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Weihnachtsengel

Original/ Reale Welt [keine Rating-Angabe] [abgeschlossen]

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Einteiler

Inhalt:
Es ist wie ein Traum gewesen. Ein Weihnachtstraum. Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren würde, aber irgendwie schien das Schicksal mich wohl doch auserkoren zu haben. Ob das nun gut so war? Ich denke eigentlich schon. Manchmal muss man einfach wieder in die richtige Bahn gerückt werden...

 


 

 

Weihnachtsstimmung

„Aua!“ Dominik quietschte auf und ließ die Weihnachtskugel fallen. Mit schmerzendem Finger sprang er auf der Stelle auf und ab. Warum musste dieser dumme Baum auch so pieksen? Schluchzend stand er wieder still und beobachtete Mirko beim Schmücken des Weihnachtsbaums. Er schien von Dominik überhaupt keine Notiz zu nehmen und hängte weiter Kugeln an die Zweige, wobei er mit sehr geschickten Fingern vorging.

Und ja, Mirkos Finger waren sehr geschickt, daran konnte Dominik nicht zweifeln. Ein dreckiges Grinsen schlich sich auf sein Gesicht.

Mirko und er waren schon seit langer Zeit beste Freunde und seit kurzem auch mehr. Dominik war sich zwar sicher, dass er nicht wirklich auf Jungs stand, aber bei Mirko spielten seine Hormone einfach verrückt. Da genügte einzig schon ein Blick seines Freundes und Dominik würde alles für ihn tun.

Und genau so ein Blick fehlte ihm jetzt. Doch Mirko schenkte ihm keine Aufmerksamkeit, sondern schmückte weiter ruhig den Baum.

Dominik schmollte und murmelte leise: „Ignorant!“

Er wusste genau, dass Mirko es gehört hatte, was schließlich ja auch Sinn und Zweck der Sache gewesen war. Doch sein Freund zog nur spöttisch eine Augenbraue hoch und schenkte ihm keinen Blick.

Dominik zog ein Schnütchen. „Ich wusste gar nicht, dass du so gemein sein kannst! Ich sterbe hier fast vor Schmerzen und du... du beachtest mich nicht mal! Püh!“

„Och Niki! Daran stirbst du schon nicht!“

„Und was wenn doch?“

„Dann haben wir morgen eine große Schlagzeile in der Zeitung: ‚15-jähriger von Weihnachtsbaum erstochen!’“

„ ‚16-jähriger Freund stand daneben und verweigerte Hilfe!’“, fügte Dominik sauer hinzu.

Mit einem Seufzen drehte sich Mirko zu seinem Freund um und sah ihn schmunzelnd an. Die grünen Augen von Dominik glitzerten.

„Okay! Welcher Finger war es denn? Ich küss ihn gesund!“ Mirko wollte nach Dominiks Hand greifen, doch dieser zog sie schnell weg.

„Nein!“

„Wie nein? Ich dachte, ich soll ihn mir mal angucken und pusten!“

„Nee, jetzt will ich auch nicht mehr!“

„Jetzt will ich aber!“ Mirko sah ihn empört an, doch Dominik schnappte nur beleidigt: „Ach, steck dir meinen Finger doch sonst wo hin!“

Dass das ein großer Fehler gewesen war, merkte er erst, als er zur Couch gezogen wurde und sanft darauf landete.

„Ja! Das würde ich nur zu gerne tun!“ Mirkos Stimme glich einem Schnurren. Seine blauen Augen glitzerten lüstern. Und Dominik keuchte erschrocken auf, als sein Freund sich rittlings auf ihm niederließ und von oben auf ihn herab blickte.

„Mirko! Nicht hier! Meine Mutter ist...“, doch alle Proteste wurden in einem zärtlichen Kuss erstickt und Dominik begann sich zu fragen, warum er protestieren wollte. Und wo gegen eigentlich? Sein ganzer Kopf wurde nur von Mirko ausgefüllt und von dem Gefühl seiner weichen Lippen, die sich sanft auf die seinen pressten.

Als er dann auch noch Mirkos süße Zunge um Einlass betteln spürte, stöhnte er ungehalten auf. Leidenschaftlich erwiderte er den Kuss und begann sich unter seinem Freund zu winden. Und das nicht, um von ihm loszukommen, sondern um seine jetzt schon viel zu enge Hose an dem Schoß des Anderen zu reiben.

Als Mirko merkte, wie erregt sein jüngerer Freund schon war, ließ er auch noch seine Hände wandern. Zärtlich strichen sie über Dominiks Arme, seinen Hals, sein Schlüsselbein, zupften dann sanft an dem Hosenbund von Dominiks Jeans und begannen sie zu öffnen. Ja, Mirkos Hände waren geschickt, göttlich geschickt.

Dominik immer noch küssend, schob Mirko seine Hände nun unter das T-Shirt seines Freundes und strich mit seinen kühlen Fingern über den flachen Bauch bis hoch zu Dominiks Brustwarzen, welche er liebevoll umkreiste.

Dann machte er sich wieder an Dominiks Jeans zu schaffen und öffnete sie ganz. Dominik seufzte erleichtert gegen seine Lippen. Doch diese Erleichterung hielt nicht lange an, denn Mirkos Hand wanderte in seine Boxershorts und fing an, sanft Dominiks Erregung zu streicheln, was dem Jüngeren ein leises Stöhnen entlockte.

Mirko musste lächeln. Er löste seine Lippen von denen seines Freundes und grinste ihn, sich mit der unbeschäftigten Hand neben seinem Kopf abstützend, an.

Mit Genugtuung beobachtete er Dominiks leicht geöffnete Lippen, welche vom Küssen rot waren. Auch die vor Lust verschleierten Augen bemerkte er. Dominik war in erregtem Zustand ein herrlicher Anblick. Sogar noch besser, als wenn er schmollte. Oder wenn er morgens neben ihm aufwachte. Oder sich verschlafen an ihn kuschelte. Oder... Ach, Dominik bot einfach immer einen herrlichen Anblick!

Glücklich über die Reaktionen, die er seinem Freund entlocken konnte, küsste Mirko ihm zärtlich auf Stirn und bahnte sich dann küssend über Nasespitze, Mund und Schlüsselbein seinen Weg nach unten, welchen er kurz unterbrach, um Dominiks T-Shirt hoch zu schieben und seine Zunge in den zierlichen Bauchnabel seines Freundes gleiten zu lassen.

Dominik vergrub keuchend seine Hände in Mirkos Haar und zitterte vor Lust.

Mirko leckte noch ein Mal über den Bauchnabel, bevor er sich der Erregung seines Freundes zu wandte, die verräterisch gegen seine Brust drückte.

Vorsichtig zog er Dominiks Boxershorts nun ganz nach unten und legte dessen erregte Männlichkeit frei. Liebevoll platzierte er einen Kuss auf der Spitze, wo sich schon der erste Lusttropfen abzeichnete.

Dominik begann nun seine Hüfte anzuheben und seinen Freund um Erlösung anzubetteln. Dieser lachte warm auf, dann kam er der Bitte nach und umschloss Dominiks Erregung mit seinem Mund. Dominik atmete gepresst aus und musste sich zurückhalten, um nicht im stetigen Rhythmus in Mirkos Mund zu stoßen.

Mirko bemerkte Dominiks Bemühungen und begann seine Zunge arbeiten zu lassen. Sanft strich sie an der Unterseite von Dominiks Erregung auf und ab. Dann wiederholte er das selbe Spiel oben. Deutlich konnte er spüren wie sein Freund begann schneller zu atmen und dann leise keuchend in seinem Mund kam.

Genüsslich schluckte er die weiße Flüssigkeit runter, bis er von einem schweratmenden Dominik wieder nach oben gezogen wurde und einen leidenschaftlichen Kuss bekam. Überrascht erwiderte er ihn, bis eine schrille Stimme die beiden auseinander fahren ließ:

„Jungs? Seit ihr mit dem Baum bald fertig? Es gibt Essen!“

Mirko erhob sich mit einem amüsiertem Blick auf Dominik, der immer noch keuchend auf der Couch lag, und meinte dann höflich:

„Ja, Frau Körner! Wir sind gleich fertig!“

Dominik lachte nach atemringend auf. Ja, fertig war er wirklich!