hätte keiner von uns beiden dem anderen soweit vertraut.

Ich weiß bis heute nicht, wie es begann. Ganz am Anfang habe ich dich gehasst, wollte dich tot sehen.

Doch irgendwann begann sich dieses Gefühl zu verändern. Langsam, schleichend. Je öfter ich dich sah, je öfter wir uns im Kampf gegenüber standen, desto mehr schwand mein Hass. Machte etwas Anderem, Wärmerem Platz.


Ich wollte es nicht wahrhaben, aber ich konnte dich einfach nicht vergessen. Bekam dich nicht mehr aus meinem Kopf. Ich begann, mich auf die nächsten Missionen zu freuen. Krank, nicht wahr? Ich freute mich darauf, wieder Jagd auf andere Menschen zu machen. Aber vielleicht würdest du da sein und ich könnte dich sehen.


Dann kam dieser Abend, der alles endgültig verändert hat. Der Abend auf dem Dach.

Wir waren auf Mission, natürlich.


Und trafen dich, wie sollte es anders sein.


Ich schickte die anderen vor, das wollte ich allein erledigen. Es regnete. Das Wasser lief dir aus den Haaren und du sahst einfach nur verteufelt gut aus.


Wir kämpften, wie immer.


Doch dann bist du auf dem nassen Dach ausgerutscht und wie in Zeitlupe auf die Dachkante zugestürzt. Noch nie hatte ich deine wunderschönen grünen Augen so groß gesehen. In Sekundenbruchteilen war dir klar geworden, das du sterben würdest. Nicht irgendwann, sondern hier und jetzt. Denn einen Sturz aus dem achten Stock überlebt niemand.



Ohne mein bewußtes Zutun, schnappte meine Hand zu und schloß sich um deine. So hingst du über dem Nichts und schautest mich an.

Jetzt befand ich mich in der Zwickmühle. Mein Verstand sagte:“ Laß los! Laß ihn fallen!“, doch mein Herz sagte:“ Halt ihn fest!“.

Und in diesem Moment gestand ich mir selbst gegenüber ein, das ich mich in dich verliebt hatte. Um keinen Preis der Welt würde ich dich loslassen. Also ließ ich mein Katana fallen, griff mit beiden Händen zu und zog dich wieder auf`s Dach. Keuchend saßen wir nebeneinander und schauten uns an.

Waren mir meine Gefühle so deutlich anzusehen?

Wußtest du es schon länger?

Ich weiß es nicht, denn ich habe dich nie danach gefragt.

Du beugtest dich zu mir und deine warmen Lippen trafen meine. Unser erster Kuss. Mein Körper kribbelte bis in die Zehenspitzen. Nur zu gern öffnete ich meine Lippen für dich, hieß deine Zunge mit meiner willkommen. Ich legte meine Arme um deinen Nacken, zog dich näher zu mir.

Wie lange wir so auf dem Dach saßen, weiß ich nicht mehr.

Erst als Rufe und Schritte auf der Treppe die Wachmannschaft ankündigten, lösten wir uns voneinander. Nach einem letzten tiefen Blick in meine Augen, in dem das Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen lag, warst du verschwunden und auch ich machte, das ich wegkam.




Anfangs trafen wir uns nur heimlich. In kleinen Hotels, die uns die Anonymität boten, die wir brauchten.

Doch irgendwie muß ich mich verraten haben, denn meine Kameraden kamen uns auf die Schliche. Sie folgten mir und stürmten genau in dem Moment ins Zimmer, als wir uns küßten. Sie wollten dich sofort in die Mangel nehmen, doch ich ging dazwischen und gab dir damit die Zeit, aus dem Fenster zu verschwinden.

Mann, was mußte ich mir nicht alles anhören. Ich ließ sie reden. Erst als ihnen die Argumente auszugehen schienen, sagte ich ihnen, das das alles meine Sache sei und sie sich doch bitte da raus halten sollten.

Yohji hat mir eine geknallt und gemeint, du würdest doch nur mit mir spielen. Ich sei doch nur ein Zeitvertreib für dich.

Doch ich war, und bin es immer noch, felsenfest davon überzeugt, daß du mich ebenso sehr liebst, wie ich dich. Das hast du mir bei jedem unserer Treffen bewiesen.

Und das sagte ich Yohji auch.




In den folgenden Wochen wurde ich ständig beobachtet. Ich ließ ihnen ihren Willen. Sie meinten es ja nur gut. Ein paar Mal noch versuchten sie, auf mich einzureden. Doch meine Antwort war immer die gleiche.

Erst nach einer Weile gaben sie auf.

Vielleicht, weil sie merkten, wie gut du mir tust?

Ja, du tust mir gut. Das merke ich selbst.

Ich ertappe mich dabei, summend im Laden zu stehen, wenn wir verabredet sind. Beim Anblick eines Staußes orangefarbener Rosen muß ich an dich denken und lächle.


Wer hätte das vor Kurzem noch gedacht?


Ich, der Eisklotz, der keine Gefühle zu kennen schien, lächle wie ein verliebtes Schulmädchen und summe alberne Melodien vor mich hin.


Ja, so war das. Seitdem treffen wir uns offen. Ein einziges Mal habe ich dich nach deiner Vergangenheit gefragt, da du alles über mich weißt. Du hast gesagt, das du nicht darüber sprechen willst.

Vergeblich wartete ich auf das Gefühl der Enttäuschung. Auf die kleine Stimme im Hinterkopf, die mir sagt, das du mir nicht genug vertraust. Überrascht horchte ich tief in mich hinein. Doch ich fand nichts, außer meiner Liebe zu dir.


Ja, es ist mir egal, wer oder was du warst, was du getan hast, denn ich liebe dich aus tiefstem Herzen.

Das habe ich dir auch gesagt und du hast mich ungläubig angesehen. Und dann passierte etwas, womit ich nie gerechnet hätte. Dir traten Tränen in die Augen. Unter Schluchzern hast du mich in den Arm genommen, mich geküßt und dich immer wieder bedankt.



Du bewegst dich im Schlaf. Deine Hand fährt über meine Seite des Bettes, fühlt die Leere. Du öffnest träge die Augen und siehst dich um. Unsere Blicke treffen sich und du breitest einladend die Arme aus. Diesem Angebot kann und will ich nicht widerstehen. Ich lösche das Licht und komme zu dir ins Bett gekrochen. Du schließt deine Arme um mich und ich kuschele mich an deine breite Brust.


Ja, deine Vergangenheit und alles, was dazugehört ist mir egal, solange du hier bei mir bist und mir deine Liebe schenkst.

Denn:“ Ich liebe dich, Schu.“