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Kirschbl?te

Gundam Wing [NC-14] [abgeschlossen]

[shounen ai][romance][drama][death]

Pairing:
Heero x Duo (1 x 2)

Teile: 4 + Epilog

Inhalt:
Duo ist schwerkrank und ihm bleibt nur noch wenig Zeit, die er mit Heero, seiner großen Liebe verbringen will!

Bemerkung:
Dies ist meine erste Gundam Wing FF! Also seid gnädig mit mir!
Kommies immer her zu mir

 


 

Kirschblüte

Kapitel 1


Nach Ende des Krieges hatten sich die beiden eingestanden mehr für den jeweils anderen zu empfinden. Besonders für Heero, der niemals Gefühle zugelassen hatte war dies nicht leicht, doch letztendlich kam auch er nicht gegen die Liebe an, die er für den jungen Amerikaner empfand. Da es für beide etwas ziemlich neues war eine enge Beziehung zu einem anderen Menschen zu haben gingen es die beiden langsam an und mit der Zeit entstand eine feste und innige Beziehung.


Doch zwei Jahre später wurde bei Duo ein schwerer Herzfehler diagnostiziert, der mit einer Herzschwäche ein her ging. Seine einzige Chance weiter zu leben war eine Herztansplantation, doch aufgrund Duos seltener Blutgruppe war die Chance ein passendes Spenderherz zu finden gleich Null. 1 ½ Jahre kämpfte Duo mit Heeros Hilfe um sein Leben, doch mehr und mehr verließen ihn seine Lebensgeister und so fand er sich letztendlich damit ab bald zu sterben. Heero hingegen fiel dies nicht so leicht, wollte er seinen Engel doch nicht verlieren.



Doch dieser machte ihm klar, dass es keine Rettung mehr für ihn gab und er die Zeit die ihm noch blieb mit den Menschen verbringen wollte, die er liebte, er wollte keine Zeit mehr mit einem unnützen Kampf verschwenden, sondern die kurze Zeit die ihm noch blieb gut nutzen. Resignierend hatte Heero Duo zugestimmt und diesen dann in eine feste und dennoch liebevolle Umarmung gezogen. Einige Tage später holte Heero seinen Duo vom Krankenhaus ab, denn dieser wollte zuhause und nicht im Krankenhaus sterben. Er wollte in der Stunde seines Todes in den Armen seines Geliebten liegen und friedlich einschlafen.


Als Heero (1) an diesem Morgen das Krankenhaus betrat um Duo abzuholen, dachte er unwillkürlich an die letzten 1 ½ Jahre die sie teilweise in diesem Krankenhaus verbracht hatten. Sie hatten lange um Duos Leben gekämpft, doch letztendlich hatten sie verloren. Es fiel im schwer zu akzeptieren, dass Duo bald nicht mehr an seiner Seite sein sollte, doch um Duos Willen hatte er sich vorgenommen Stark zu sein und diesem bis zum Ende beizustehen, erst nach Duos Tod würde er es sich erlauben vor Trauer und Schmerz zusammen zu brechen. Früher im Krieg und vor der Begegnung mit Duo hatte er niemals solche Gefühle empfunden, doch Duo hatte ihm seine Menschlichkeit zurückgegeben und damit auch den Schmerz, den er nun empfand. Und auch wenn er sich manchmal wünschte diesen nicht zu spüren, war er doch glücklich Duo getroffen und sein Leben für kurze Zeit mit diesem geteilt zu haben.


Vor dem Zimmer von Duo traf Heero auf Dr. Kusanagi, der sich von Anfang an um Duo gekümmert hatte. „Guten Morgen!“ grüßte ihn der Arzt. „Guten Morgen, Dr. Kusanagi!“ erwiderte Heero freundlich. “Dann ist es heute wohl so weit!“ sagte der Dr. während er gleichzeitig auf Duos Zimmertür blickte.



„Ja,“ erwiderte Heero leise. „Sie wissen, dass es von nun an nicht mehr lange dauern wird, vielleicht noch ein Monat oder zwei! Aber länger auf jeden Fall nicht!“ blickte der Arzt Heero nun ernst an. Dieser erwiderte den Blick und antwortete „Ich weiß! Aber er wird nicht leiden, oder?“ wollte er dann besorgt vom Arzt wissen. Dieser schüttelte den Kopf und meinte „Sein Herz wird aufhören zu schlagen und er wird friedlich ohne Schmerzen einschlafen.“ „Das ist gut! Wirklich gut!“ erwiderte Heero mit einem leichten Glitzern in den Augen. Er war froh, dass Duo nicht noch mehr würde leiden müssen als er es bisher schon getan hatte. „Ich, sowie eine Krankenschwester werden gleich noch kommen, um Duo von den Apparaten zu nehmen und eine letzte Untersuchung durchzuführen, anschließend können sie dann gehen, die Entlassungspapiere sind ja schon alle unterschrieben!“ richtete sich der Arzt mitfühlend an Heero. Dieser nickte kurz, er wollte seinen Engel nicht länger warten lassen. „Ich werde dann mal zu ihm gehen“ Und mit diesen Worten trat Heero in Duos Zimmer.


Dieser lag blass und mit dunkeln Schatten unter den Augen in einem Krankenhausbett. Sein langer, kastanienfarbener, geflochtener Zopf fiel ihm über die linke Schulter. Wie es schien schlief Duo noch, denn seine Augen waren geschlossen und er atmete ruhig. Links neben dem Bett stand ein EKG Gerät, das durch Elektroden, die an Duos Brust angebracht waren, mit Duo verbunden war und somit dessen Vitalwerte überwachen konnte. Das Gerät gab zwar nur einen schwachen und unregelmäßigen Ton von sich, doch zumindest schlug Duos Herz noch. Rechts vom Bett stand ein Infusionshalter, der zu einem Zugang in Duos Hand führte und über den er einige seiner Medikamente als Infusion bekam.



Daraufhin ging Heero auf die linke Bettseite und griff sanft nach Duos Hand. Anschließend beugte er sich sachte über ihn und küsste diesen zärtlich auf die Lippen. Zufrieden aufseufzend öffnete Duo nun verschlafen seine Augen, um sich anschließend den blauen Augen seines Geliebten gegenüberzusehen die ihn voller Liebe anblickten. „Morgen!“ kam es schwach lächelnd von Duo. „Guten Morgen, mein Engel! Und freust du dich schon auf Zuhause?“ erwiderte Heero liebevoll.



„Ja, und wie!“ nahm Duos Lächeln bei dem Gedanken an ihr Zuhause noch zu. Kurz bevor sie von seiner Krankheit erfahren hatten, hatten sie sich ein kleines Haus gekauft. Es hatte zwar nur 3 Zimmer, eine kleine Küche und ein Bad, aber dafür gab es noch einen gemütlichen Garten mit zwei Kirschbäumen und einem kleinen Teich. Er hatte sich sofort als sie das Haus das erste Mal gesehen hatten in dieses verliebt und so lange auf Heero eingeredet bis sie es schließlich kauften. Ein halbes Jahr hatten sie anschließend glücklich darin zusammen gelebt, doch dann war er Krank geworden und von da an hatten sie mehr Zeit in diesem Krankenhaus verbracht als Zuhause.



Doch nun würde er sein richtiges Zuhause endlich wieder sehen, auch wenn es nur für kurze Zeit sein würde. Heero, der dieses Lächeln über alles liebte beugte sich noch einmal zu Duo herab und küsste ihn ein weiters Mal. Doch diesmal erwiderte der Geküsste den Kuss, bis sie von Dr. Kusanagi und einer Krankenschwester unterbrochen wurden, die das Zimmer ohne von den beiden bemerkt worden zu sein betreten hatten. Ertappt lösten sich die beiden von einander und Heero stellte sich wieder neben Duos Bett.


„Guten Morgen, ihr beiden!“ blickte Dr. Kusanagi die beiden freundlich an. „Guten Morgen!“ erwiderten die beiden daraufhin. Anschließend trat Dr. Kusanagi an die rechte Seite von Duos Bett. Die Krankenschwester hingegen trat an die linke. Freundlicherweise war Heero darum einen Schritt zur Seite getreten, um dieser ihre Arbeit zu erleichtern. Zuerst einmal schaltete die Schwester nun das EKG Gerät ab, bevor sie dann Duo das Krankenhaushemd ein wenig runter zog, um die Elektroden zu entfernen. Dr. Kusanagi hingegen entfernte den Tropf und anschließend den Zugang. Daraufhin nickte Dr. Kusanagi der Schwester freundlich zu woraufhin diese das Zimmer verließ.



Anschließend nahm der Arzt Duos Handgelenk in seine Hand und taste nach dem Puls, dieser war viel zu niedrig, doch bei Duos Krankenbild, war dies nicht verwunderlich. Als nächstes maß er den Blutdruck, um dann noch Duos Herz und Lunge mit dem Stethoskop ab zu hören. Duos Herz schlug schwach und unregelmäßig und das atmen schien ihm schwer zu fallen. Es würde wohl wirklich nicht mehr lange dauern, bis es vorbei sein würde. Er empfand Mitgefühl für die beiden jungen Männer, die doch eigentlich ihr Leben miteinander hatten verbringen wollten und nun doch schon so früh voneinander getrennt wurden.


„Soweit so gut! Wenn sie wollen können sie dann jetzt gehen!“ richtete sich der Arzt anschließend an die Beiden. Seinen Befund musste er ihnen schon lange nicht mehr erläutern, hatte sich doch in letzter Zeit nichts an Duos Gesundheitszustand gebessert. „Vielen Dank für alles Dr.!“ blickte Duo den Arzt dankend an. „Nichts zu danken!“ Und mit diesen Worten verließ auch der Arzt nun das Zimmer. „Ich mag ihn!“ kam es nun von Duo. „Ja, er ist ein wirklich guter Arzt!“ erwiderte Heero daraufhin. „Wollen wir dann?“ blickte Heero Duo anschließend fragend an. Mit einem deutlichen ‚Ja’ waren sie bereit, nach Hause zu fahren.


Also schlug Heero nun erst einmal die Bettdecke zurück. Anschließend half er Duo dabei sich aufzusetzen. Dieser setzte sich dann mit Heeros Hilfe auf die Bettkante.



Heero holte als nächstes Duos Anziehsachen aus dem Schrank, der ansonsten leer war, den am vorherigen Abend hatte er alle anderen Sachen schon mit nachhause genommen. Duo hingegen versuchte gerade sich alleine das Krankenhaushemd auszuziehen, dabei kam er ziemlich außer atmen.



„Duo alles in Ordnung?“ wollte Heero wissen, der in der Zwischenzeit wieder bei Duo angekommen war. „Ja, alles Ok!“ versuchte Duo Heero aufmunternd anzulächeln. Dieser nahm Duo das natürlich nicht ab, ging aber auch weiter nicht darauf ein, denn Duo wollte nicht mehr über seine Krankheit reden. Und das akzeptierte er. Also half er Duo stattdessen beim Aus- und Anziehen seiner Sachen. Duo trug nun eine dunkelblaue Leggings und ein schwarzes, langärmliges Shirt sowie schwarze Sportschuhe.



Anschließend holte Heero den Rollstuhl aus der Ecke, den das Krankenhaus ihnen freundlicherweise zur Verfügung stellte. Dann half er Duo auf die Beine, dieser hielt sich daraufhin an Heero fest, denn seine Beine waren sehr wacklig vom vielen liegen. Währenddessen zog Heero Duo dessen schwarzen Wollmantel an, denn obwohl es schon Frühling war, waren die Temperaturen, zum Teil noch recht niedrig. „Danke!“ kam es daraufhin liebevoll von Duo. „Immer wieder gern!“ erwiderte Heero, der Duo anschließend in eine sanfte Umarmung zog und küsste. Dieser erwiderte den Kuss und nachdem die beiden ihren Kuss wieder lösten half Heero Duo dabei sich in den Rollstuhl zu setzen. Kurz darauf waren

die beiden auch schon auf den Weg zu ihrem Wagen.

An ihrem schwarzen Geländewagen angekommen. Schloss Heero den Wagen auf, um Duo in den Wagen zu setzen. Nachdem dieser sich angeschnallt hatte schloss er die Beifahrertür, faltete den Rollstuhl zusammen und legte diesen in den Kofferraum. Anschließend stieg Heero auf der Fahrerseite ein und fuhr los.


Kapitel 2

Ein halbe Stunde später erreichten die beiden ihr Zuhause. Und wenig später standen (Duo im Rollstuhl sitzend) die beiden vor ihrer Eingangtür. „Willst du sie aufschließen?“ blickte Heero Duo fragend an. Dieser strahlte daraufhin, nickte und nahm den Schlüssel, den Heero ihm entgegen hielt, um dann die Einganstür aufzuschließen. Heero schob Duo nun ins Haus.


Keine Sekunde später standen die beiden ihren Freunden Wufei, Treize (2), Quatre und Trowa gegenüber. Diese hatten zusammen mit Heero eine kleinen ’Willkommen Daheim Party’ arrangiert und hatten nun ungeduldig auf Duos Heimkehr gewartet. Überwältigt vor Freude blickte Duo seine Freunde an. „Ihr hier! Das ist so lieb!“ freute sich Duo sichtlich darüber seine Freunde zusehen. Zwar hatten sie ihn öfters im Krankenhaus besucht, doch er war lieber in gemütlicher Atmosphäre mit ihnen zusammen, denn im Krankenhaus hatten ihn die anderen oft mitleidig und traurig angesehen und das wollte er nicht. Er wollte, dass seine Freunde glücklich waren und sich über die Zeit freuten, die sie noch zusammen hatten.

Jeder von den Vieren drückte Duo nun kurz und gab Heero die Hand. Anschließend machte man es sich im Wohnzimmer gemütlich. Man plauderte in aller Ruhe und erzählte den jeweils anderen was es neues gab. Trowa und Quatre(3) saßen dabei eng aneinander geschmiegt auf der einen schwarzen Couch während Heero in einem der Sessel neben Duos Rollstuhl saß. Auf der andern Couch saß Treize und vor der Couch auf dem Boden saß im Schneidersitz Wufei.



Duo entgingen natürlich nicht Treizes Blicke, die immer wieder auf Wufei lagen. Anscheinend hatte Treize es immer noch nicht fertig gebracht Wufei seine Gefühle zu gestehen, dabei konnte doch jeder sehen, dass Wufei Treize genauso zu mögen schien wie dieser ihn. ’Na, da muss ich wohl mal nachhelfen!’ dachte sich Duo. Als Heero nun meinte, dass man bald essen sollte bat Duo Treize darum ihn doch für einen kurzen Moment auf die Terrasse zu schieben, den er wolle noch gerne etwas Luftschnappen während die anderen den Tisch deckten und das Essen anrichteten. Ein wenig verdutzt hatte Heero Duo daraufhin angesehen. Doch dieser zwinkerte ihm verschwörerisch zu und Heero begriff, dass Duo wohl mit Treize über Wufei sprechen wollte. Treize schob Duo daraufhin nach draußen während die anderen in der Küche verschwanden.


Auf der Terrasse angekommen kam Duo auch gleich zum Punkt. „Du hast es ihm noch immer nicht gesagt, oder?“ blickte er den großen Mann mit dem sandfarbenen Haar vor sich ernst an. „Was … Was meinst du?“ wollte Treize daraufhin verunsichert wissen. „Das du Wufei liebst!“ erwiderte Duo daraufhin. „Sieht man mir an, dass ihn mehr als nur einen Freund sehe?“ fragte sich Treize. Er mochte Wufei schon immer, aber wie sollte er es dem kleinen Drachen nur beibringen. Was wäre, wenn dieser seine Gefühle nicht erwidern, ihn deshalb vielleicht sogar hassen würde. Nein, er konnte es ihm nicht sagen. Lieber Schweigen und Wufei zum Freund haben, als diesen ganz zu verlieren.



„Treize hör auf dir unnötige Gedanken zu machen. Er liebt dich, dass sieht sogar ein Blinder, nur du scheinst das nicht zu sehen“ kam es von Duo, der sehen konnte, dass Treize fieberhaft über die Situation nachdachte. Überrascht richtete Treize seinen Blick auf Duo. Meinte Duo das ernst? Sein kleiner Drache liebte ihn? „Ja, er liebt dich und nun sag es ihm!“ wies Duo Treize an endlich über seinen Schatten zu springen und Wufei seine Liebe zu gestehen.



„Aber ..: !“ wollte Treize gerade erwidern, als Duo ihn unterbrach. „Treize sag es ihm. Ein Leben kann sehr schnell enden und du solltest soviel Zeit mit den Menschen verbringen die du liebst. Du machst dir und Wufei das leben schwerer als es sein müsste. Geh zu ihm sag es ihm. Er wird dich nicht abweisen und dann genießt die Zeit die ihr zusammen habt! Ja? Tu es für mich! Sieh es als meinen letzten Wunsch an dich an. Ja?“ Daraufhin schluckte Treize erst einmal nickte dann aber. Duo hatte Recht! Er würde es Wufei sagen und somit Duos Wunsch erfüllen. „Gut! Dann geh und schick Heero zu mir ja?“ kam es nun mit einem sanften Lächeln auf den Lippen von Duo. „Mach ich! Vielen Dank! Für alles!“ bedankte sich Treize bevor er im Haus verschwand, um zu Wufei zu gehen.





Sobald Treize im Haus verschwunden war keuchte Duo auf und fasste sich an seine Brust. ‚Das war wohl doch ein wenig zu viel Aufregung für heute!’ dachte er müde. Dann atmete er ganz langsam ein paar Mal ein und aus. Einen Augenblick später ging es ihm langsam besser. Gerade rechtzeitig damit Heero der gerade auf die Terrasse trat sich keine Sorgen machen musste. „Alles Ok!“ wollte dieser dennoch wissen, denn Duo schien noch blasser zu sein als vorhin. „Keine Sorge! Es geht mir gut! So schnell wirst du mich nicht los!“ kam es daraufhin scherzhaft von Duo.



Daraufhin legte sich ein Schatten auf Heeros Augen. „Ich … das tut mir leid! Verzeih!“ sah Duo Heero entschuldigend an. Er hatte Heero nicht verletzen wollen. Dieser hingegen ging nun vor dem Rollstuhl in die Hocke und blickte Duo ernst an „Sag so was nie wieder! Ok! Ich werde dich schon bald verlieren und wenn du dann so was zu mir sagst, dann verletzt mich das und erinnert mich nur daran, dass es bald soweit sein wird.“ Duo griff daraufhin nach Heeros Händen, die dieser auf seinen Knien abgelegt hatte und streichelte mit seinen Daumen sanft über diese. „Tut mir leid!“ entschuldigte sich Duo daraufhin nochmals bei seinem Geliebten. Liebevoll blickte er Heero an bevor er ihn sanft küsste. Dieser erwiderte den Kuss genauso sanft bevor er anschließend Duo zurück ins Haus und in die Küche schob.


Treize hatte Wufei in der Zwischenzeit gefunden und diesen gebeten mit ihm in Heeros Arbeitszimmer zu kommen. Dieser folgte Treize gerne und so standen sich die beiden im Arbeitszimmer nun gegenüber. „Wufei, ich muss dir was sagen?“ blickte Treize Wufei ernst an. Dieser erwiderte den Blick fragte sich aber was Treize nur hatte. Sanft griff Treize nun nach Wufeis Händen, so dass sie nun Händchen hielten. Tief sah Treize Wufei in dessen Augen. „Ich … Ich liebe dich!“



Geschockt blickte Wufei Treize an. Konnte es sein, hatte Treize ihm gerade wirklich seine Liebe gestanden. Wufei war überglücklich, sein Herz begann schneller zu schlagen und ein strahlendes Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus. Niemals hatte er gehofft, dass Treize ihn lieben würde und doch tat er es. „Ich liebe dich auch!“ erwiderte Wufei voller Liebe nach einem Moment der Stille, in der Treize die Luft angehalten und gehofft hatte genau diese drei Worte zu hören. „Du liebst mich?“ wollte er die Aussage seines kleinen Drachen noch einmal bestätigt haben. Dieser Lächelte und antwortete: „Ja ich liebe dich.“ Daraufhin wurde Wufei stürmisch an Treize gezogen und leidenschaftlich von diesem geküsst. Wufei erwiderte den Kuss nicht minder leidenschaftlich. Und so küssten sie sich immer und immer wieder eng umschlungen.


Heero und die anderen hatten schon platz genommen, als die beiden 10 Minuten später, mit vom küssen leicht angeschwollen Lippen und erröteten Gesichtern, Händchen haltend in die Küche kamen und sich setzten. „Habt ihr es also doch noch geschafft!“ kam es daraufhin auch ohne umschweife von Quatre. Überrascht blickte Wufei diesen an. „Ihr habt es gewusst!“ „Na klar, dass war kaum zu übersehen.“ Daraufhin wurde Wufei noch röter, als er es ohne hin war und nochmals von Treize geküsst. Anschließend begann man dann endlich zu essen.


Zwei Stunden später verabschiedete man sich von einander. Trowa und Quatre waren die ersten die gingen, denn die beiden würden morgen zu den Kolonien fliegen, um einige Geschäfte für die Winner Cooperation dort zu erledigen. Als nächstes gingen dann Wufei und Treize. Wufei der Duo zum Abschied umarmte flüsterte leise in dessen Ohr. „Danke! Ohne dich wären wir wohl noch immer nicht zusammen!“ Fest drückte Duo Wufei daraufhin noch einmal und dann waren seine Freunde auch schon auf den Weg in ihr Hotel (beide waren im selben untergekommen).



Die beiden würde er wohl nicht noch einmal wieder sehen, denn Treize wohnte in Frankreich und Wufei in China und würde nun wohl bald zu Treize ziehen. Beide waren hergekommen, um in noch einmal zu sehen und das machte Duo glücklich. Glücklich und doch erschöpft blickte er den beiden nach. „Bist du müde!“ kam es nun von Heero der hinter Duo stand und zusammen mit diesem dabei zusah wie Wufei und Treize in ihr Taxi stiegen. „Ja, schiebst du mich in unser Schlafzimmer?“ blickte Duo bittend zu Heero auf. Dieser legte Duo eine Hand auf die Schulter und schob ihn dann nachdem er die Haustür geschlossen hatte in ihr Schlafzimmer.





Dort angekommen half Heero Duo aus dem Rollstuhl. Erschöpft setzte sich Duo auf die Bettkante am Ende ihres Bettes. Heero holte daraufhin Duos Lieblings Pyjamahemd aus dem Schrank (dieses war magentafarben, wie seine Augen), damit dieser sich umziehen konnte. Die Pyjamahose brauchte Duo nicht, denn dieser schlief immer nur in den Hemden. „Soll ich dir helfen?“ blickte Heero Duo fragend an, denn dieser sah sehr erschöpft aus. „Nein, das schaff ich schon.“ Er fühlte sich besser als heute morgen und würde es diesmal schon alleine schaffen sich umzuziehen. „Gut! Ich räume dann noch ebbend in der Küche auf und bin dann gleich zurück!“ kam es nun von Heero, der Duo das Hemd gab, diesem einen sanften Kuss auf die Lippen drückte und dann in Richtung Küche verschwand.



Glücklich seufzend berührte Duo mit seinen Fingern seine Lippen. Anschließend zog er sich dann um. Seine Sache ließ er einfach auf den Boden fallen. Das Umziehen war doch recht anstrengend und er fühlte sich furchtbar müde. Eigentlich hätte er noch sein Pyjamahemd zu knöpfen müssen, doch dazu kam er nicht mehr, seine Augen fielen ihm zu und er sank mit dem Oberkörper regungslos zurück auf das Bett.


Kapitel 3


15 Minuten später hatte Heero die Küche aufgeräumt und das Geschirr in den Geschirrspüler gestellt. Anstellen würde er diese aber erst morgen. Müde rieb er sich über die Augen, um anschließend zurück zu Duo zu gehen. Der Abend war schön, aber auch recht anstrengend gewesen. Aber so waren sie wenigstens alle noch einmal zusammen gewesen.



Als er nun das Schlafzimmer betrat und Duo so leblos auf dem Bett liegen sah krampfte sich sein Herz zusammen. ‚Nein, bitte nicht!’ dachte er nur. Entsetzt schlug er eine Hand vor den Mund. Eine Sekunde später ging er langsam und voller Angst zu ihrem Bett herüber. Sanft packte er Duo anschließend an den Schultern und schüttelte ihn dann leicht. „Duo ... Duo bitte mach die Augen auf! Bitte, nicht schon jetzt! Bitte!“ flehte er Duo an aufzuwachen. Tränen benetzten seine Wangen und er schloss die Augen, um die Tränen zu verdrängen.



Plötzlich spürte er eine Hand an seiner Wange die ihm zärtlich die Tränen von der Wange strich. Sofort riss er die Augen auf, um sich dann denn besorgten Augen Duos gegenüber zusehen. „Schhht! Ich bin nicht Tod! Keine Sorge! Noch ist es nicht so weit!“ versuchte Duo seinen Geliebten zu beruhigen. Dieser sackte über Duo zusammen und hielt diesen eng umschlungen fest. „Als du so leblos auf dem Bett gelegen hast, da … da dachte ich! Oh Duo!“ weinte Heero leise vor sich hin. Beruhigend strich Duo Heero über das Haar. Lies Heero sich ausweinen, was hätte er auch noch sagen sollen. Nach einer Weile beruhigte sich Heero wieder. Dieser stand daraufhin auf und ging ins Badezimmer, um sich frisch zu machen. Es war ihm peinlich, dass Duo ihn so gesehen hatte, er wollte doch Stark für diesen sein.


Nachdem auch Duo sich frisch gemacht und sein Hemd zugeknöpft hatte lagen beide dicht aneinander gekuschelt zusammen in ihrem Bett. Duos Kopf lag auf Heeros Brust, um dessen Herzschlag zu lauschen. Ihre Hände hatten sie über Heeros Bauch ineinander verschlungen und bald darauf waren sie eingeschlafen.

Am nächsten Morgen erwachte Duo zuerst. Heero lag nun mit dem Gesicht zu ihm neben ihm. Sanft drehte er Heero auf den Rücken. Anschließend strich er diesem liebevoll über die Wange bevor Heero zuerst sanft und dann immer verlangender küsste. Langsam erwachte Heero nun und erwiderte die Küsse. Zärtlich strich Duo nun über Heeros Brust, dann küsste er ihn von dort hinunter bis zum Bauchnabel. Und diese Küsse hatten genau den Erfolg, denn Duo erzielen wollte, sie erregten seinen Geliebten.



„Duo, nicht! Wenn du so weitermachst, dann falle ich noch über dich her und das wäre nicht gut!“ kam es erregt von Heero, der nun schon wacher war als noch vor ein paar Minuten. „Das will ich doch!“ erwiderte Duo, bevor er Heero erneut auf die Brust küsste. Dieser packte daraufhin Duos Schultern und schob diesen ein Stück von sich weg, um ihm in die Augen sehen zu können. „Was?“ wollte er dann aufgebracht wissen. Duo wusste doch, dass dieser körperliche Kontakt für sie Tabu war, wenn Duo nicht noch eher sterben wollte als er es ohnehin schon tun würde.



„Heero, ich will noch einmal mit dir eins sein! Ich weiß, dass es die Zeit die ich habe noch verkürzt, aber bitte lass es uns tun! Bitte!“ flehte Duo Heero geradezu an. Als er das flehen in den magentafarbenen Augen sah konnte Heero nicht anders als Duos Bitte zu zustimmen. „Doch sobald es dir dabei nicht gut geht hören wir auf! Ok?“ sah Heero Duo ernst an. „Ok!“ erwiderte dieser glücklich lächelnd, hatte er seinen Willen doch bekommen.


Daraufhin ließ Heero Duo in die Kissen zurück gleiten. Anschließend glitt er über diesen. Sanft begann er nun an Duos Hals zu knabbern. Was diesen kichern ließ. Er war dort kitzelig und Heero mochte es ihn damit zu necken. Heeros Händen öffneten daraufhin Duos Pyjamahemd. Sanft begann Heero anschließend damit an Duos Hals hinab, über die Brust bis hin zum Bauchnabel kleine Schmetterlingsküsse zu verteilen. Diese brachten Duo zum aufstöhnen. Viel zu lange schon hatte er diese Gefühle schon nicht mehr in sich gespürt. Seine Erregung wuchs und er wollte mehr. Darum zog er Heeros Kopf hinauf zu sich und presste verlangend seine Lippen auf die seines Geliebten.





Dieser erwiderte den Kuss nicht minder verlangend. Duos Hände glitten nun auf Heeros Rücken und fuhren diesen immer wieder hinauf und hinab. Heero schien es als würde sein ganzer Körper unter diesen Berührungen glühen. Immer wieder trafen sich ihre Lippen zu leidenschaftlichen küssen.



Heeros Hände fuhren nun an Duos Körper hinab bis zu dessen Erregung. Zärtlich begann er damit sie zu streicheln. Diese wurde daraufhin größer bis Duo mit einem Stöhnen das erste Mal kam. Keuchend versuchte Duo danach Luft zu bekommen. „Duo? Duo? Ist alles ok oder sollen wir aufhören!“ blickte Heero Duo beunruhigt an. „Nein, alles Ok! Lass … Lass uns weitermachen!“ antwortete Duo mit lustgetränkten Augen, während er Heeros Pyjamahose herunter schob, die dieser sich letztendlich abstrich und auf den Boden fallen ließ.



Anschließend befreite sich auch Duo von seinen noch störenden Boxershorts. Anschließend zog er Heero zu einem weiteren Kuss zu sich herunter. „Ich liebe dich!“ sagte Heero und sah Duo voller Liebe an, nachdem sie ihren Kuss wieder gelöst hatten. „Ich liebe dich auch! Und nun nimm mich!“ erwiderte Duo mit einem glücklichen Lächeln. Dies lies sich Heero nicht zwei Mal sagen. Vorsichtig um Duo nicht wehzutun drang er in diesen ein. Kurz zuckte Duo vor Schmerz zusammen, doch dann entspannt er sich wieder. „Entschuldige!“ kam es nun von Heero, der Duos Zucken gespürt hatte. „Es ist alles OK!“ erwiderte Duo und Heero begann sich nun langsam und dann immer schneller in Duo zu bewegen. Dieser keuchte und stöhnte auf und auch Heero konnte ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken.



Voller Liebe sahen sich die Beiden bei ihrem Liebesakt in die Augen. Duos Hände fanden Heeros und verschränkten sich mit diesen. Heero führt daraufhin ihre Hände über Duos Kopf. Immer schneller stieß er in Duo, beide atmeten schneller, Schweiß rann über ihre Körper. Immer näher kamen sie ihrem Höhepunkt. Noch ein zwei Mal stieß Heero zu und dann kamen beide mit dem Namen des jeweils andern auf den Lippen.


Erschöpft lösten sie ihre Hände voneinander und Heero sank auf Duo. Dieser rang nach atmen. „Das war unglaublich!“ kam es nach einer Weile von Duo, der nun wieder Luft bekam. „Ja, das war es!“ erwiderte Heero, der sich nun neben Duo rollte und diesen in seine Arme zog. Kurz darauf war Duo auch schon vor Erschöpfung und mit einem glücklichen und zufriedenen Lächeln auf den Lippen in Heeros Armen eingeschlafen. Dieser blickte mit einem liebevollen Blick in Duos Gesicht. Sanft fuhr er mit seinem Zeigefinger Duos Gesichtskonturen nach. Er wollte sich jede Einzelheit einprägen, um niemals dessen Schönheit zu vergessen. Zärtlich fuhr er über die vollen Lippen seines Engels und der warme Atem Duos kitzelte auf seiner Haut. Duos Lippen standen einen Spalt breit auf und luden geradezu ein diese zu küssen was Heero auch sanft tat. Anschließend drückte er Duo enger an sich und wenig später war auch er eingeschlafen.


Kapitel 4


Drei Wochen waren seit diesem Morgen vergangen. Der Sommer hielt Einzug und die Kirschbäume im Garten standen in voller Pracht. Und darum hatte Heero auch ein kleines Picknick für sie beide vorbereitet. Die letzten Wochen hatten sie meistens kuschelnd im Bett oder auf der Couch verbracht. Sie hatten angefangen einen Krimi zusammen zu lesen und hatten viele Spaziergänge gemacht (Heero schob Duo natürlich). Duo ging es in der letzten Zeit schlechter selbst seine Medikamente halfen nicht mehr viel.



Nachdem Heero draußen alles vorbereitet hatte, hatte er Duo, der sich ein wenig auf der Couch ausgeruht hatte, mit der Bitte die Augen zu schließen, auf seine Arme gehoben und in den Garten getragen. Dieser trug an diesem Tag eine bordauxrote Tunika und eine dazu passende schwarze Stoffhose. „Jetzt darfst du sie öffnen“ kam es, nun da sie draußen waren, von Heero.



Duo öffnete daraufhin seine Augen und sofort breitete sich ein strahlendes Lächeln auf seinen Lippen aus. Unter den Kirschbäumen hatte Heero eine rosafarbene Decke ausgebreitet auf dem ein Picknickkorb stand. Zudem lag ihr Buch dort. Anscheinend hatte Heero vor heute noch weiter zu lesen, schließlich waren sie fast durch, nur noch ein Kapitel und Duo war schon gespannt wer nun der Mörder war.



Vorsichtig setzte Heero Duo nun auf der Decke ab bevor auch er sich auf dieser nieder ließ. Anschließend packte er den Picknickkorb aus. Er hatte nur Obst hergerichtet, da Duo in letzter Zeit kaum noch etwas anderes herunter bekam. Fröhlich fütterten sich die beiden gegenseitig, bevor sie es sich auf der Decke gemütlich machten und in den Himmel sahen. Eine ganze Weile schwiegen die beiden. Dann drehte Heero sich auf die Seite und stütze seinen Kopf auf seinem Arm ab. Voller Liebe blickte er Duo an. Dieser lag mit geschlossenen Augen auf dem Rücken und genoss die Sonne. „Duo?“ kam es nun von Heero. Dieser öffnete die Augen und blickte Heero fragend an. „Ja?“ „Würdest du dein Haar für mich öffnen.“ Daraufhin musste Duo schmunzeln. Er hatte schon mit dieser Frage gerechnet. Heero liebte es wenn er sein Haar offen trug und hatte ihn in letzter Zeit oft darum gebeten es zu öffnen. „Für dich immer!“ und mit diesen Worten setzte sich Duo auf und öffnete seinen geflochtenen Zopf.



Sanft fielen seine knielangen, kastanienbraunen Haare um sein Gesicht. Daraufhin strich Heero zärtlich durch diese bevor seine Hände Duos Kopf umfassten und er Duo innig küsste. „Ich liebe dich!“ „Ich liebe dich auch, Heero!“ lächelte Duo Heero an bevor er diesen zurück auf den Rücken drückte, ihn küsste und sich dann an diesen kuschelte. Liebevoll kraulte Heero Duo daraufhin eine Weile im Nacken.


Nach einiger Zeit entschlossen sich die beiden dann dazu, weiter in ihrem Buch zu lesen. Dazu lehnte sich Heero mit den Rücken an einen der Kirschbäume während sich Duo mit dem Rücken an seine Brust lehnte. Daraufhin nahm Heero ihr Buch und hielt es mit beiden Händen vor sich. Dann begann er zu lesen. Duo schloss anschließend für einen Moment seine Augen. Er liebte Heeros Stimme und genoss es immer wieder, wenn dieser ihm vorlas. Zufrieden mit sich und der Welt spielte Duo mit einer seiner Haarsträhnen. Doch mit jedem Wort, dass Heero las wurde er müder. Das atmen fiel ihm immer schwerer. Er hatte schon den ganzen Tag so ein Gefühl gehabt, als könnte heute der Tag sein, an dem er seinen Augen für immer schließen würde. Wie es schien hatte er sich nicht geirrt.



Da er Heero nicht beunruhigen wollte hatte er diesem nichts gesagt. Zumindest konnte er nun in den Armen des Mannes sterben, denn er über alles geliebt hatte dachte Duo glücklich. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus. Er spürte wie Heero das Lesen kurz unterbrach und ihn sanft auf den Kopf küsste. Dafür schenkte er Heero ein liebevolles und dankbares Lächeln. Dieser widmete sich daraufhin wieder dem Buch.



Duo spürte wie das Leben ihn immer mehr verließ. Sein Herz schlug kaum noch und auch sein Atem stockte immer wieder. Die Dunkelheit des Todes um ihn herum nahm immer mehr zu und er konnte seine Augen kaum noch offen halten. Immer wieder vielen sie ihm zu. Ein paar mal schaffte er es noch diese wieder zu öffnen bevor sie sich endgültig schlossen. Sein Atmen setzte aus, wenige male schlug sein Herz noch bevor es endgültig seine Arbeit einstellte. Sein Kopf sank auf seine Brust und die Hände die bis ebbend noch mit seiner Haarsträhne gespielt hatten fielen leblos in seinen Schoß. Duos Leben endete genau in dem Augenblick, in dem Heero das letzte Wort des Buches, dass sie gelesen hatten aussprach. Ende.


„Das war doch ein wirklich gutes Buch, oder?“ richtete sich Heero nun an Duo, während er das Buch zu schlug und neben sie legte. „Duo? Hey?“ sprach Heero auf Duo ein, um diesen zu wecken, den er ging davon aus, dass dieser nur kurz eingenickt war. Doch so war es nicht Duo war Tod. „Duo?“ bekam Heero nun langsam Angst und darum hob er nun auch Duos Kopf mit seiner Hand an, um diesen ins Gesicht sehen zu können. Duos Gesicht zierte der Hauch eines entspannten Lächelns. „Duo? Komm schon, mach die Augen auf!“ forderte Heero Duo auf die Augen endlich zu öffnen, doch dieser reagierte nicht. Daraufhin schüttelte Heero Duo sanft, dessen Kopf glitt leblos hin auf und ab, doch noch immer kam keine Reaktion von diesem. Voller Angst beugt Heero nun Duos Kopf nach hinten anschließend legte er sein Ohr an Duos Mund. Doch er spürte keinen Atemzug. Nun panisch vor Angst griff Heero nach Duos Handgelenk, doch er konnte keinen Puls mehr spüren. Duo war Tod. „Nein!“ schrie er laut vor Verzweiflung auf. Tränen begannen seine Wangen zu benetzen und er schlurzte leise vor sich hin.


Einen Moment später blickte er wieder in das ruhige Gesicht seines Engels. „Duo!“ flüsterte er leise und voller Verzweiflung. Daraufhin drückte er Duos langsam erkaltenden Körper an sich. Eine Weile blieb er in dieser Position bevor er sich mit Duo in seinen Armen erhob, um ins Haus zu gehen und den Arzt anzurufen. Er hatte das Haus gerade betreten, als er sich plötzlich Quatre gegenüber sah. Dieser hatte die Eingangstür, die nicht verschlossen gewesen war, einfach geöffnet und war eingetreten. Schließlich stand der Wagen der beiden vor der Tür, also mussten die beiden jawohl da sein.


„Heero, da seid ihr warum habt ihr den nicht aufgemacht!“ wollte Quatre auch schon wissen. Dann sah er von Duo zu Heero. Duos Kopf lag an Heeros Brust und dessen linker Arm lag über seinem Bauch während der andere leblos zu Boden hing. Duos Haare waren offen. Einige hingen Richtung Boden, andere fielen Duo ins Gesicht. „Ist er draußen eingeschlafen?“ fragte Quatre vorsichtig. „Ja, für immer!“ erwiderte Heero kurz angebunden und mit Tränen in den Augen. Geschockt riss Quatre seine Augen auf. „Nein, das durfte nicht sein. Noch nicht!“ Doch Duo war Tod und nichts konnte daran mehr etwas ändern. „Bitte ruf Dr. Kusanagi an, die Nummer liegt neben dem Telefon und dann komm bitte ins Schlafzimmer. Ich möchte ihm sein Priesteroutfit anziehen und ihm die Haare flechten.“ Vor einen halben Jahr hatten die beiden schon über Duos wünsche bezüglich seiner Beerdigung gesprochen und dies war einer davon. Daraufhin drehte sich Heero mit Duo auf den Armen um und ging ins Schlafzimmer. Während Quatre den Arzt anrief, der versprach sofort zu kommen. Anschließend begab sich er sich zu Heero.


Dieser hatte Duo vorsichtig in die Kissen ihres Bettes gleiten lassen und schon einmal angefangen diesen auszuziehen. Mit Quatres Hilfe hatten die beide Duo schnell umgezogen. Daraufhin hatte Heero Duos Oberkörper aufgerichtet und an den seinen gelehnt, damit Quatre Duos Haare flechten konnten. Nachdem dies erledigt war ließ Heero Duo wieder zurück in die Kissen gleiten. „Quatre lässt du mich bitte einen Moment allein.“ Quatre nickte daraufhin. Kurz beugte der sich nun über Duo. Sanft nahm er Duos Hand in die seine einen Moment lang drückte er diese. „Lebwohl mein Freund!“ brachte Quatre mit Tränen in den Augen hervor bevor er Duos Hand wieder zurück aufs Bett legte und das Zimmer verließ.

Nachdem Quatre gegangen war. Setzte sich Heero neben Duo auf die Bettkante. Sanft strich er seinem Engel über die Wange. „Ich liebe dich und werde dich immer lieben!“ kam es anschließend liebevoll von Heero. Daraufhin nahm er Duos Hände und legte sie auf dessen Brust übereinander. „Lebwohl mein Engel! Ich weiß wir werden uns eines Tages wieder sehen“ sagte Heero voller Liebe zu Duo während er sich über diesen beugte und seinen Engel ein letztes Mal küsste. Dann stand er auf und verließ den Raum. Quatre war in die Küche gegangen um für sie Tee zu kochen. Er musste sich einfach ablenken und ein Tee würde ihnen so oder so gut tun. Als es an der Tür läutete konnte er hören wie Heero sie öffnete und den Arzt herein ließ.


„Mein herzliches Beileid“ richtete sich Dr. Kusanagi nachdem Heero ihn ins Haus gelassen hatte an diesen. „Danke!“ erwiderte dieser. „Er … Er ist im Schlafzimmer auf dem Bett“ deutete Heero anschließend auf ihre Schlafzimmertür. Dr. Kusanagi nickte verstehend und ging dann zu Duo ins Schlafzimmer.


Auf dem Nachtisch neben dem Bett stellte er seine Tasche ab. Anschließend setzte er sich auf die Bettkante neben Duo. Anschließend überprüfte er die Atmung, doch diese war nicht mehr vorhanden. Als nächstes legte er zwei Finger an Duos Hals, um dessen Puls zu kontrollieren, doch auch dieser war nicht mehr vorhanden. Um ganz sicher zugehen hörte Duo noch mit dem Stethoskop ab, doch auch dadurch konnte er keinen Herzschlag mehr vernehmen. Zum Schluss leuchte er noch mit einem kleinen Lämpchen in Duos Augen, doch dessen Augen waren nun lichtstarr und somit konnte Dr. Kusanagi mit Bestimmtheit sagen, dass Duo Tod, war.



Daraufhin rief er die Sanitäter mit denen er her gekommen war mit einer fahrbaren Trage ins Haus. Vorsichtig hoben diese Duos Körper nun auf de Trage. Anschließend falteten sie dessen Hände wieder über Duos Brust und deckte dann Duos Leiche mit einem weißen Lacken zu bevor sie den toten Körper mit zwei Gurten auf der Trage sicherten. Dann wurde die Trage zum Krankenwagen geschoben und hinein befördert.


Ausdruckslos blickte Heero ihnen nach. Dr. Kusanagi kam noch einmal zu ihm an die Haustür, um ihm ein paar leichte Beruhigungstabletten zu geben, die Heero dankend annahm. Dann verabschiedete sich der Mann von Heero und Quatre, der zu den beiden an die Tür gekommen war. Quatre dankte dem Arzt für sein Kommen und schloss dann nachdem dieser gegangen war die Tür hinter diesem. Fast augenblicklich ließ sich Heero an der Tür hinab gleiten. Anschließend zog er seine Beine an seinen Körper, schlang seine Arme um diese und legte seinen Kopf auf seine Knie. Dann begann er herzerweichend zu weinen. Sofort ließ sich Quatre neben Heero nieder. Sanft zog er diesen in seine Arme. „Lass es raus! Lass alles raus!“ ermutigte er Heero seine Trauer herauszulassen während auch er um seinen Freund zu weinen begann. Gemeinsam beweinte man Duos viel zu frühen Tod.


Zwei Tage später wurde Duo in einem nachtschwarzen Sarg auf dem hiesigen Friedhof beerdigt. Alle seine Freunde waren anwesend. Heero, Trowa, Quatre, Wufei und Treize. Von der Predigt und der Beerdigung kam Heero kaum etwas mit, viel zu sehr war er in seiner Trauer gefangen. Zuhause angekommen legte er sich auf die Couch (4) und gab sich seinem Schmerz hin. Die anderen wollten ihm helfen, ihn trösten, doch Heero lehnte ihre Hilfe ab, er wollte alleine sein mit seinem Schmerz.


Epilog

10 Jahre später

Es dauerte lange bis der Schmerz in Heero verklang und er sich wieder dem Leben stellte. Er nahm seine Arbeit als Detektiv der Tokioer Polizei wieder auf und stürzte sich in die Arbeit. Natürlich hatte er auch in den vergangenen Jahren Onenightstands, doch eine neue Liebe fand er nie. Duo war nun mal die Liebe seines Lebens und würde es immer bleiben.


Heero verfolgte mit seinem Partner gerade einen flüchtigen Bankräuber. Als sie diesen in einer kleinen Gasse eingekesselt hatten und verhaften wollten, tauchte plötzlich ein kleines Kind in der Schusslinie auf. Das Kind war anscheinend seinem Ball hinterher gelaufen, der ihm weggerollt war. Plötzlich löste sich ein Schuss aus der Waffe des Bankräubers, dieser hatte bedingt durch seine Panik und dem plötzlichen auftauchen des Kindes versehentlich den Abzug betätigt. Die Kugel schoss auf das Kind zu. Doch anstatt das Kind zu treffen traf die Kugel Heero. Dieser hatte sich Todesmutig zwischen die Kugel und das Kind geworfen. „Heero!“ schrie dessen Partner bevor er den Bankräuber erschoss. Heero hingegen lag bewusstlos mit einem Bauchschuss vor ihm auf dem Boden.


Wenige Minuten später traf der Notarzt, den Heeros Partner gerufen hatte, ein. Man brachte Heero sofort ins Krankenhaus und in ein Behandlungszimmer. „Dr.! Er atmet nicht mehr!“ rief eine der Schwestern. „Verdammt! Beatmen sie ihn!“ wies der Arzt die Schwester an Heero mit einem Beatmungsbeutel zu beatmen. Er hingegen kümmerte sich um die Schusswunde ins Heeros Bauch. Es muss eine Arterie getroffen worden sein! „Lassen sie eine OP vorbereiten, schnell!“ richtete er sich an seinen Assistenzarzt, den immer mehr und mehr Blut floss aus der Wunde. Dieser nickte und lief los.



Heeros Herzschlag auf dem EKG Gerät, an dem sie ihn angeschlossen hatten, wurde immer schwächer bis nur noch eine Nulllinie zu sehen und ein monotoner Piepton zu hören war. Sofort begann der Arzt mit der Herzdruckmassage. Als diese nichts brachte versetzte er Heero einen Schock mit dem Defibrillator. Kurz ruckte dessen Körper auf, doch noch immer schlug Heeros Herz nicht wieder. Vier Mal wiederholte der Arzt diese Prozedur noch, bevor er den Kampf um Heeros Leben aufgab. „Todeszeitpunkt 13:22 Uhr“ richtete er sich mit einem seufzen an die Krankenschwester. Diese notierte die Angabe, mit einem traurigen nicken, im Krankenblatt.


Heeros Seele hingegen stand von den Leuten im Behandlungsraum nicht gesehen hinter diesen und sah ihnen, bei ihren vergeblichen Versuchen sein Leben zu retten, zu. Plötzlich hörte Heero Duos Stimme hinter sich. „Heero!“ sprach ihn dieser liebevoll an. Sofort drehte sich Heero zu diesem um. „Duo! Bist … Bist du es wirklich?“ wollte Heero zuerst nicht glauben wenn er da vor sich sah, doch dann zog er Duo in seine Arme. Und dieser erwiderte glücklich endlich wieder mit seinem Geliebten zusammen sein zu können dessen Umarmung bevor er mit einem Lächeln antwortete „Ja, ich bin es! Ich bin hier um dich abzuholen!“ „Dann bin ich wohl wirklich Tod!“ blickte Heero noch einmal zu seinem nun erkaltenden Körper bevor er sich wieder zu Duo wendete.



Dieser nickte nur. Sein Tod machte Heero nichts aus, konnte er nun doch endlich wieder mit Duo zusammen sein. Viele Jahre hatte er sich dies gewünscht und nun schien dieser Wunsch endlich wahr geworden zu sein. „Lass uns gehen!“ und mit diesen Worten nahm Duo Heero zärtlich an der Hand und verschwand mit diesem in einem hellen gleißenden Licht.



„Werden wir nun für immer zusammen sein?“ hörte man Heeros fragende Stimme. „Ja, für immer!“ erwiderte Duos Stimme voller Liebe. Dann hörte man nur noch den normalen Krankenhauslärm.


Quatre und die anderen ließen Heero neben Duo beerdigen. „Denkst du die beiden sind zusammen da oben?“ blickte Quatre, der mit Trowa vor den Gräbern der beiden stand, seinen Freund fragend an. Dieser legte einen Arm um seinen kleinen Liebling und antwortete dann nach einem Blick in den sonnigen Himmel „Ja, ganz sicher!“ Anschließend verließen beide Arm in Arm den Friedhof.





(2) Treize überlebte den Krieg und wechselte kurz vor Ende des Krieges wegen seiner Liebe zu Wufei die Seiten.

(3) Kamen sich während des Krieges näher und wurden kurz vor Ende des Krieges ein Paar. Sie leben beide zusammen in einem Penthouse in Tokio.

(4) Seit Duos Tod konnte er das Zimmer nicht mehr betreten. Es erinnerte ihn zu sehr an seinen geliebten Engel.