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Happy Valentine

Yu-Gi-Oh [NC-12] [abgeschlossen]

Warnungen [Romantik][sap]

Pairing:
Seto x Joey

Einteiler

Inhalt:
Joey gesteht Seto seine Liebe! Wird Seto seine Liebe erwidern? Lest selbst!

 


 

Happy Valentine



14.02.



Heut würde er es tun, heute würde er es Seto endlich gestehen hatte sich Joey fest vorgenommen. Heute würde er dem jungen Firmeninhaber seine Liebe gestehen. Ihm war klar, dass dieser ihn entweder umbringen oder niemals wieder ein Wort mit ihm wechseln würde, doch dies war ihm egal, er musste es Seto einfach sagen. Schon vor einer ganzen Weile hatte sich Joey eingestehen müssen, dass er niemals wirklich Hass gegenüber Seto empfunden hatte, vielmehr hatte er es genossen, dass dieser ihn immer wieder triezte, so bekam er wenigstens etwas Aufmerksamkeit von dem ansonsten so unnahbaren jungen Mann mit den unglaublichen blauen Augen, die Joey immer wieder aufs neue fesselten. Bald darauf hatte er sich eingestehen müssen, dass er sich verliebt hatte und das ausgerechnet in einen Eisblock namens Seto Kaiba.



Mit einer pinken Schachtel unter dem Arm verließ Joey die Wohnung, die er zusammen mit seinem Vater bewohnte um zur Kaiba Cooperation zu fahren. Dort angekommen fuhr er mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage des Firmengebäudes, denn dort hatte Seto sein Büro.



Oben angekommen sprach Joey die Sekretärin an, die an ihrem Schreibtisch saß und anscheinend Setos Privatsekretärin war. „Guten Tag, wäre es möglich Mr. Kaiba zu sprechen?“ kam es freundlich von Joey. Freundlich blickte ihn die Sekretärin an. „Leider nicht, Mr. Kaiba hat mich angewiesen heute niemanden zu ihm vorzulassen“ sagte die Sekretärin bedauernd. „Sagen sie ihm einfach, dass Joey Wheeler hier ist und mit ihm sprechen möchte“ bat Joey die Frau vor ihm, ihn doch bei Seto anzumelden. Joey setzte seinen besten Hundeblick auf und eine Minute später tat die Sekretärin um was er sie gebeten hatte. Zufrieden grinste Joey.



Das Telefon in Seto Büro klingelte und dieser nahm genervt das Gespräch an. „Mr. Kaiba, ein gewisser Joey Wheeler möchte kurz mit ihnen sprechen“ kam von Setos Sekretärin. Bei der Erwähnung von Joey Namen fing Setos Herz an schneller zu schlagen. Was wollte der Blonde hier? Ganz der eiskalte Geschäftsmann wies er seine Sekretärin an Joey in sein Büro zu schicken bevor er den Telefonhörer wieder auflegte.



„Mr. Wheeler, sie können dann zu ihn rein“ sagte die Sekretärin und zeigte dann auf die Bürotür. „Danke“ bedankte sich Joey noch kurz bevor er auf die Tür zu trat. Noch einmal atmete er tief ein, um sich zu beruhigen, dann betrat er das Büro. Seto stand an seinem Panoramafenster, als er hörte wie die Tür zu seinem Büro geöffnet und anschließend wieder geschlossen wurde.



„Was willst du hier, Wheeler?“ kam es unfreundlich von Seto bevor er sich zu dem Blonden umdrehte. Dieser stand verunsichert vor ihm und wusste wohl nicht so recht wie er ein Gespräch anfangen sollte. „Ich bin hier um dir das hier zu geben“ sagte Joey nach einem kurzen Moment und deutete mit einem Nicken auf die Schachtel, die er mit beiden Händen festhielt. Überrascht blickte Seto den Blonden an. Warum sollte Joey ihm eine Schachtel geben?



Nervös trat Joey auf Seto zu und hielt ihm dann die Schachtel hin. Dieser nahm diese noch immer geschockt entgegen und wollte sie dann auch gleich öffnen, doch Joey hinderte ihn daran, in dem er eine seiner Hände auf den Deckel der Schachtel legte. „Bitte öffne sie erst wenn ich weg bin“ blickte Joey Seto bittend an. Dieser versank geradezu in den rehbraunen Augen Joeys.



„Gut!“ erwiderte er dann, den Blick in Joeys Augen noch immer nicht lösend. Mit den Worten „Danke! Ich werd dann mal gehen“ war Joey auch wenige Augenblicke später wieder aus Setos Büro verschwunden. Verwundert blickte dieser erst auf seine Bürotür durch die Joey gerade verschwunden war und dann auf die Schachtel in seinen Händen. Was sollte das alles? fragte sich Seto verwundert nach Joeys Auftritt.



Als Joey mit dem Fahrstuhl auf den Weg nach unten war lehnte sich dieser erst einmal erschöpft an eine Wand des Fahrstuhls. Seto hatte wieder einmal einfach fantastisch ausgesehen, am liebsten hätte er sich ihm an den Hals geworfen, doch dies war einfach unmöglich musste er sich immer wieder selbst klar machen. Seto würde niemals etwas für ihn empfinden. Er musste sich endlich damit abfinden. Wieder vor dem Eingang der Kaiba Cooperation angekommen schlenderte Joey traurig in Richtung seiner Wohnung.



Seto hingegen hatte sich mit der Schachtel an seinen Schreibtisch gesetzt und öffnete diese nun neugierig. In der Schachtel befand sich neben einem Brief auch ein Kuchen in Form eines Weißen Drachen mit Eiskalten Blicks. Schnell nahm er den Brief zu Hand und begann zu lesen.





Lieber Seto,



erst einmal einen frohen Valentinstag. Also nun zum eigentlichen Thema meines Briefes, ich wollte dir schon seit einiger Zeit etwas sagen und da ich noch eine Weile weiterleben möchte mache ich es auf diesem Weg.



Seto Kaiba, Ich liebe dich!

Ja du hast richtig gelesen, ich Joey Wheeler liebe dich. Schon vor einiger Zeit habe ich einsehen müssen, dass ich dich niemals gehasst habe, dass ich unsere Streitigkeiten immer genossen habe, denn so bekam ich wenigstens ein wenig Aufmerksamkeit von dir.

Ich weiß, dass du meine Liebe niemals erwidern wirst und nach diesem Brief wirst du wahrscheinlich niemals wieder ein Wort mit mir wechseln, doch ich musste es dir einfach sagen.

Den Kuchen, der diesem Schreiben beiliegt habe ich eigenhändig gebacken, keine Angst er ist genießbar. Bis demnächst dann oder wohl eher nicht!

In Liebe
Joey





Seto konnte es nicht glauben. Wie konnte Joey ihm so etwas schreiben und ihm dann nicht mal die Möglichkeit geben sich dazu zu äußern. Ich muss mit ihm reden war sein einziger Gedanke in diesem Moment. Schnell schnappte er sich seinen weißen Mantel und stürmte daraufhin aus seinem Büro in Richtung der Fahrstühle. „Yoko, sagen sie alle Termine für heute ab! Ich werde heute nicht mehr ins Büro!“ kommen sagte Seto im vorbei gehen, bevor er in den Fahrstuhl stieg, um nach unten zu fahren. Verwirrt blickte Yoko ihrem Chef nach.



Unten angekommen ließ Seto seine Limousine vorfahren, stieg in diese und ließ sich anschließen zu Joeys Wohnhaus fahren. Unterwegs ließ er seinen Fahrer noch einmal kurz anhalten, denn er musste noch eine Kleinigkeit besorgen. Als er dann bei Joeys Wohnhaus angekommen war stieg er aus und wies seinen Fahrer an, hier auf ihn zu warten. Anschließend betrat er das Wohnhaus.



Joey der vor einiger Zeit nachhause gekommen war, hatte sich deprimiert in sein Zimmer zurückgezogen. In welchem er jetzt auf seinem Bett lag und sich traurige Liebeslieder anhörte. Sein Vater der in seinem Arbeitszimmer saß hatte Mitleid mit seinem Sohn, anscheinend war Joey mal wieder wegen seines heimlichen Schwarms am Boden zerstört. Bedauernd schüttelte er seinen Kopf, warum musste sich sein Sohn auch unbedingt in Seto Kaiba verlieben. Die Chancen standen schlecht, dass dieser Joeys Gefühle jemals erwidern würde.



Plötzlich klingelte es an der Tür, da Joeys Vater nicht damit rechnete, dass Joey die Tür öffnen würde begab er sich zur Eingangstür. Als er die Tür öffnet konnte er kaum glauben, wer da vor ihm stand. Seto Kaiba persönlich.



„Guten Tag. Wie kann ich ihnen helfen?“ kam es überrascht von Joeys Vater. Mit Seto Kaiba hätte er niemals gerechnet. „Ist Joey da?“ kam es fragend von Seto. „Ja klar, einen Moment.“ Schnell lief Mr. Wheeler zur Zimmertür seines Sohnes und klopfte an. „Dad, was ist?“ kam es leicht verärgert über die Störung seines Selbstbemitleidens von Joey. Nicht auf den Tonfall seines Sohnes achtend sagte Mr. Wheeler „Da ist jemand für dich an der Tür.“ „Sag demjenigen, dass ich heute niemanden sprechen will!“ erwiderte Joey. Er hatte nun wirklich keine Lust mit irgendjemanden zu sprechen. Nicht nach dem er sich endlich eingestanden hatte, das er niemals von Seto geliebt werden würde. Er war einfach zu deprimiert um Besuch zu empfangen.



„Sag es demjenigen selber!“ kam es von Joeys Vater der leicht vor sich hingrinste, da würde sein Sohn aber Augen machen. „Ok!“ sagte Joey daraufhin, stieg aus seinem Bett und öffnete die Tür zum Flur, vor der immer noch sein Vater stand. „Du könnest mal etwas netter zu deinem Sohn sein!“ kam es verärgert von Joey während er an seinem Vater vorbei zur Eingangstür lief. Gedankenverloren schlurfte er zur Eingangstür, seinen Blick auf den Boden gerichtet. „Es tut mir leid, aber ich habe heute …“ mitten in seinem Satz verließen Joey die Worte. Er hatte den Blick gehoben und sah nun ihn Setos blauen Augen. Was machte Seto den hier? Verwirrt blickte Joey Seto an. „Kann ich kurz mit dir reden?“ sagte Seto ernst. Daraufhin wurde Joey aus seinen Gedanken gerissen. Schnell nickte er, trat dann zu Seto auf den Flur und lehnte die Tür hinter sich an, sein Vater musste ja nicht alles mitkriegen.



„Wie kannst du es wagen mir so einen Brief zu schreiben und mir nicht mal die Möglichkeit geben etwas dazu zu sagen!“ kam es wütend von Seto. Joey zuckte daraufhin zusammen, so wütend hatte er Seto schon lange nicht mehr erlebt. „Ist das was du geschrieben hast wahr? Liebst du mich wirklich?“ wollte Seto nun in einem etwas ruhigeren Tonfall wissen. „Ja!“ erwiderte Joey knapp. Was dann geschah rasend schnell. Seto zog Joey in seine Arme und zu einem leidenschaftlichen Kuss an sich. Zuerst versteifte sich Joey, zu überrascht war er über Setos Handeln, doch dann erwiderte er den Kuss mit gleicher Leidenschaft. Seine Arme legte er um Setos Nacken und zog diesem somit noch näher an sich.



Vom Türspalt aus wurden die beiden von Joeys Vater beobachtet. Er war froh, dass Joey nun endlich bekommen hatte was er sich so sehr gewünscht hatte und insgeheim war er froh endlich keine traurigen Liebeslieder mehr hören zu müssen. Um die beiden nicht zu stören ging er wieder in sein Arbeitszimmer und überließ die beiden sich selbst.



Nach einer Ewigkeit wie es den beiden erschien trennten sie sich wieder von einander. Verwirrt blickte Joey Seto an. Was hatte das den zu bedeuten? „Seto, was …?“ wollte Joey sagen wurde aber von Seto davon abgehalten in dem dieser in unterbrach. „Joey, ich … ich liebe dich auch“ kam es ernst von Seto.



Überrascht blickte Joey Seto an. Hatte er das ebbend wirklich richtig verstanden. Seto Kaiba liebte ihn? „Ist … Ist das wahr?“ verlangte Joey stotternd von Seto zu wissen. „Ja!“ erwiderte Seto ernst. „Joey, ich liebe dich schon lange, doch ich hätte niemals für möglich gehalten, dass du mich auch lieben könntest“. Sanft strich Seto Joey über die Wange um ihn dann erneut zu einem diesmal sanften Kuss an sich zu ziehen. Wie sehr hatte er sich doch danach gesehnt den Blonden in seinen Armen halten und küssen zu dürfen und nun konnte er einfach nicht genug davon bekommen.



Einen Augenblick später ließen die beiden wieder von einander ab. „Warte kurz hier!“ sagte Seto nervös. „Ich bin sofort wieder da!“ Noch immer reichlich geschockt war Joey nur zu einem Nicken imstande.



Schnell lief Seto nach unten zur Limousine um sein Präsent für Joey zu holen. Wenige Minuten später stand er auch schon wieder vor Joey und überreichte diesem einen Strauß weißer Lilien. Joeys Lieblingsblumen, wie Seto vor einiger Zeit herausgefunden hatte. „Seto, die sind wunderschön. Danke“ sagte Joey mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen, das Seto so sehr liebte. „Joey, würdest du heute mit mir ausgehen?“ blickte Seto Joey fragend, fast schon bittend an. „Sehr gern!“ antwortete Joey glücklich.



Und dies sollte die erste von vielen Verabredungen sein. Ob aus den beiden ein Paar geworden ist, wer weiß. Vielleicht! Vielleicht aber auch nicht!