Du befindest Dich hier: Willkommen > Glossar

Glossar

Altersbegrenzung
Ist eine Angabe zur Einteilung der Geschichte und Bilder. Auf dieser Seite ist die Altersangabe freiwillig. Nur Werke, die für Volljährige gedacht sind, werden in einem durch Passwort geschützten Bereich einsortiert. Wer dennoch mögliche Angaben machen will, dem stehen standardmäßig folgende Angaben zur Verfügung:

G – keine Altersbegrenzung
PG – Schulkinderalter
PG-16 – Mindestalter 16
MA – Mindestalter 18


NC 17 – steht der Volljährigkeit gleich

Anime
Das sind japanische Trickfilme. Die Figuren in solchen Trickfilmen haben traditionell besondere Merkmale, wie zum Beispiel sehr große Augen. Einer der bekanntesten Trickfilme in Deutschland ist Heidi. Neuere Anime haben aber auch durchaus einen anderen Stil und die Augen sind kein Merkmal mehr. Dennoch werden auch heute noch Filme produziert, wo große Augen ein erkennbares Attribut ist. Wer jedoch ganz sicher gehen will, sollte sich den Vorspann, den Abspann, die Fernsehzeitung oder die DVD-Hülle genau ansehen.

Weitere Punkte sind nicht selten, besondere Fähigkeiten der Charaktere, eine märchenhafte, manchmal auch mit modernen Elementen verquickte Welt. Mitunter blutig, rasant in der Bild- und Schnittfolge usw. Amerikanische Trickfilm-Hersteller haben sich jedoch mitunter von den Trickfilmen aus Japan inspirieren lassen, so dass sich bestimmte Stilelemente auch in amerikanischen Trickfilmen wieder findet.

Im übrigen: Ein Grund, warum eine Vielfalt an Augengrößen zu sehen ist, sofern große Augen aktuell sind, ist der, dass kleine(re) schmale Augen im Anime mitunter für den Bösewicht steht oder ein guter Charakter ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Gleiches (Gesetz) gilt für den Manga. Beispiel: Kenshin!

CMS
Die Abkürzung für Content-Managment-System. Das bezeichnet eine Software, die programmiert worden ist, Inhalte (von Webseiten oder auch anderen Systemen) zu verwalten. Es gibt derzeit unendlich viele und nicht alle sind bekannt. Es ist dabei von Open-Source-Systemen bis sauteuren Enterprise-Xtra-Class-Systemen alles zu finden, was man sucht. Die Qualität solcher Systeme schwankt dabei sehr stark. Auch die Umsetzung eines solche Systems ist recht unterschiedlich sowie der philosophische Ansatz. 
Was einem wo am besten hilft, sollte man ausprobieren. Das CMS, welches hier verwendet wird, ist ein System der oberen Klasse. Zudem ist es OpenSource und damit kostenlos. Die Lizenz sieht jedoch nur einen nicht-kommerziellen Einsatz vor. Wer Interesse hat, sollte sich hier umschauen.

Contrexx
Sh. CMS

Crossdressing
Cross = Kreuz/ Dressing = Bekleidung – Will nichts anderes sagen, als das der Charakter nicht die Kleidung trägt, die man typischerweise bei seinem Geschlecht vermuten würde. Dragqueens sind eine amerikanisch-schrille Variante davon. Transvestie ist die deutsche Bezeichnung. Bei Cross-Dressing ist jedoch auch Alltagskleidung mit eingeschlossen. In der Regel wird jedoch in diesem Genre hier auf dieser Seite ein Mann in Kleidung für Frauen vermutet. Weniger umgekehrt.

Crossover
Überkreuz - Bilder oder Geschichten, die mehrere Fandoms vereinigen, sind Crossovers. In der kommerziellen Unterhaltung ist das bekannteste Beispiel die immer wieder auftauchende meist kurze Vereinung der Universen von Marvel und DC. Bei den aktuellen TV-Serien und Soap-Operas könnten es dann mal Marienhof und Gute Zeiten Schlechte Zeiten sein.

Doujinshis
Meist kleine, private Auflage einer bekannten Manga-Serie. Man könnte auch Fanfiktion in gezeichneter Form im Mangastil sagen. Ausgabe erfolgt in der Regel in den Fankreisen dieser Serien. Doujinshis sind meist kurz und gehen wir Fanfiktion in den Bereich, der im offiziellen Serien ausgeblendet oder gar nicht vorgesehen war. Mitunter bringen Fankreise eigene Mangakas hervor, die dann Doujinshis in denselbigen verbreiten.

Fanfiktion
Fanfiktion ist eine Geschichte, die sich um die Lieblingscharaktere (oder auch nicht) eines Mangas oder Animes drehen. Es können auch Charaktere unterschiedlicher Mangaserie/ Oneshots sein. Das wird dann als Crossover angesehen.

Fandom
Fandom ist die Bezeichnung für eine Serie, Mangas, Anime usw. Es gibt zum Beispiel das Fandom Star Trek, das Fandom Weiß Kreuz oder das Fandom O.C. California. Wenn ein Bild oder eine Geschichte aus einem bestimmten Fandom sind, dann muss dies angegeben werden. Zudem macht des dem Betrachter oder dem Leser einfacher, ein entsprechendes Werk einzuordnen. Wichtig ist die Angabe aber vor allen Dingen deshalb, um das Copyright und das Urheberrecht kenntlich zu machen.

Flame
Damit ist ein negatives Feedback an einen Autor/ Zeichner gemeint. Es müssen daneben auch noch andere Aspekte erfüllt sein, damit aus einem negativem Feedback ein Flame wird. Hier scheiden sich mitunter jedoch die Geister und Ansichten. Meist kann man aber davon ausgehen, dass, wenn ein solches Feedback unsachliche Äußerungen, Beleidigungen, Anmaßungen und ähnliches beinhaltet, dass die schwierige Definition von Flame erfüllt ist. 

Wichtig ist hierbei: Nicht jede unbegründete, negative Kritik muss als Flame angesehen werden. Etwas treffend zu begründen, ist mitunter ein genauso schwerer Geburtsakt wie eine Geschichte zu schreiben. Rücksprache mit dem Kritiker/ evtl. Flame-Schreiber ist da mitunter erkenntnisreich.

Gay
Stammt aus der englischen Sprache und wird eigentlich für die Beschreibung/ Bezeichnung eines schwulen Mannes verwendet. Hier ist mitunter aber auch eine Genre-Bezeichnung gemeint, die ein deutlicher Kontrapunkt zu Yaoi/ Shounen-ai darstellt. Gay unterscheidet sich sowohl im Schreib- und Sprachstil, inhaltlich, kulturell (als Hintergrund der Charaktere) als auch von den Autoren erheblich von dem des Yaoi-Genres. Es müssen dabei nicht alle Aspekte in einer Geschichte vereinigt sein. Es gibt zum Beispiel durchaus Frauen, die auch Gay schreiben, als auch Männer, die Yaoi schreiben.

Es gibt mitunter auch Aversionen von Mitgliedern der einen Szene gegenüber Mitgliedern der anderen Szene. Wichtig ist dabei, dass das Thema Mann trifft Mann und empfindet mehr für ihn als im täglichen Leben als normal empfunden wird, hier nicht als Abgrenzung zur übrigen Literatur gilt und auch nicht gelten gelassen wird.

Der wohl am besten mögliche Abgrenzungsaspekt ist die jeweilige Zielgruppe der Genre.
Historisch wurde und wird Gay zumeist von schwulen/ bi Männern für schwule/ bi Männer geschrieben. Yaoi wurde und wird zumeist von Frauen für Frauen geschrieben. Eine geschlechtliche Ausrichtung ist hier im übrigen vollkommen egal.

Mischungen und verwischte Grenzen sind natürlich immer möglich.

Yaoi sollte nicht mit Gay oder Homoerotischer Literatur an sich verwechselt werden. Der Schwerpunkt bei Gay-Literatur ist eindeutig ein anderer. Es gibt Gemeinsamkeiten. Stil und Publikum sind jedoch von vornherein anders. Gay ist für und von Schwule. Nicht einmal für Lesben! Das sollte nicht vergessen werden.
Der Akt ist zumeist sehr deftig und es geht dabei deutlich zur Sache. Zudem gibt es ein anderes Ambiente, andere Charaktere und andere Aussagen (Message auf Neudeutsch) als das bei Yaoi der Fall ist.
Es gibt Gay-Literatur, die diese Dinge nicht zuforderst stellen, die sich auch vom Stil her angenehm und vor allen Dingen lesbar hervorheben. Doch über die ganze Masse hinweg betrachtet, sind diese Stücke eher Leuchttürme, statt eines Lichtermeeres.

Es ist im übrigen normal, wenn Bruno Gmünder es eher als Geschäftsrisiko ansieht, wenn eine Geschichte nicht ausreichend Sex enthält. Yaoi-Geschichten können da mitunter durchaus mithalten. Aber es ist dann doch nicht das, was das schwule Publikum erwartet, was vom Verlag her die Zielgruppe an sich ist. Es ist zu „romantisch“, zu „zart“, zu „weiblich“. Damit sollte nun klar sein, dass Gay nicht gleich Yaoi und umgekehrt ist. Es können jedoch Stilelemente sowohl in dem einen als auch in dem anderen enthalten sein.
Schließlich: Klassik und Rock können auch durchaus gemischt werden. Ist alles eine Frage des Könnens.

Es gibt auch schwules Publikum, die diese Form von Geschichten durchaus mag. Doch sie sind wie die heterosexuell ausgerichteten Männer eher in der Minderheit.

Gewalt
Sh. Warnungsbezeichnung/ Warnhinweise

Header
Ist der Kopf bei einer Geschichte. Hier sind die (Meta)Daten eingetragen. Die umfassen sowohl Autoren, Titel und Teile, als auch Fandom, Teaser und Kommentare.

Language
Eigentlich missverständlich. Language heißt nur Sprache. Manche schreiben daher „Bad Words“. Das ist dann schon besser. Noch besser wäre es, wenn man sagen würde: Flüche, Schimpfwörter und Beleidigungen. Aber das sprengt dann doch den Header einer Geschichte samt ihren Warnungen. Aber Language ist damit jetzt eindeutig erklärt. ;-)

Manga
Gemalte Bilder, die eine Geschichte erzählen und nicht Comics heißen, aber wie Comics gemeint sind. Mangas stammen jedoch aus Japan und unterscheiden sich zumeist stilistisch als auch thematisch von Comics. Mangas gibt es für alle Themen und Altersstufen sowie Interessen. Das bedeutet auch, dass es Mangas über das Kochen gibt, als auch die berühmtberüchtigten blutigen und gewalttätigen Mangas. 

Die Vielfalt ist einfach größer, als das bei Comics der Fall ist. Mangas sind im übrigen in Japan zumeist Massenware. Es gibt jedoch auch kleinere Auflagen mit aufwendigere Ausstattung. Wenn ein Zirkel von Mangakas oder auch einzelne Mangakas eine Serie „nachmalen“, dann spricht man von solch aufgelegten Mangas von Doujinshis. Eine bekannte Mangaka macht jedoch von ihrer eigenen Serie auch gerne Doujinshis.

Ähnlich wie im Anime sind hier traditionsgemäß die großen Augen ein Erkennungsmerkmal. Aber wie auch in den Anime gibt es durchaus Anpassungen an den Geschmack der Zeit oder den inneren Umständen einer Geschichte.

Originale
Diese Unterscheidung wurde notwendig, als Fanfiktion und Slash durch das jeweilige Werk nicht mehr berührt wurden und trotzdem innerhalb der jeweiligen Szenen von Autoren geschaffen wurden, die eine eigene Geschichte entwickelten, ohne das Original zugrunde zu legen. Mitunter merkt(e) man jedoch, aus welchen Bereich sie stammten. So waren und sind mitunter Originale japanisch angehaucht, spielen sogar in Japan oder könnten aus einem Anime stammen. 

Gleiches gilt für Slash-Autoren, die sich von ihrer Lieblingsserie inspirieren lassen, aber etwas ganz eigenes erschaffen. Schwierig einzusortieren bleiben diese Werke jedoch allemal, da sie im ursprünglichen Sinne vielleicht Yaoi sein können, aber niemals Slash. Originale aus dem Slashbereich können andererseits wie Yaoi wirken. Tun sie das nicht, könnte man glauben, es mit Gay zu tun zu haben oder vielleicht aber etwas ganz anderem. Solche Feinheiten sind dann aber wohl eher Stoff für eine Diskussion und eine philosophische Debatte. Wichtig ist, dass das Urheberrecht und das Copyright komplett beim Autor liegen.

shounen-ai/ shonen-ai:
sh. Yaoi

Shota
Sh. Yaoi

Slash
Ist eigentlich die amerikanische Variante des Yaoi. Hat jedoch eigene Wurzeln und eine andere Kultur (Stilrichtung). Als erste Geburtsstunde wird in etwa die Zeit der Entstehung der Serie Star Trek angesehen sowie deren steigendem Bekanntheitsgrad und der Entstehung einer festen Fan-Szene. Spätestens mit Beginn des Internets verbreitete sich diese Form der Literatur um die ganze Welt. Slash steht dabei für die Bezeichnung der Charaktere, die miteinander „verkuppelt“ werden. Dabei ist das Zeichen an sich eher geschlechtsneutral. Dennoch ist die bekannteste Paarung wohl Spock / Kirk. ;-)

Im Fanfiktion-Bereich hatte sich eher das x als Bindungszeichen herausgebildet. Slash wird heute für alles verwandt, was mit realen Serien, Filmen und Büchern zu tun hat. Manga und Anime werden durch Fanfiktion bedient. Slash dient wie die Fanfiktion auch dazu, ein geliebtes Fandom entweder weiterzuführen, in andere Bereiche zu versetzen oder einfach damit herumzuspielen und der Phantasie die Oberhand zu lassen.

Verriss
Verriss ist eine kultivierte Form des Flames. Der Schwerpunkt hier jedoch liegt in der Maßgabe, niemals den Autor herunterzuputzen und als Person zu beleidigen. Sachlichkeit ist jedoch alles andere als erwünscht. Im Gegenteil: Überzeichnungen, Häme und Spott gehören zu einem Verriss dazu. Wichtig ist jedoch, dass nicht einfach geschrieben wird, dass eine Geschichte schlecht ist. Eine Auseinandersetzung mit dem Stoff ist im Gegensatz zum Flame Pflicht.

Warnhinweise/ Warnungsbezeichnungen

Diese haben sich nach und nach herausgebildet. In den verschiedenen Szenen und Sub-Szenen kann dieser Kanon durchaus variieren. Mitunter gibt es auch spezifische Warnungen. Da zumeist diese Warnungen aus der englischen Sprache entnommen worden sind, sollten sie auch in diesem Zusammenhang gelesen werden.

Lemon: Zitrone, steht aber hier für den ausführlich beschriebenen sexuellen Akt im Yaoi/ Yuri
Lime: der sexuelle Akt wird angedeutet
Rape [engl.]: Vergewaltigung
Violence [engl.]: Gewalt
Angst: der Protagonist hat beklemmende Ängste auszustehen 
Death [engl.]: Tod, einer der Hauptakteure überlebt das Ende der Geschichte nicht 
Sap: zuckersüßes Geturtel und Zufriedenheit
PWP: "Plot, what plot?" - was so viel heißt wie: Sex-Szene ohne tiefgreifenden Hintergrund
Dark [engl.]: dunkel, die Geschichte ist düster oder depressiv

Yaoi
Yaoi stammt aus Japan und ist dort, wenn man es historisch betrachtet, eine alte Kunstform. Sie wird vor allen Dingen von Frauen gepflegt, wobei die sexuelle Ausrichtung sowohl der Autorinnen/ Zeichnerinnen als auch Leserinnen keine entscheidende Rolle spielt. Ausschließen kann man es jedoch nicht, wobei Erklärungsversuche dann in Ratlosigkeit umschlagen könnten. Es ist im übrigen nicht so, dass es sich um eine postsexuelle Betätigung handelt (post=nach; wem das nichts sagt: Postmoderne - nach der Zeit der Moderne. Abschluss. Das ganze „Zeugs“ mit der Moderne ist dann beendet, um es mal schlicht zu formulieren.). 

Der Autor, der dieses Essay verbrochen hat, in dem er unter anderem das behauptet wurde, hat wie immer aus dem Vollen geschöpft, was die Vorurteile gegenüber Frauen angeht. An Yaoi ist nichts postsexuelles enthalten. Wer das nicht glaubt, sollte überlegen, wie das bei Männer ist und der Anblick zweier sich liebender Frauen. Eine Postsexualität wird den Männern dabei nicht unterstellt. Ich fürchte das, wen das interessiert, derjenige eigene Recherchen anstellen muss, um die (Beweg)Gründe einer solchen Kunstrichtung herauszufinden.

Yaoi heißt im übrigen übersetzt: Ohne Berg, kein Berg, kein Höhepunkt - so oder so ähnlich. Das liegt daran, dass es im Yaoi in der Regel zur Sache geht (mit Nicht-Höhepunkt ist damit also nicht das Abhandensein eines Höhepunkts gemeint ;-). Der Schwerpunkt liegt nicht in einem ausgefeilten Plot.

Doch im Deutschen hat dieser Begriff nach und nach vom Inhalt und Bedeutung her eine Wandlung erfahren. So wird in der Regel alles das als Yaoi bezeichnet, wenn es um Erwachsene geht und durchaus Lemon vorkommt. Wenn ein Plot zur Nebensache wird und nur der Akt im Vordergrund steht, dann sehen die Warnungen so aus: Yaoi, PWP.
Wenn die Protagonisten jünger sind, wird aus dem Yaoi shounen-ai oder shonen-ai. Sind sie noch jünger wird daraus shota.

Mitunter wird alles das als Yaoi bezeichnet, was von Frauen kommt, einen gewissen Stil hat, mitunter in Japan spielt (gibt es sehr viel Geschichten davon), es homoerotisch ist, dass heißt, mindestens zwei männliche Charaktere eine eindeutige Beziehung eingehen, die über Freundschaft hinaus geht, und von einem recht festen Kreis von Lesern, der fast ausschließlich aus Mädchen und Frauen besteht, gelesen wird. Man kann also von einer Szene sprechen. Dazu passt auch, dass es ein eigenes Vokabular gibt - wie dieser Glossar beweist.

Der andere Zweig von Yaoi heißt Yuri.
Eine ähnliche Entwicklung mit anderem kulturellen Hintergrund heißt Slash.

Yuri
Da wo es die Männer gibt, gibt es natürlich auch die Frauen. Diese Kunstform wird in Japan als Yuri bezeichnet. Das heißt ganz romantisch: Weiße Lilie. Meist jedoch begnügen sich die entsprechenden Autorinnen (nicht Autoren) auf eine romantische Grundlinie. Der Akt ist nicht das eigentliche Ziel und wird selten wirklich explizit ausgeschrieben. 

Wenn Autoren sich in Yuri versuchen, artet das so aus, wie diese amerikanische Serie über lesbische Frauen (Titel: „The L-World“ - Die Welt der Lesben!!!). Es sind Phantasien heterosexueller Männer. Und vom Grundton her ist das ein lascher (und damit erlaubter) Lesbenporno für heterosexuelle Männer. Die Serie kommt bei Frauen ganz schlecht an. Verrisse gibt es, sofern man sie sucht, durch aus im Internet in größeren Mengen. Manche sind jedoch eher in den Communities versteckt, so dass man ohne einen entsprechenden Zugang nicht hineinkommt.