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Wochenende

Original

keine Altersangabe - keine Warnungen

Inhalt:
Gedanken während einer Zugfahrt ...

 


 

Wochenende


Fließend, schnell, gleitet die Landschaft am Fenster vorbei.

Ich hatte Glück und sitze allein in einer Bank, quer ausgebreitet über beide Sitze, wohlig zusammengefaltet.

Egal wie groß die Züge sind, die Sitzplätze sind immer zu klein wenn man schlafen möchte.

Grün und blau zieht die Gegend an meinem Fenster vorüber, aber ich beachte sie nicht, habe es noch nie getan, denn meine Gedanken verweilen immer noch bei dir.

Zwei Trage Freude, danach die Ewigkeit an Langeweile und Einsamkeit. Die Wochenenden sind uns immer zu kurz und ich muss dann wieder zurück in den Alltag.

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Rückblick:

„Komm, gehen wir in den Park, es ist warm und die Sonne scheint. Ich habe eine Laube gefunden und einige schöne Sachen eingepackt.“ Ein dreckiges Grinsen wandert über deine schönen Gesichtszüge und ich muß automatisch lächeln. Du hast es schon immer verstanden, mich zu ärgern und gleichzeitig aber auch zu erregen. Ich glaube das macht deinen Zauber aus, durch den ich jeden Unsinn und jede öffentliche Provokation mitmache.

Allein das Glänzen deiner Augen ist es wert, beim Sex im Freien mit dir entdeckt zu werden.

Das prickeln der Gefahr ist so „mhhh“, einzigartig, und es gibt dem ganzen den richtigen Kick.



Deinen feuchtglänzenden Körper an mir zu spüren, die sanften, starken Hände die über meine helle Haut wandern, glühende Bahnen ziehen und mich entflammen.

Wenn du dich dann über mich beugst und meinen Mund eroberst, rauh und stürmisch, fast schon gierig, mich zu verschlingen suchst.

Dann werde ich weich, lasse mich zurückfallen und zieh dich an mich, will dich spüren und durch dein weiches Haar kraulen.

Lasse meine Hände über deine empfindlichen Seiten wandern, kralle mich in die starken Muskeln deines Rückens und streichle über deinen festen Po.

Umschlinge dich mit meinen Beinen, komme dir entgegen, genieße dann die Hitze, den treibenden Rhythmus und die Extase wenn du diesen Punkt in mir berührst.

Mit gierigen Küssen versuchen wir dann unser Stöhnen zu dämpfen, um nicht aufzufallen, lassen unsere Zungen sich in einem wilden Tanz umschlingen.

Ich verenge mich als du noch beginnst mich zusätzlich zu reizen, werfe den Kopf in den Nacken und dränge mich dir entgegen, vertiefe unsere Verbindung und schwebe auf der ersten Welle davon.

Du stößt mich über die Klippe und folgst mir kurz darauf.

Verschlungen bleiben wir dann fast immer noch liegen , genießen die Nähe und Wärme des anderen.

Dösen vor uns hin und lassen uns von der Sonne unsere feuchte Haut trocknen,

grinsend sehe ich dich dann an und bin froh, das einige Meter weiter ein Badesee ist, wir dort die Zeichen unserer Leidenschaft beseitigen können.

Und er bietet auch eine kühle Alternative die wir noch nicht versucht haben.



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„Hey, komm. Wir werden sonst die kleine Laube nicht mehr für uns haben.“

Du nimmst mich am Arm und ziehst mich hinter dir her.

Stolpernd folge ich dir und löse mich von meinem Tagtraum, doch wie ich dich kenne wird die Wirklichkeit noch viel besser werden. Und danach locke ich dich ins kühle Nass, denn im Wasser eines Sees haben wir uns noch nie geliebt.

Dort werde ich dich dann verführen.

Das wird sicher ein schöner Tag.

Meint ihr nicht auch?