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Die Geister, die ich rief ...

Gravitation [PG] [abgeschlossen]

[death (gewissermaßen)[sap]

Pairing:
Yuki Eiri und Shuichi Shindou

Inhalt:
Adaption des Films „Die Geister, die ich rief“ Nachdem Yuki sich von Shuichi getrennt hat, bekommt er am Weihnachtsabend unerwarteten Besuch.

Kommentar:
Yuki und Shuichi gehören natürlich Maki Murakami und ich habe auch nicht vor damit Geld zu machen (und selbst wenn würde mir wohl kaum einer was dafür geben^_^;; ) Die Story ist Adaptiert von der „Weihnachtsgeschichte“ bzw. von dem Film „Die Geister ,die ich rief“ wem da die Rechte gehören weiß ich nicht aber auch hier gilt: keine Absichten Geld damit zu machen alles nur privat. Der Wortlaut ist natürlich meine.




Die Geister ,die ich rief

Es war finster in dem Raum. Finster und still. Hin und wieder erhellte das rote Glimmen einer Zigarette für kurze Zeit minimal das Zimmer. Draußen war es kalt und bereits dunkel, der Schnee rieselte sanft zu Boden und auf der Straße war kein Mensch zu sehen.

/’Natürlich nicht, es ist ja Heiligabend.’/ Dachte der blonde Schriftsteller, der allein in der großen Wohnung am Fenster stand und nun schon die 3. Schachtel Zigaretten für heute rauchte um sich zu beruhigen. /’Was Shuichi wohl gerade macht? Er feiert bestimmt mit seiner Familie oder vielleicht mit diesem Hiro.’/

Yuki hatte es sich einfacher vorgestellt sich von dem pinkhaarigen Nerventod zu trennen. Er war sich sicher, dass es für sie beide das Beste gewesen war. Der Sänger hatte in letzter Zeit immer mehr unter Yukis Kälte und Abweisendheit gelitten.

Der Romanautor hätte ihm ja gern seine wahren Gefühle gezeigt aber er konnte einfach nicht. /’Shuichi wird früher oder später darüber hinwegkommen und mit jemand anderem wirklich glücklich werden. Er hat Besseres verdient.’/

Natürlich war es unvermeidlich gewesen, dass es irgendwann soweit kommt aber direkt vor Weihnachten Schluss zu machen war vielleicht doch keine so grandiose Idee gewesen. Was wenn der Pinkhaarige es doch nicht so einfach wegsteckte./’Er wird doch hoffentlich keine Dummheiten machen.’/ Es wäre ja nicht das erste Mal ,dass der Blonde ein zitterndes und halberfrorenes Häufchen Elend in irgendeinem Park aufsammeln musste. /’Ach was mach ich mir Gedanken ihm geht’s sicher gut.’/ Jetzt war sowieso alles zu spät. Es war aus und gut.

Das Glimmen der Zigarette war ein letztes Mal zu sehen dann wurde sie in einem Aschenbecher auf dem Tisch ausgedrückt. Yuki hatte Weihnachten noch nie besonders gemocht ,geschweige denn gefeiert und so nahm er noch einen letzten Schluck von seinem Whiskey und ging schlafen.

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Mitten in der Nacht wurde der Schriftsteller plötzlich wach. Träge versuchte er die Augen zu öffnen und nach mehreren Versuchen blinzelte er endlich verwirrt in die Dunkelheit um völlig geschockt neben seinem Bett eine Art graue Rauchwolke wahrzunehmen die sich gemächlich -doch stetig- zu einer menschenähnlichen Gestalt formierte.

/’Scheiße! Soviel hab ich doch nun gar nicht getrunken! Yuki du verträgst aber auch nichts mehr tztztz’/ Während er das dachte war aus der Rauchwolke bereits ein zu seinem großen Schrecken durchsichtiger und in Lumpen gehüllter Kerl geworden, der vorwurfsvoll auf ihn hinabblickte. Zu allem Übel begann die Halluzination nun auch noch zu sprechen:

“Eiri Yuki, ich bin der Geist der vergangenen Weihnacht und ich bin hier, um dir zu zeigen wie du warst bevor du zu dem kaltherzigen Mistkerl geworden bist der jetzt hier vor mir liegt.“

Der Autor verstand für den Moment gar nichts mehr und wenn er ehrlich war wollte er auch gar nicht verstehen.

„Äh ja, „Geist der vergangen Weihnacht“ natürlich und wer kommt als nächstes, der Osterhase?“

Der Geist schaute nicht schlecht als er das hörte /’Vielleicht sollte ich doch noch ein wenig an meiner furchteinflößenden Ausstrahlung arbeiten?’/ sagte dann aber in umso drohenderem Tonfall

„Spotte nicht Unwürdiger! Reich mir deine Hand ich werde dir zeigen, was du vergessen hast“

Nun lachte Eiri laut auf

„Meine Hand? Ich denk nicht dran aber wenn ich weiter so real phantasiere sollte ich vielleicht in Zukunft Horrorromane schreiben.“

So langsam wurde es dem Geist zu bunt. Er schnappte sich ohne noch ein Wort zu verlieren Yukis Hand der daraufhin ebenso durchsichtig wurde und flog mit ihm durchs Fenster.

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Eh er sich versah schwebte Yuki plötzlich durch die weihnachtlich geschmückten Straßen New Yorks als der Geist plötzlich mit einem triumphierenden Grinsen im Gesicht meinte :

“Na glaubst du mir jetzt?“

Die Antwort die er bekam stellte ich nicht wirklich zufrieden Nunmehr überzeugt aber deshalb kein Bisschen begeisterter brummte der Andere:

„Ja ,werd ich wohl müssen. Und, was wollen wir jetzt hier?“

Der Geist zog ihn in eins der festlich herausgeputzten Geschäfte sagte zwischendrin als er den verwunderten Blick Eiris sah weil sie durch alles und jeden hindurchflogen

„Wir sind jetzt Geister ,du auch. Sie können uns nicht sehen“

und hielt dann in der Nähe einer Gruppe von Kindern an um auf einen blonden Jungen zu zeigen.

„Siehst du den Kleinen dort mit dem Buch in der Hand? Das bist du! Als du noch lachen konntest. Erinnerst du dich? Du kaufst gerade mit deinen Freunden Geschenke. Damals warst du noch nicht so ein Kotzbrocken“

Der Andereschluckte bitter und sagte dann:

„Damals hatte ER mich auch noch nicht verraten und zerstört. Wie naiv ich doch als Kind gewesen bin...“

Der Geist schaute ihm wütend ins Gesicht und fuhr ihn an:

„Glaub mir, ich weiß was dir wiederfahren ist und das war gewiss nicht schön. Trotzdem sind nicht immer nur die Anderen Schuld. Es liegt genauso an dir was du jetzt bist. Du hast dich damals einfach in dein Schneckenhaus verkrochen anstatt dich deinen Problemen zu stellen und genau da hockst du jetzt immer noch und gibst dem Rest der Welt die Schuld. Aber vor allem ist es keine Rechtfertigung für das was du IHM im Moment antust!“

Der blonde Japaner blickte ihm fragend an:

„IHM? Wen meinst du?“

Doch der Geist schüttelte nur den Kopf und zerrte ihn wütend aus dem Kaufhaus .Wenige Momente später befanden sich die beiden wieder in Yukis Schlafzimmer und der Geist sagte:

“Ich hoffe du hast daraus gelernt und tust das Richtige. Leb wohl und frohe Weihnachten“

Yuki rief ihm noch hinterher

„Hey, wer ist denn nun ER? Sag mir wen du gemeint hast!“

Doch der Geist löste sich bereits wieder in einer Rauchwolke auf und war kurz darauf ganz verschwunden.

Eiri ,der nun wieder allein in seinem Zimmer stand wunderte sich maßlos entschied aber dann sich erst einmal wieder hinzulegen und im Bett weiter darüber nachzudenken.

/’Wen hat der Geist nur gemeint? Und was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein? Alles meine Schuld das kann doch nicht sein oder?’/ Als ihm auffiel wie leer das Bett so allein war kam ihm blitzartig in den Sinn wen der Geist gemeint haben könnte /’

Shuichi? Aber was tue ich ihm denn an?’/ Dumme Frage. Er wusste doch ganz genau was er Shu-chan mit seinem Verhalten und erst Recht mit der Trennung angetan hatte aber was sollte er dagegen tun?

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Noch bevor er zu weiteren Gedanken im Stande war erschien erneut eine Rauchwolke neben seinem Bett /’Hat der Geist etwa seinen Regenschirm vergessen?’/ dachte er sarkastisch doch dann starrte er gebannt auf die altmodisch gekleidete Frau die sich diesmal aus der Rauchwolke materialisierte.

Sie rückte sich ihren bunten Früchtehut zurecht und sprach dann in theatralischem Tonfall :

„Ich bin der Geist der Gegenwärtigen Weihnacht und ich bin hier um dir zu zeigen, was du mit deinem Verhalten jetzt gerade anrichtest.“

Der Autor verzog das Gesicht:

„ Noch so einer. Sag mal habt ihr heute Freigang?“

Wütend schaute die alte Dame auf ihm herab

„Ein bisschen mehr Respekt bitte. Ich bin hier um...“

Weiter kam sie nicht denn er hatte sie unterbrochen

„um mir zu zeigen ,was ich mit meinem Verhalten anrichte. Das sagtest du bereits und lass mich raten. Wenn ich dir jetzt brav die Hand gebe und mit dir irgendwo hin fliege dann zeigst du mir was tolles und lässt mich dann in Ruhe?“

Der Geduldsfaden des Geistes war nun arg gespannt also nahm sie einfach die Hand des missmutig vor sich hingrummelnden Mannes und flog mit ihm durch die Nacht.

Nach einem ungewöhnlich kurzen Flug standen die beiden unbemerkt von den Menschen im Raum in einem festlich geschmückten Zimmer. Vor dem Tannenbaum saß ein betreten grinsendes Junges Mädchen und die Eltern schauten nicht minder glücklich drein. Alles in allem schien es sich hier um eine glückliche Familie zu handeln deshalb fragte Yuki verwundert was das denn jetzt mit seinem Verhalten zu tun hatte. Daraufhin erwiederte der Geist traurig:

„Kommen dir diese Leute nicht bekannt vor? Das ist Shuichis Familie doch wie du siehst, ist er nicht bei ihnen“

Nun begriff Eiri und meinte:

„Das heißt noch gar nichts bestimmt ist er bei Hiro“

„Nun wir werden sehen.“

Gab der Geist zurück und sie flogen wieder davon. Kurze Zeit später standen die beiden vor Hiros Fenster. Drinnen war es dunkel aber anhand der Geräusche die von innen kamen war zweifelsfrei klar ,dass Hiro wohl Ayaka zu Besuch hatte. Die Alte schaute den Schriftsteller vorwurfsvoll an:

“ Wie du siehst oder besser hörst ist er nicht hier.“

Langsam machte Yuki sich sorgen und murmelte deshalb ,mehr zu sich selbst als zu dem Geist:

“Er wird doch nicht..“

„Nein er ist nicht im Park“

gab der Geist zurück und fügte dann an :

“Lass uns zu ihm fliegen“.

Und das taten sie auch. Wenige Minuten späterstanden beide in einem dunklen Hotelzimmer und starrten auf die von Weinkrämpfen geschüttelte Gestalt im Bett herab.

Yuki wurde auf einmal ganz anders zumute. Er war nah daran Shuichi einfach in den Arm zu nehmen und zu trösten. Doch selbst wenn er sich dazu durchgerungen hätte wäre das in seinem momentanen Zustand nicht möglich gewesen.

Bald hatte er sich jedoch wieder gefangen und sagte in seinem üblichen, eiskalten Tonfall zu der alten Dame:

“Ich wusste ,dass so was passieren würde aber er wird darüber hinwegkommen. Er hat Besseres verdient.“

Auf einmal nahm der Blonde wieder vertraute Umgebung war. Der Geist hatte ihn bereits wieder nach Hause gebracht und meinte nun mit undeutbarem Gesichtsausdruck

„Bist du dir da sicher?“

Noch bevor Eiri die Möglichkeit hatte zu fragen was sie damit meinte, hatte sich auch der zweite Geist wieder in einer Rauchwolke aufgelöst und war verschwunden.

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Yuki wurde zusehends unruhiger. /’Was hat die Alte damit nur gemeint? „Da wäre ich mir nicht so sicher“’/ Der Satz hallte wieder und wieder in seinem Kopf nach und seine Sorge wuchs mit jeder Minute. Andererseits dachte er, dass er jetzt hart bleiben müsste sonst würde Shuichi nie von ihm loskommen /’und ich nicht von ihm’/ fügte eine Stimme in seinem Kopf hinzu.

Er rang nach wie vor mit sich selbst als zum dritten Mal in dieser Nacht eine Rauchwolke neben seinem Bett erschien. Er machte sich nicht die Mühe sich darüber zu wundern.

Als aus der Wolke jedoch eine große Gestalt in langer, schwarzer Kutte , bei der an der Stelle wo eigentlich das Gesicht hätte sein sollen nur zwei leuchtend rote Punkte zu erkennen waren und die eine riesige Sense in der Hand hatte ,wurde, erschrak er für einen Moment furchtbar.

Es dauerte aber nicht lange bis er seine Fassung zurückerlangte und auch den dritten Geist freundlich begrüßte:

“Nimmt das denn gar kein Ende? Hab ich euch gepachtet?“

Ein wenig verwundert meinte der Geist

„Eigentlich schreien die Leute an dieser Stelle immer „Hilfe, der Tod. Hab Gnade ich will nicht sterben“
die Jugend von heute wird aber auch immer abgebrühter“

genervt entgegnete der Schriftsteller

„ Nimm’s nicht persönlich aber ich hatte heute schon nen durchsichtigen Penner und nen alten Drachen in nen rosa Kleid da wundere ich mich auch über den Sensenmann nicht mehr. Also sag dein Sprüchchen auf zeig mir, was du mir zeigen willst und dann lass mich in Ruhe. Oder kommen da etwa noch mehr von eurer Sorte?“

Nunmehr sichtlich entsetzt räusperte sich der Geist und begann mit furchteinflößendem Grollen:

„Ich bin der Geist der zukünftigen Weihnacht und ich bin hier um dir die Folgen deiner Taten zu zeigen. Ach und übrigens ich bin der letzte. Nach mir kommt keiner mehr“

Yuki seufzte erleichtert

„Na da bin ich ja froh. Also los bringen wir’s hinter uns!“

Er wollte dem Geist gerade die Hand reichen als er feststellte ,dass dieser dummerweise keine Hände hatte. Die Sense schwebte in einer Masse aus wabernder Dunkelheit ,die in dem finsteren Raum natürlich besonders gut zu sehen war.

Der Geist bemerkte dies und hielt ihm daraufhin die Sense vor’s Gesicht.

„Festhalten“

befahl er und einige Zeit später erreichten die Zwei einen kleinen, verschneiten Friedhof. Verwundert schaute Yuki drein, als er begriff, wo sie waren. Der Sensenmann ging jedoch nicht darauf ein, sondern führte ihn zu einem kleinen ,schneebedeckten Grabstein. „Ryuichi Sakuma“ las der Autor und fragte dann vollends aus dem Konzept gebracht

„Was hat das denn mit mir zu tun?“

Daraufhin erwiederte der Geist wie beiläufig

„Ja ja wer hätte damals gedacht ,dass er soviel für Shuichi Shindou empfindet? Kurz nachdem er erfahren hatte,dass Shuichi mit einer Überdosis Heroin im Blut gestorben war, fand man ihn erhängt in seiner Wohnung. Stell dir nur mal die Schlagzeilen vor.“

Yuki hoffte zum ersten Mal in dieser Nacht, dass das alles nur ein böser Traum war. Ungläubig und ungewohnt leise fragte er:

„Shu-chan ist tot? Aber.. aber... warum?“

Der Geist erklärte:

„Er hat versucht die Trennung von dir ganz allein zu verkraften. Als das nicht funktioniert hat, hat er sich eben erst Trost bei bunten Pillchen gesucht. Naja und als auch die den Schmerz nicht mehr lindern konnten... ...irgendwann hat er’s dann wohl übertrieben“

Bei diesem Worten war Yuki auf die Knie gesunken. Er konnte und wollte es nicht glauben. Shuichi- sein Shu-chan war tot nur weil er sich von ihm getrennt hatte. Nun nahmen auch die Worte der anderen Geister bedrohliche Gestalt.

„Shu ist tot, weil ich mein Lebtag vor meinen Problemen weggelaufen bin anstatt mich ihnen zu stellen? Es ist alles meine Schuld!“

Der Blonde verlor jeglichen Rest Selbstbeherrschung und weinte hemmungslos. Er hatte lange versucht es zu leugnen , doch es war nun mal so, er liebte die pinkhaarige Nervensäge, auch wenn er ihn in den Wahnsinn trieb. Doch er hatte es nicht zulassen wollen, nur deshalb hatte er sich von ihm getrennt und sich selbst vorgemacht, es wäre besser für sie beide.

„Und jetzt ist es zu spät.“

schluchzte er. Auf einmal spürte er eine Hand oder zumindest das, was eine Hand darstellen sollte auf seiner Schulter und der Geist sagte :

“Beruhige dich, noch ist nichts zu spät. Hast du vergessen, dass ich dir die Zukunft gezeigt habe. Das was passiert, wenn du nichts unternimmst ,aber ich denke es reicht, du hast verstanden.“

Kurz darauf fand sich Yuki zum dritten Mal in dieser Nacht in seinem Schlafzimmer wieder. Mühsam um Fassung ringend schaffte der Autor es gerade noch dem Geist eine letzte Frage zu stellen, bevor auch dieser in einer Wolke aus Rauch verschwand

„Wo? In welchen Hotel ist Shuichi“

Hätte der Sensenmann ein Gesicht besessen, sicher hätte er jetzt gelächelt /’ Doch kein so hoffnungsloser Fall. Wieder ein erfolgreich beendeter Auftrag’/ und sagte er

„Er ist im „Kita no hi“. Leb wohl und pass gut auf den Kleinen auf. Frohe Weihnachten.“

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Epilog:

Yuki stürmte die Treppe hoch als wären die Teufel hinter seiner Seele her. Zwar hatte sein ,um diese Zeit recht träger, Verstand mittlerweile registriert, dass Shuichi nicht in akuter Gefahr schwebte doch er wollte jetzt nur noch eins: So schnell wie möglich bei seinem pinken Nerventod sein um dessen und seiner eigenen Einsamkeit ein Ende zu machen.

Vor der Tür mit der Zimmernummer ,die ihm der Nachtportier genannt hatte, angekommen klopfte der Schriftsteller an und als sich drinnen nicht tat, er aber gedämpfte Schluchzer hörte, betrat er einfach den ,glücklicherweise unverschlossenen, Raum ohne noch länger zu warten.

Shuichi bemerkte ihn erst nachdem er die Tür hinter sich bereits wieder geschlossen hatte. Mit verweinten, verwundert aufgerissenen Augen starrte er ihn an:

„Yu... Yuki? Was machst du denn hier? Ich... ...hmpf“

Weiter kam er nicht, denn Yuki hatte seinen Mund mit den eigene Lippen versiegelt und küsste ihn zärtlich. Dann drückte er ihn fest in seine Arme und flüsterte in das von pinken Strähnen eingerahmte, Ohr:

„Es tut mir so leid Shu-chan. Ich wollte dich nicht verlassen. Ich liebe dich doch. Bitte verzeih mir und hör auf zu weinen.“

Doch stattdessen heulte der Angesprochene nur noch mehr ,woraufhin Eiri ihn bestürzt ansah und Fragte

„Hey Shu-chan was ist denn los? Hab ich was falsches gesagt? Bitte... ich will nicht, dass du wegen meiner Feigheit weinen musst. Bitte hör auf.“

Shuichi presste sich allerdings nur noch enger an seinen Liebsten und flüsterte:

„Ach Yuki ich bin einfach nur glücklich. Ich hab dich so vermisst. Ich liebe dich auch.“